Historisch war in Preußen so manches “königlich-preußisch”, wie z.B. das Ministerium für Handel und Gewerbe. Dann kam es zu gewisser Demokratisierung, auch wenn dies mit der Verfassung von 1848 noch nicht wirklich der Fall war. Und aber, wie z.B. anhand der Liste der preußischen Handelsminister zu sehen, 1932 kam es zu einem Schnitt mit dem Preußenschlag, mit welchem Reichskanzler Papen die de facto Regierung für Preußen stellte, obwohl staatsrechtlich Otto Braun weiterhin im Amt war.
Ich selbst sehe es bei der Thematik von 1848 so, dass selbst wenn man es absolutistisch betrachtet, es schon paar Dinge gibt, von denen die Mitmenschen auch betroffen sind. Und da mag an als Herr von Preußen, als Beispiel, mit einem der heutigen russischen Generäle, gemeinsam in Wäldern in Russland unterwegs gewesen sein, oder als Bundeskanzler ein Aktienportfolio haben, das sehr auf USA ausgerichtet ist – aber anhand dessen eine Außenpolitik zu stipulieren, nicht wirklich mit Niveau so.
Also, als Veranschaulichung einer Thematik, die auch in noch weiteren Ländern zu sehen ist, wo es teils wie 2 politische Machtblöcke gibt, die in einer Realität sitzen, wo man z.B. in EU schon vor Jahrzehnten darüber hätte reden können, Belarus, Russland, und Kasachstan mit in Zollunion zu nehmen, bzw. Abkommen diesbezüglich, und somit hätten z.B. die Unternehmer in Georgien, deren Umsatz viel mit grenzüberschreitendem Handel mit Russland zu tun hat, nicht unbedingt Sorgen, wenn Georgien dann Mitglied der EU wäre.
Derzeit gibt es aber kein preußisches Parlament, mit welchem z.B. über die Außenpolitik zu reden. Nichtsdestotrotz, meine Vorstellung dazu:
Für mich selbst ist der Begriff “Außenpolitik” eher ein Sammelbegriff, statt etwas, dass man in paar Worten komplett festlegen könnte, wenn es um all die Dinge geht, die damit zusammenhängen. Im Beispiel, im damaligen “Treaty of Amity and Commerce between the Kingdom of Prussia and the United States of America“, da gab es den Punkt, dass Bürger berechtigt, bei dem Partner Grundstücks- bzw. Immobilieneigentümer zu sein. Das hört sich an für sich voll Mega an, dass man sich in USA was kaufen kann. Aber wenn sich viele der eigenen Bürger dies kaum leisten können, und dann noch aus Altbau verdrängt werden (wobei beim Bund das Ding mit der Eigenbedarfskündigung), dann ist das nicht so Mega. Auf der anderen Hand, auch wenn Fast-Food-Ketten nicht das beste Beispiel sein mögen, schon irgendwie interessanter, wenn auch Firmen von woanders eben sogar Eigentum haben können, wie für die Filialen. Und so weiter.
Ein großer Teil von dem Sammelbegriff, ist dabei natürlich wirtschaftliches Bedenken. Für mich ist das aber nicht das einzige Kriterium. Denn, wenn man zum Beispiel mit einem Kriegsverbrecher Geschäfte treibt und sich dabei um nichts weiter kümmert, da hilft man argumentativ solche Kriegsverbrechen zu normalisieren. Das finde ich zum Einen allgemein merkwürdig, und zum anderen, man kann ja selbst davon betroffen sein. Also als Beispiel, Neonazi-Freikorps beschießt Frankreich, und die schießen wie Israel in Libanon zurück, und USA hilft, und schon ist eine Grundschule in Bayern platt, mit Schülern drinnen. Und da dann erst mal über diese Thematik zu reden, wie im Bezug dazu, was also, wenn die Bundesregierung solchem Treiben eines Freikorps nicht Einhalt gebieten kann, das finde ich sehr schwach.
Dementsprechend finde ich es relevant, dass man einen Satz an Kriterien hat, der entsprechend angewendet wird. Also, nichts von wegen: “Wenn Russland Ukraine überfällt, um mutmaßlichen Tyrannen zu beseitigen, ganz schlimm, aber wenn es USA macht, naja, die Enkelin des Ayatollahs hätte sich wahrscheinlich sowieso kein deutsches Auto gekauft, und da hatte sie halt Pech in solche Familie geboren zu sein.”, usw. Aber halt objektiv gesagt, wann man Händlern aus anderem Land z.B. untersagen würde, zum Handel die eigenen Häfen anzulaufen. Dies dabei nicht unbedingt so im Namen von allgemeiner Gerechtigkeit. Aber bei Schiff aus Russland, würde ich ja ständig schauen, ob da nicht Tausende an Bewaffneten aus dem Schiff springen, um ein Referendum oder so abzuhalten. Und sowas kann in ähnlichem Kontext auch andere Länder betreffen.
Und ähnlich mit Kriterien, was die Frage betrifft, bei welchen Ländern man konkret mit Investitionen hingeht. Im Beispiel, Mali, Niger und Burkina Faso – derzeit würde ich da keine Handelsvertretung hinsenden, zum einen wegen der Sicherheitslage im Allgemeinen, aber auch, weil Dinge wie Vertragsrecht dort eher unklar scheinen.
Das bedeutet nicht, dass man nicht schon über Dinge reden könnte, wie darüber, wie man den nördlichen Regionen etwas Wasser usw. bringen kann, um ggf. auch dort Weiden zu betreiben, in Regionen wo die Kolonialeuropäer kaum je vorgestoßen waren, und wo viele Leute auf einfache Landwirtschaft angewiesen sind, wie das Treiben einer Herde zur Grassung, für welche sich die Bedingungen eher verschlechtern, und somit auch mancher Konflikt getrieben, um Wasserplätze und so. Was überhaupt nicht toll ist. Aber derzeit, kaum ein Lage, wo ich einen Zivilisten hingehen lassen würde, oder im Namen von irgendwelchem Rohstoff schon Deal mit irgendjemandem machen würde.
Im Unterschied dazu mag sich aber manches Land finden, wo die Dinge nicht so krass sind. Und bei zumindest paar solcher Ländern, ist meine Vorstellung, natürlich mit dortiger Regierung geklärt und so, dass es beim Hafen eine staatlich-preußische Handelsvertretung gibt, die im gewissen Sinne wie ein Leuchtturm für beide Seiten, wenn es um den Handel zwischem dem unserem und dem deren Land kommt. Dies auch mit Warenlager dafür, um z.B. vom Produzenten in dem Land solche und jene Güter verstauen zu können, bis der reguläre Frachter aus Hamburg wieder da ist.
Weiter mag es allgemein wohl von Interesse sein, dass es eine Bahnverbindung ins Inland gibt. Falls diese noch nicht vorhanden, im Prinzip kann man es mit Firma von hier in die Hand nehmen. Und mit solcher Bahnstrecke, falls das ein Unternehmer von hier nutzen möchte, dass dort also an einem Bahnhof Grundstücke, die schon als Gewerbegebiet markiert sind, und nutzbar sind, voll praktisch mit einer Bahnfahrt vom/zum Hafen entfernt.
Und vieles weiteres, wie z.B. Unterstützung bei Einrichtung eines Universitätskrankenhauses, um zu helfen die Anzahl der “Ärzte per 100.000 Einwohner”, deutlich zu erhöhen. Oder auch bezüglich Strominfrastruktur, nicht nur um Verfügbarkeit zu erhöhen, aber auch um das Ding zu verdrängen, dass viele Leute mit Dieselgeneratoren Strom erzeugen, oder auf Holz zum Kochen. Und bei dem Punkt, auch viel mehr Kühllager gefragt. Also, historische Methoden, wie Speicher für Getreide, funktionieren zwar, wenn man das Getreide hat. Und auch Methoden wie Früchte einzulegen, oder Marmelade draus zu machen. Aber bei manch weiteren Naturalien ist schon praktisch, wenn man es gekühlt halten kann, um es somit eher über einen Zeitraum strecken zu können, bzw. eben z.B. paar Tonnen dessen in Empfang zu können, um es z.B. über Supermärkte zu verkaufen.
Die Idee dabei, den Leuten, die schon daran interessiert sind, schöne Bürgerstaaten zu sein, kräftig mitzuhelfen. Finanziell mag das manche Person als Belastung auslegen. Aber Arbeiten, wie z.B. beim Bau der einfachen Bahnhofsgebäude (im Sinne wie hier so im 19. Jahrhundert sowas gebaut wurde), dafür kann man schon Leute vor Ort bezahlen, und die kosten weniger, als was es hier der Fall wäre.
Somit rechne ich mit paar Milliarden je Handelsvertretung, wovon Teil an die Zentralbank dort geht, beim Währungsumtausch (und Spitze, wenn der Wert der Währung steigt) – und dort wo Maschinen gebraucht werden u.ä., das bezieht man schön von hier, wo auf dem Markt solche Maschinen eher vorzufinden sind (auch wenn dieser oder jener Hersteller schon darüber überlegen mag, ob z.B. für Produktion von Baggern eine Niederlassung dort machen würde – womit nicht unbedingt Megagewinn, aber dafür Erschließung von Lieferketten vor Ort).
Und weil vielerorts ein sehr niedriges Bruttoinlandsprodukt usw., da macht auch wenig viel her, in idealerweise Richtung, dass sich die Leute dort dann auch locker Import aus Europa leisten können. Im solchem Kontext würde ich sagen, dass der Kostennutzenfaktor, einfach nur durch die Decke geht, wie Mega der ist.
Dabei mag man nicht in der Lage sein, jedes Jahr 50 Milliarden in irgendwas reinzupumpen. Aber wenn man mal über 50 Milliarden als Fond für solches Vorhaben redet (der über paar kommende Jahre finanziert wird, also x Milliarden je Jahr in dem Fond verfügbar), da könnte man z.B. Oberdecke bei der Auszahlung der Pensionen im Bund setzen, womit da schon beachtliche Summe, wegen welcher von den betroffenen niemand verhungern würde, während man damit nach Anschaffung von eBussen für die Landkreise, und Bau von Berufsfeuerwehrwachen, usw. noch locker was übrig hätte, um damit ins 21. Jahrhundert zu schreiten.