Außenpolitik, und Außenhandel

Historisch war in Preußen so manches “königlich-preußisch”, wie z.B. das Ministerium für Handel und Gewerbe. Dann kam es zu gewisser Demokratisierung, auch wenn dies mit der Verfassung von 1848 noch nicht wirklich der Fall war. Und aber, wie z.B. anhand der Liste der preußischen Handelsminister zu sehen, 1932 kam es zu einem Schnitt mit dem Preußenschlag, mit welchem Reichskanzler Papen die de facto Regierung für Preußen stellte, obwohl staatsrechtlich Otto Braun weiterhin im Amt war.

Ich selbst sehe es bei der Thematik von 1848 so, dass selbst wenn man es absolutistisch betrachtet, es schon paar Dinge gibt, von denen die Mitmenschen auch betroffen sind. Und da mag an als Herr von Preußen, als Beispiel, mit einem der heutigen russischen Generäle, gemeinsam in Wäldern in Russland unterwegs gewesen sein, oder als Bundeskanzler ein Aktienportfolio haben, das sehr auf USA ausgerichtet ist – aber anhand dessen eine Außenpolitik zu stipulieren, nicht wirklich mit Niveau so.

Also, als Veranschaulichung einer Thematik, die auch in noch weiteren Ländern zu sehen ist, wo es teils wie 2 politische Machtblöcke gibt, die in einer Realität sitzen, wo man z.B. in EU schon vor Jahrzehnten darüber hätte reden können, Belarus, Russland, und Kasachstan mit in Zollunion zu nehmen, bzw. Abkommen diesbezüglich, und somit hätten z.B. die Unternehmer in Georgien, deren Umsatz viel mit grenzüberschreitendem Handel mit Russland zu tun hat, nicht unbedingt Sorgen, wenn Georgien dann Mitglied der EU wäre.

Derzeit gibt es aber kein preußisches Parlament, mit welchem z.B. über die Außenpolitik zu reden. Nichtsdestotrotz, meine Vorstellung dazu:


Für mich selbst ist der Begriff “Außenpolitik” eher ein Sammelbegriff, statt etwas, dass man in paar Worten komplett festlegen könnte, wenn es um all die Dinge geht, die damit zusammenhängen. Im Beispiel, im damaligen “Treaty of Amity and Commerce between the Kingdom of Prussia and the United States of America“, da gab es den Punkt, dass Bürger berechtigt, bei dem Partner Grundstücks- bzw. Immobilieneigentümer zu sein. Das hört sich an für sich voll Mega an, dass man sich in USA was kaufen kann. Aber wenn sich viele der eigenen Bürger dies kaum leisten können, und dann noch aus Altbau verdrängt werden (wobei beim Bund das Ding mit der Eigenbedarfskündigung), dann ist das nicht so Mega. Auf der anderen Hand, auch wenn Fast-Food-Ketten nicht das beste Beispiel sein mögen, schon irgendwie interessanter, wenn auch Firmen von woanders eben sogar Eigentum haben können, wie für die Filialen. Und so weiter.

Ein großer Teil von dem Sammelbegriff, ist dabei natürlich wirtschaftliches Bedenken. Für mich ist das aber nicht das einzige Kriterium. Denn, wenn man zum Beispiel mit einem Kriegsverbrecher Geschäfte treibt und sich dabei um nichts weiter kümmert, da hilft man argumentativ solche Kriegsverbrechen zu normalisieren. Das finde ich zum Einen allgemein merkwürdig, und zum anderen, man kann ja selbst davon betroffen sein. Also als Beispiel, Neonazi-Freikorps beschießt Frankreich, und die schießen wie Israel in Libanon zurück, und USA hilft, und schon ist eine Grundschule in Bayern platt, mit Schülern drinnen. Und da dann erst mal über diese Thematik zu reden, wie im Bezug dazu, was also, wenn die Bundesregierung solchem Treiben eines Freikorps nicht Einhalt gebieten kann, das finde ich sehr schwach.

Dementsprechend finde ich es relevant, dass man einen Satz an Kriterien hat, der entsprechend angewendet wird. Also, nichts von wegen: “Wenn Russland Ukraine überfällt, um mutmaßlichen Tyrannen zu beseitigen, ganz schlimm, aber wenn es USA macht, naja, die Enkelin des Ayatollahs hätte sich wahrscheinlich sowieso kein deutsches Auto gekauft, und da hatte sie halt Pech in solche Familie geboren zu sein.”, usw. Aber halt objektiv gesagt, wann man Händlern aus anderem Land z.B. untersagen würde, zum Handel die eigenen Häfen anzulaufen. Dies dabei nicht unbedingt so im Namen von allgemeiner Gerechtigkeit. Aber bei Schiff aus Russland, würde ich ja ständig schauen, ob da nicht Tausende an Bewaffneten aus dem Schiff springen, um ein Referendum oder so abzuhalten. Und sowas kann in ähnlichem Kontext auch andere Länder betreffen.


Und ähnlich mit Kriterien, was die Frage betrifft, bei welchen Ländern man konkret mit Investitionen hingeht. Im Beispiel, Mali, Niger und Burkina Faso – derzeit würde ich da keine Handelsvertretung hinsenden, zum einen wegen der Sicherheitslage im Allgemeinen, aber auch, weil Dinge wie Vertragsrecht dort eher unklar scheinen.

Das bedeutet nicht, dass man nicht schon über Dinge reden könnte, wie darüber, wie man den nördlichen Regionen etwas Wasser usw. bringen kann, um ggf. auch dort Weiden zu betreiben, in Regionen wo die Kolonialeuropäer kaum je vorgestoßen waren, und wo viele Leute auf einfache Landwirtschaft angewiesen sind, wie das Treiben einer Herde zur Grassung, für welche sich die Bedingungen eher verschlechtern, und somit auch mancher Konflikt getrieben, um Wasserplätze und so. Was überhaupt nicht toll ist. Aber derzeit, kaum ein Lage, wo ich einen Zivilisten hingehen lassen würde, oder im Namen von irgendwelchem Rohstoff schon Deal mit irgendjemandem machen würde.


Im Unterschied dazu mag sich aber manches Land finden, wo die Dinge nicht so krass sind. Und bei zumindest paar solcher Ländern, ist meine Vorstellung, natürlich mit dortiger Regierung geklärt und so, dass es beim Hafen eine staatlich-preußische Handelsvertretung gibt, die im gewissen Sinne wie ein Leuchtturm für beide Seiten, wenn es um den Handel zwischem dem unserem und dem deren Land kommt. Dies auch mit Warenlager dafür, um z.B. vom Produzenten in dem Land solche und jene Güter verstauen zu können, bis der reguläre Frachter aus Hamburg wieder da ist.

Weiter mag es allgemein wohl von Interesse sein, dass es eine Bahnverbindung ins Inland gibt. Falls diese noch nicht vorhanden, im Prinzip kann man es mit Firma von hier in die Hand nehmen. Und mit solcher Bahnstrecke, falls das ein Unternehmer von hier nutzen möchte, dass dort also an einem Bahnhof Grundstücke, die schon als Gewerbegebiet markiert sind, und nutzbar sind, voll praktisch mit einer Bahnfahrt vom/zum Hafen entfernt.

Und vieles weiteres, wie z.B. Unterstützung bei Einrichtung eines Universitätskrankenhauses, um zu helfen die Anzahl der “Ärzte per 100.000 Einwohner”, deutlich zu erhöhen. Oder auch bezüglich Strominfrastruktur, nicht nur um Verfügbarkeit zu erhöhen, aber auch um das Ding zu verdrängen, dass viele Leute mit Dieselgeneratoren Strom erzeugen, oder auf Holz zum Kochen. Und bei dem Punkt, auch viel mehr Kühllager gefragt. Also, historische Methoden, wie Speicher für Getreide, funktionieren zwar, wenn man das Getreide hat. Und auch Methoden wie Früchte einzulegen, oder Marmelade draus zu machen. Aber bei manch weiteren Naturalien ist schon praktisch, wenn man es gekühlt halten kann, um es somit eher über einen Zeitraum strecken zu können, bzw. eben z.B. paar Tonnen dessen in Empfang zu können, um es z.B. über Supermärkte zu verkaufen.

Die Idee dabei, den Leuten, die schon daran interessiert sind, schöne Bürgerstaaten zu sein, kräftig mitzuhelfen. Finanziell mag das manche Person als Belastung auslegen. Aber Arbeiten, wie z.B. beim Bau der einfachen Bahnhofsgebäude (im Sinne wie hier so im 19. Jahrhundert sowas gebaut wurde), dafür kann man schon Leute vor Ort bezahlen, und die kosten weniger, als was es hier der Fall wäre.

Somit rechne ich mit paar Milliarden je Handelsvertretung, wovon Teil an die Zentralbank dort geht, beim Währungsumtausch (und Spitze, wenn der Wert der Währung steigt) – und dort wo Maschinen gebraucht werden u.ä., das bezieht man schön von hier, wo auf dem Markt solche Maschinen eher vorzufinden sind (auch wenn dieser oder jener Hersteller schon darüber überlegen mag, ob z.B. für Produktion von Baggern eine Niederlassung dort machen würde – womit nicht unbedingt Megagewinn, aber dafür Erschließung von Lieferketten vor Ort).

Und weil vielerorts ein sehr niedriges Bruttoinlandsprodukt usw., da macht auch wenig viel her, in idealerweise Richtung, dass sich die Leute dort dann auch locker Import aus Europa leisten können. Im solchem Kontext würde ich sagen, dass der Kostennutzenfaktor, einfach nur durch die Decke geht, wie Mega der ist.

Dabei mag man nicht in der Lage sein, jedes Jahr 50 Milliarden in irgendwas reinzupumpen. Aber wenn man mal über 50 Milliarden als Fond für solches Vorhaben redet (der über paar kommende Jahre finanziert wird, also x Milliarden je Jahr in dem Fond verfügbar), da könnte man z.B. Oberdecke bei der Auszahlung der Pensionen im Bund setzen, womit da schon beachtliche Summe, wegen welcher von den betroffenen niemand verhungern würde, während man damit nach Anschaffung von eBussen für die Landkreise, und Bau von Berufsfeuerwehrwachen, usw. noch locker was übrig hätte, um damit ins 21. Jahrhundert zu schreiten.

Kriegsgefangene

Dieser Tage mag es voll im Trend liegen, Hauptsache irgendeine Quote an Tötungen zu erfüllen, bald vielleicht sogar nicht nur ICE Agenten damit beauftragt, aber auch KI mit ‘autonomen Waffen’, für welche USA dieser Tage so $54 Milliarden auszugeben scheint. Aber selbst wenn man voll so drauf ist, es kann schon sein, dass sich feindliche Soldaten ergeben, bevor man eine Chance dazu bekommt. Und die dann zu töten, das wäre überhaupt nicht korrekt.

In der deutschen, und teils auch preußischen, Geschichte, ist das überhaupt nicht rühmlich, wie damit umgegangen wurde. Beim Alten Fritz, da gab es schon Bestrebung für Verbesserung, wie ausgedrückt im Freundschaftsvertrag mit USA, mit welchem Preußen einer der ersten war, die die USA anerkannt hatten. Und auch manch weiteres. Aber Fall, wo ganz korrekt mit Kriegsgefangenen verfahren wird, also wie man es sich laut modernen Konventionen eigentlich vorstellt, solchen Fall gab es bei der BRD nicht, schon deshalb weil es an erster Stelle über Jahrzehnte keine Kriegsgefangenen gab.

In dem Kontext, finde ich es schon wichtig, dass man das ordentlich drauf hat, ein Kriegsgefangenenlager, sozusagen nach Norm, zu betreiben. Dies kann man mit Theorie büffeln, und auch mit Modell. Und man kann auch paar Personen eigentlich vom Militär dafür einteilen, dass im Zivilgefängnis als Wärterhelfer tätig sind, um direkt gewissen Trab dafür zu bekommen, dass die Gefangenen zu verpflegen sind. Und damit hätten diese Personen auch was zu tun, wenn (erstmal) kein wirklicher Bedarf ggf. Tausende an POWs zu behüten.

Meine Vorstellung dabei halt, dass es auch bei Offizieren dafür spezialisierte Mann gibt, statt allgemein davon auszugehen, dass es doch nur so sowas wäre, wie eine Kaserne mit geschlossenem Tor zu betreiben. Und dies auch entsprechend in Struktur berücksichtigt – lies, wenn wie beim Bund z.B. der Lazarettzug eingespart wurde, denn hat man nicht mehr in der Struktur, und wenn man in dem Bezug wieder was machen würde, dann müsste man es erstmal überhaupt im Rahmen der Struktur aufstellen, statt davon auszugehen, dass irgendein nominierter Offizier das mal schnell irgendwie auf die Beine improvisiert.

Und entsprechend der Logik, dass man niemanden tötet, der sich ergeben möchte, wenn solche Situation beim Expeditionskorps, der nicht unbedingt an dem Ort Platz hat, die zu versorgen, bzw. mitzuzerren, dann ist logische Schlussfolgerung, dass diejenigen entwaffnet und freigelassen werden, bzw. ausgesetzt, damit erstmal Stunde oder so brauchen, bevor letzte Position mitteilen könnten, und ggf. auch gleich Broschüre in die Hand drückt, in welcher auf die Jahrhunderte bestehende Beziehung zwischen Russland und Preußen hingewiesen wird, wie zu Zeiten, als man sich gemeinsam diesem Bonaparte stellte, und so.

Expeditionsstreitkräfte

Neben der zuvor genannten Invasion, ist insbesondere dieser so modernen Tage aber auch möglich, dass der Feind einfach nur von Weitem auf irgendwelche Dinge schießt. Dabei ist es praktisch, wenn man solche Raketen abwehren kann, wie die Idee mit Dingen wie dem Iron Dome. Aber nur so als Schildkröte dazusitzen, nicht so toll.

Und da kommt Expeditionskorps ins Spiel. Vorstellung hier nicht unbedingt, es wie in Geschichten der Schlachten vergangener Tage handzuhaben, als z.B. Husaren eine feindliche Artilleriestellung stürmten. Und auch nicht unbedingt direkt Gegenoffensive. Aber einfach Dinge, wie z.B. wenn also Russland ganz böse Europa überfällt, dass das Gebüsch aus welchem die Kavallerie springt, z.B. im Nacken der russischen Truppen in/bei Ukraine liegt.

Das mag sich im klassischen Verständnis einer Schlacht merkwürdig anhören, dass der Russe doch vor Berlin lagert, und was macht die doch anscheinend Elite unseres Militärs dort ganz woanders. Aber aus Sicht, in diesem Szenario Russlands bzw. des russischen Generalstabes, befindet man sich der Preuße nun also auf einmal an deren Grenze bzw. sogar schon in deren Gebiet. Und dies ohne die Verteidigungslinie bei Berlin zu nutzen, die eher passiv dasitzt, und für das russische Militär keine so aktive Bedrohung darstellt, wie die Einheiten bei dem anderen Schauplatz.

Ob sowas ausreicht, damit Kreml ganz klar sagt, dass zu all dem Kram, den es überall so gibt, auch noch Berlin zu erobern, definitiv nicht vorhat – keine Ahnung. Aber mit solchem Korps kann man etwas mehr machen, als nur darauf zu setzen, dass man also in Richtung Moskau vorrückt, entlang der Route, an welcher ggf. Großteil des russischen Militärs gerade liegt.

Und in dem Sinne, sowas auch praktisch, um beim Bündnisfall zu unterstützen, und eben auch nicht unbedingt direkt an der Stelle, wo vermeintlich gerade der Schwerpunkt der Front liegt. Wer sich militär-historisch mit dem zweiten Weltkrieg befasst hat, der kann dort sehen, dass viel zu tun hatten, je länger und länger die Frontlinie insgesamt ist, auch wenn es unterdessen von den Politikern als voller Erfolg verkündet wird, dass die Grenzlänge erneut gestiegen ist, damals im Namen von Lebensraum und übrigens auch irgendwas mit angeblichem Anspruch laut historischer Karte, laut welcher die Deutschen doch angeblich vertrieben wurden, als Atilla kam, und die Slawen sich mehr nach Westen gesetzt haben. Eine Auslegung geht da sogar so weit zu behaupten, dass alles bis kurz vor Moskau, ja eigentlich irgendwie zum Reich gehört.

Dies ist im gewissen Sinne eine militärische Realität, die auch für andere gilt, dass je länger die Frontlinie, desto mehr zu tun. Und die Frontlinie mag man eher mit vier Beach-heads dehnen, statt darauf zu setzen, dass also der Kanzler von Portugal Milliarden für Brücken ausgibt, damit dann die Alliierten von dort schön in Kolonne dann mal zum Gegner fahren, wie es die Alliierten dieser Tage so vorzuhaben scheinen, wenn Russland im Baltikum seine Grenze dehnen möchte. Und in dem Sinne Ausrüstung, um einen solchen Flankenschlag durchführen zu können, auch wenn es kaum so Schlagkraft haben mag, wie bei NATO oder Russland ganze Städte in Schutt und Asche zu legen.

Die tote Zone

Im vorherigen Beitrag nannte ich Landstreifen, wo ggf. Evakuierungsorder gilt.

Wenn dies wegen Umständen wie Flut, da ist im Prinzip die gesamte Thematik bei Zivilbehörden bzw. bei Berufsfeuerwehr, die diejenige ist, die entscheidet, wo die Anzahl der vom Lager befüllten und per Bahn schon gelieferten Sandsäcke zu platzieren ist, usw. In Friedenszeiten ist dabei kein Problem zu schauen, ob paar Soldaten wie helfen können. Aber allgemein, es sollte zivil abgedeckt sein.

Wenn dies aber wegen Invasion, da sieht das anders aus. Dabei gehe ich davon aus, dass man im Vorfeld schon paar Stellungen eingerichtet hat, und nicht erst mit Sandsack gerannt kommt. Dementsprechend hat man also einen x Kilometer breiten Streifen, wo man mit Feindberührung rechnet, wenn dieser Feind (aus was auch immer für einem Grund), per Land und wohl auch Luft, eindringen möchte.

Wenn man schon Siegeshymne darüber singen würde, dann kommt der Feind da keinen Meter vorwärts. Realistisch ist das aber nicht wirklich so, wenn der Feind erstmal mit einer riesigen Rauchwand eröffnet, oder einfach nur Nebel usw. Da kann man schon davon ausgehen, dass es paar Mann bis zu den ersten Häusern schaffen. Und diese Häuser könnte man jetzt wegballern… aber, an dem Punkt ist es nicht unbedingt ein Problem, wenn da paar Soldaten sitzen. Was aber an dem Punkt merkwürdig wäre, ist, die feindlichen Soldaten z.B. mit Wasser zu versorgen. Lies, wenn sich ergeben und in Kriegsgefangenschaft, klare Sache, dass u.a. Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird. Aber so jetzt bei Schlacht, die eventuell Tage oder Wochen geht, da sollten die gegnerischen Offiziere halt schauen müssen, dass auch Wasser zu deren Soldaten bekommen, durch was nun per Fernsteuerung aktiviertes Minenfeld sein könnte.

In dem Kontext, macht voll Sinn Wasser abzustellen. Z.B. bei Flut, kann auch helfen, Leitungen still zu legen, insbesondere was Strom betrifft, bevor Steckdosen in Kontakt mit Wasser kommen, usw. Hier geht es jedoch spezifisch darum, dass Militär da in etwas eingreift, das zivile Infrastruktur ist. Das betrifft z.B. auch Mobilfunk, ggf. auch im Hinterland, wenn Feind Agenten nutzt, die per Handy Ziele für Drohnen anvisieren, u.ä.

Und aber, kein Grund pauschal alles abzuschalten. In erster Linie, kann paar der Häuser als eigene Posten nutzen, und schon praktisch, wenn mit fließend Wasser und so (und dabei aber auch Zählerstand erfasst, bzw. anderweitig geklärt, dass per Council Tax sowieso erfasste Haushalte, nicht für die direkte Truppenversorgung finanziell zur Kasse gebeten werden).

Dabei dann natürlich noch Fragen, zu was also, wenn Schäden an Gebäuden durch das Kriegstreiben, wie z.B. wenn man Flugzeuge abschießt, und der Rest des Flugzeuges in ein Gebäude kracht. Allgemein würde ich dazu sagen, dass es selbstverständlich der Feind als Teil von Reparationen zu zahlen hat. Und aber, dass es die Eigentümer halt schauen sollen, bei des ehemaligen Feindes Gerichte einzuklagen, das nicht. Lies, ich würde von wie Fond bei Staatsbank reden, von welchem paar Dinge finanziell geklärt werden, damit betroffene Familien nicht irgendwo unter Brücke hausen müssen, wenn die Zivilbehörden alle zu beschäftigt die neuste Story aus dem Weißen Haus zu kommentieren, etc. etc.

Zivilschutz

Der Begriff “Zivilschutz” wird je Region etwas anders ausgelegt. Z.B. beim Bund gibt es “Zivilschutz und Katastrophenschutz”. In DDR sah das sogar so aus, dass Gasmasken für die Zivilbevölkerung vorrätig waren, während dann 2020 erstmal auf eine Bestellung aus China gewartet wurde, wegen ganz einfachen Masken, bzw. im Namen des Notstandes noch irgendwelche Deals zu irgendwelchen Preisen mit irgendwelchen Bekannten. Und in der Russland, war der Begriff wohl zumindest historisch auch vorhanden, trotz dessen, dass es was in DDR mit Jugendorganisation gab (Erziehung zu Soldaten, für Thälmann, und wenn alle in Volksarmee, wer bleibt da als Zivilist übrig), es in ähnlicher Form auch in Moskau gab.

Ich selbst sehe den Begriff so, dass Zivilschutz dem Schutze von Zivilisten dient. Und im Rahmen von solchem Schutz, sehe ich insbesondere die eventuelle Evakuierung eines Landstreifens, ob nun wegen Invasion oder Flut.

Das mag sich ziemlich normal anhören. Rechtlich gibt es dazu aber Details, wie eben, dass es wenn es eine Evakuierungsorder gibt, es da kein Opt-Out gibt, bzw. man sich dann nicht wundern kann, wenn Dinge, wie abgestelltes Wasser, sowie dass man bei Notruf nicht unbedingt Hilfe bekommt, z.B. weil die paar Rettungshubschrauber woanders im Einsatz, während man bei dem Dorf oder Stadt ja von Evakuierung ausging. Und auch das Ding, dass wenn man vor die Haustür geht, schon sein kann, dass man von Patrouille aufgegriffen wird, die das evakuierte Gebiete gegen Plünderer im Blick hat.

Und was aber auch diese rechtliche Regelung betrifft, ist, dass es eben klar geregelt ist, wer so involviert ist, wenn es zu einer solchen Maßnahme kommt. D.h., allgemein würde Evakuierungsmaßnahme von der Berufsfeuerwehr geleitet werden.

Dazu hatte ich zuvor schon darüber geredet, dass je Landkreis Berufsfeuerwehr, deren Gehälter mit je paar Euro über wie “Council Tax” aller Einwohner im Landkreis finanziert wird. Sowie kommunaler ÖPNV-Betrieb mit Bussen vorhanden.


Und den Begriff “Zivilschutz” kann man dabei auch etwas breiter fassen. Im Beispiel, Brandanschläge auf Wohnheim. Insbesondere dank Brandschutzmahnamen waren da in letzten Jahren bei den vielen Fällen kaum Tote zu beklagen, im Unterschied z.B. zu Solingen 1993. Aber es ist ein Ding, wo argumentativ kaum ausreicht, also nur rumzusitzen und zu warten, bis weiterer Notruf, weil wieder irgendeine Bande auf Sauftour oder wie.

Hier geht es rechtlich darum, dass wenn auch für Sachbeschädigung üblicherweise Bürgerpolizei zuständig ist, hier hat man Option bei Notruf, direkt mit Militärtruppentransporthubschrauber einzufliegen, Fluchtrouten abzuschneiden, usw. Und aber, dass man als Staat jederzeit aus Jux eine Kleinstadt einkesseln könnte, noch dazu wenn dies mit Einschränkungen für die Zivilisten einhergeht, wie z.B. Checkpoints – dies ist so nicht wirklich plausibel. Dementsprechend halt der “Zivilschutz” als Begründung in konkretem Kontext.

Waffengesetz

Allgemein bin ich für eher strenges Waffengesetz. In USA kann ich verstehen, dass es insbesondere historisch, sehr abgelegene Besiedlung gab. Also anfangs inmitten von Wildnis, mit Unabhängigkeit ab 1776, und der ersten transkontinentalen Bahnverbindung ab 1869 (ca. 3.075 Kilometer lang, mit Fahrtzeit von einer Woche). Da gab es auch den Wilden Westen, mit all den Outlaws, wie Billy the Kid, aus New York City. Und selbst die tüchtigen Sheriffs, hatten nur Pferde für doch schon ziemlich weite Entfernungen.

Im Unterschied dazu, hier ist es doch etwas dichter besiedelt, und entsprechend nicht so, dass jede Familie Megaranch hätte, wo die Kugel nach der Schussreichweite auf dem Boden landet, bevor die Kugel das Gelände verlässt. Und ich selbst finde Zivilschutz auch dahingehend wichtig, dass wenn z.B. Herr Putin invadiert, und im Haushalt eine Waffe, die voller Patriotismus von einem Minderjährigen ergriffen wird, um z.B. aus einer Scheune auf diese schlimmen Kerle zu schießen, die es nicht mal zu schaffen scheinen, eine ordentliche Kriegserklärung zu artikulieren, wenn denn schon aus solchem oder jenem Grund den heimischen Herd verlassen, um auf eine solche Art in die Welt zu ziehen – dass es zu solcher Situation gar nicht erst kommen kann, wo im Rahmen der Szene z.B. ein russischer Panzer zurückschießen könnte, wenn keine Schusswaffe im Haushalt vorzufinden ist.

Ganz ideal in solcher Situation wäre natürlich, dass die Familie schon längst evakuiert ist. Aber dazu kommt es nicht unbedingt immer, und Kriegsrecht ist halt so, dass wenn von der Scheune niemand schießt, dann hat da auch niemand einen kriegsrechtskonformen Grund zum auf die Scheune schießen. Dies muss dabei nicht unbedingt nur russische Truppen betreffen. Wenn der Schuss auf z.B. Panzer der USA, die rufen entweder Airstrike rein, mit sogenanntem Doppel-Tapping (besonders mies bei Wohngegenden, wo nach Erstschlag Leute zur Hilfe hinzueilen – und das ist halt die Norm, die ggf. auch in Europa anwenden, weil das so ist, wie es machen). Oder die nehmen die nicht-uniformierte Person fest, und ggf. wieder ab in irgendein Verhörlager, wobei die in USA selbst bei eigenen Minderjährigen nicht halt machen, die in wie Stasi-Gefängnisse zu stecken. Und das alles halt überhaupt nicht toll, und argumentativ schon machbar, es besser zu “managen”, wie eben dafür zu sorgen, dass insbesondere Minderjährige da nicht in der Räder dieser Maschinerien geraten.

Auf der anderen Hand ist es aber nicht so, dass ich jemandem, der sich zumindest in der Reserve befindet, keinen Umgang mit einer Waffe zutrauen würde, auch wenn sich ohne Offiziersaufsicht mit der Waffe befasst. Hier stellt sich jedoch die Frage, wozu denn nun diese Waffe gerne hätte? Denn, wenn es einfach nur als Sammlerstück ist, an für sich kein Unding hier und dort ein wie Militärmuseum zu machen. Oder geht es vielleicht um die Standard-Ausrüstung der Landwehr, die einem Sniper nicht gut genug ist, und er selbst für anderes Gewehr zahlen würde? In dem Sinne wäre es nicht neu, dass jemand sein eigenes Schwert mitbringt, und es mit in der Waffenkammer sitzt, wenn es nicht gebraucht wird. Dementsprechend, mindestens Grundausbildung, um Waffenschein beantragen zu können, und dann zu den Anfragen, die es eventuell gibt.

Landwehr und mehr

Zur Einleitung, ein Video mit Aufnahmen von vor paar Jahren:

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Und, nachdem Sie das Video gesehen haben… Können Sie wiederholen, was die drei Namen des einen U-Bahnhofs waren?

Falls ja, dann wohl aus einem oder beiden der folgenden Gründe:

a) Sie sind sehr aufmerksam.
b) Für Sie ist die Frage, als wenn ich fragen würde, welche Farbe das Berliner Rathaus hat.


Und nun dreht es sich darum, dass laut NATO also schon sein könnte, dass Russland bald Europa überfällt. Möglicher Schauplatz dessen, wäre eventuell auch Berlin, also irgendwas wie, Million russischer Soldaten mit zig Drohnen, auf dem Vormarsch, im Namen von “Wir befolgen nur Befehle, und ob das so irgendwie Sinn macht, keine Ahnung.”

Bei NATO würde das derzeit so aussehen, dass also paar Tausend Mann, auch aus USA (in Europa stationiert), dem entgegenstoßen werden würden, und groß irgendwelche Panzerverbände hinterher, usw. Und ein Ding dabei ist, dass es auch zu sogenanntem ‘Urban warfare’ kommen kann. D.h. wenn man mal davon ausgeht, dass NATO nicht unbedingt Berlin, so wie Gaza, bombardieren würde, nur weil es Meldung gab, dass irgendwo feindliche Soldaten (vermeintlich) gesehen wurden.

Und in dem schon so ziemlich krassem Notstand bzw. Verteidigungsfall, ist dann argumentativ noch krasser, wenn die russischen Offiziere bessere Ortskenntnis haben, als es der Fall z.B. bei Einheiten der Bundeswehr zu sein scheint. Dabei gibt es zwar sicherlich Karten, aber da muss man sich auch die Zeit nehmen bzw. haben, drauf zu gucken.


Daraus schlussfolgernd, schon praktisch, wenn die Verteidigungskräfte nicht sogar komplett desorientiert, nachdem von irgendwo im Saarland, innerhalb von Stunden irgendwo in oder bei Berlin Stellung beziehen sollen (noch dazu mit sogar nur leichtem Panzerwagen als Deckung), oder sogar direkt Befehl irgendwas zu stürmen, und viel Spaß damit mit so einem Anlauf, und blindes Vertrauen in die Heeresleitung, dass was ausgespäht wurde, u.ä.

Demensprechend ist meine Vorstellung, dass “Landwehr” das reguläre Militär des Landes ist. In anderen Worten, es gibt Offiziere, die werden nicht hinundher verlegt, und aber haben “Revier” mit Stellungen (wobei Ingenieurkorps zentral).

Und das sind dann die Mannschaftsoffiziere auch für die Reserve im Allgemeinen. Damit hätte man dem Bürger gegenüber auch ein argumentativ etwas interessanteres Angebot, wenn einfach klar, dass es beim Wehrdienst erster Stufe darum geht, mitzuhelfen bei der Verteidigung von alle dem, was es hier so gibt, wo man lebt. Und das geht halt mit paar Monaten Grundausbildung einher, sowie dann jedes Jahr einige Zeit (derzeit ist gesetzlich schon geregelt, dass Arbeitgeber 14 Tage im Jahr freistellen, wenn Arbeitnehmer Reservist).


Die zweite Stufe ist dann Dienst wie bei Hussaren, bzw. was ich als “Expeditions Corps” benennen würde, wenn es darum geht, einem Bündnispartner bei der Verteidigung einer Frontlinie zu helfen, u.ä.

Otto Braun würde dabei wohl darauf pochen, dass das aber ganz klar in der Verfassung geregelt ist, dass der Oberbefehlshaber nicht nach Lust und Laune mit seinem Trupp durch alle Länder ziehen kann. Also in der Art, wie man es kennen mag, dass Parlament schon was zu sagen hat, wenn es um die sogenannten Auslandseinsätze geht, usw. Bin ich auf keinen Fall dagegen. Und aber halt schon Rücksicht darauf, dass wenn es ernst wird, nicht unbedingt viel Zeit oder auch Möglichkeit, für einen bürokratischen Wahn, wie z.B. eben, dass wenn Bundeskanzler Fallschirmspringer aus Saarland einsetzen möchte, um einen U-Bahntunnel zu sichern, da deren Kommandant wohl gerne einen Lageplan zu hätte, statt da ggf. einer U-Bahnhaubitze in die Mündung zu laufen, die einem Seitentunnel, der auf ersten Blick vom Tunnelende nicht zu sehen ist. Und dementsprechend an erster Stelle, Landwehr, die, wenn was sein sollte, zumindest den wirklichen Heimvorteil hat.

Staatsbibliothek

Ich bin allgemein ein Fan von kuratierter Auswahl bei Bibliotheken, statt nur thematisch irgendwas ins Regal zu stellen, was mit dem Thema zu tun haben scheint.

Fallbeispiel, Historiker zu Otto Braun. Da gab es den Hagen Schulze, und es gibt auch ein Büchlein von Manfred Görtemaker. Und wenn nur das Büchlein im Regal, dann erhalten die Leser die Info, dass es eine Freundschaft zwischen Braun und Hindenburg gab, während Braun dies in seinen Memoiren verneinte (derer ich hier eine Exilausgabe sowie eine Ausgabe von 1949 habe). Und auch abgesehen von solcher Kleinkritik, es ist schon deutlicher Unterschied, wie viel Zeit wer von den beidem dem allem gewidmet hat.

Und dann eventuell auch Situationen, wie Otto Braun als Megahit, über welchen auch nicht-Historiker (mit KI) Bücher verfassen, was dem argumentativ nicht gerecht wird, wenn in einer Bücherreihe nur ein bis zwei wirklich seriöse Bücher stehen.


In dem Sinne rede ich über eine Staatsbibliothek, wo es nicht nur zur bzw. aus der lokalen Geschichte was gibt, aber z.B. in Abteilung für Welt, Bibel, Koran, und weitere Schriften, sowie auch z.B. von Voltaire, oder auch Charles Dickens, gerne auch in älterer Ausgabe, weil es im Fall dieser Bibliothek mehr wie um ein Archiv geht, wo aber öffentlich genannt wird, welche Bücher geführt werden, falls jemand Interesse hat es zum lesen anderweitig zu finden.

Und aber wie genannt, es sollte nicht jedweder Stuss sein. Dementsprechend z.B. Adolf’s Krampf, wird nicht geführt. Und aber schon z.B. von William L. Shirer “The Rise and Fall of the Third Reich: A History of Nazi Germany”.


Dazu noch, Initiative, manche Schriften in andere Sprachen übersetzt zu sehen. Also z.B. von Hagen Schulze, und/oder direkt von Otto Braun, ins Französische, damit die Nachbarn bessere Vorstellung davon haben können, um wen es geht, der da bei dem Preußenschlag direkt von betroffen war, obwohl ihm ein Reichsgericht eigentlich Recht gab, bei dem was da geschah.

Eine solche Übersetzung nimmt üblicherweise etwas Zeit in Anspruch, statt nur etwas durch eine wie Sortier-Maschine (/online Translation-Tool) zu drehen. U.a. zum Beispiel deshalb, weil Rechtsbegriffe auftauchen könnten, die hier etwas anders aufgefasst sind, als dies z.B. in Frankreich der Fall sein mag – und entsprechend ist toll, wenn es jemand übersetzt, der es wirklich übersetzt.

Aber allgemein, bei sowas kann man sich nicht wirklich so auf den freien Markt verlassen, der erwiesenermaßen nicht z.B. sagt: “Ey, Ärzte auf dem Land, habt Ihr Langeweile? Wir haben hier medizinische Anfragen bei unseren Suchmaschinen und Chatbots, die wir im Prinzip (je entsprechend Land) vermitteln könnten.” und aber statt dessen sagt: “Nimm jemanden, der billig, wie gerade von Uni abgegangen, um zu allmöglichen Fachgebieten, Tips für die KI zu machen.”

Vielleicht ein etwas zynisches Beispiel. Aber Punkt ist halt der, dass die Logik des Marktes viele Dinge gar nicht abdeckt, wie z.B. eben zu ordentlicher historischer Chronik der eigenen Geschichte.

Die Staatspost, Postzüge, und Feuerwehrzüge

Wie beschrieben, der Plan ist unter anderem, dass es je Landkreis mehrere Postfilialen gibt, als Teil einer Nahversorgung, mit welcher es maximal 30 Minuten z.B. zum Supermarkt, oder auch zur Poststelle, mit ÖPNV, sind.

Aus Sicht der Post, nicht neu, dass sich die Frage zur Vernetzung der Poststellen ergibt. Also, wenn jemand in der Poststelle in Nauen ein Paket z.B. für seinen Kunden in Rathenow abgibt, dass es logistisch abgesichert ist, dass es auch dort ankommt, also zumindest an der Poststelle dort. Und ob der Landkreis dann paar Cent dafür geben möchte, damit die Poststelle Paketboten anstellen kann, die z.B. überwiegend Abends unterwegs sind, um Pakete zuzustellen – das ist dann eine etwas separate Frage. Aber so oder so, braucht es logistisch die Verknüpfungen, wo es vom Service her schon tolles Ding ist, wenn das werktags über Nacht der Empfänger Poststelle zugestellt wird.

Und das kann man mit Reihe an LKWs bewerkstelligen, wie das dieser Tage oft der Fall ist. Oder man kann auf die Schiene als Hauptadern dieses logistischen Netzwerkes setzen.

Im Beispiel, zwischen Perleberg und Berlin gibt es noch keine Schnellbahn, mit welcher die Fahrtzeit unter einer Stunde. Aber es gibt schon Gleise dorthin, und somit könnte man sagen, dass auf der Strecke spät Abends ein Postzug unterwegs ist, der eine Rundfahrt macht, bzw. zwei Züge auf noch längerer Strecke. Und entsprechend entladen die Züge die Zustellungen für die Poststellen bei dem Bahnhof, und nehmen gleich deren Pakete in die entsprechende Richtung weiter.

Und wenn man also solche Züge unterwegs hat, da kann man verschiedene Waggons nutzen. Zum einen könnte ein Waggon für die Personenbeförderung sein, womit Fahrgäste mit dem Postzug an dem Tag noch wie letzte Verbindung vom oder auf das Land hätten (und somit Schichtpläne bei der regulären Personenverbindung etwas entlastet).

Und auch weiterer Waggon, der auf Business-to-Business Lieferungen ausgelegt ist, also im Sinne von paar Paletten an Fracht. D.h., der Absender muss halt selbst schauen, dass die Fracht spätestens x Minuten vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof ist, und beim Bahnhof, wo es hin geht, sollte es dann auch innerhalb eines Zeitfensters abgeholt werden. Und wenn die Nachfrage für diesen Service groß sein sollte, im Umfang also mehr ein Zug pro Tag, da könnte man zweimal täglich fahren, bzw. es Frachtunternehmen als solchem überlassen, das da dieses Güterbahnhof Infrastruktur mit eigenen Zügen nutzen kann, um den Marktbedarf an Bahngüterlogistik abzudecken.


Weiterer Nutznießer dieser Infrastruktur, auch die Berufsfeuerwehr. Diese mag zwar nicht einen Bahnzug per Landkreis-Berufsfeuerwehr bekommen. Aber so allgemein zentraler Speicher für paar Dinge wie z.B. Zelte, Schlafsäcke, usw., schon praktisch, das zu haben, wenn es mal gebraucht wird. Und noch praktischer, wenn man auch Tausende Liter an Trinkwasser mit Wasserzisternen-Waggons, bei Bedarf in eine Region bringen kann. Oder auch Gerät wie Kran, oder einfach mehr Mann.

Dementsprechend hätte die Berufsfeuerwehr-Zentrale eigene Lokomotiven und Depot, um bei Bedarf, oder auch nur mal so als reguläre Verteilungsrunde von manchen Waren, die die Wachen so verbrauchen und zentral beschafft werden, wenn der Umfang größer als nur paar Paletten für Postzug.

Und wenn man schon dabei ist, wäre angebracht zu schauen, wie man den Verpackungsmüll effizient reduziert. Meines Erachtens ergibt sich die beste Reduzierung, wenn die Verpackungen mehrfach genutzt werden. Und das würde halt gewisse Norm für diese Verpackungen voraussetzen, damit diese von verschiedenen Seiten genutzt werden kann. Im Beispiel, die Frachtcontainer bei Schiffen. Da sind ja alle möglichen Waren drinnen. Und in dem Sinne, auch kleinere Behälter. Im Beispiel, Palette mit Getränkeflaschen müsste nicht mit Plastik für den Transport ummantelt werden, wenn denn der Boden der Palette direkt dafür ausgelegt ist, dass man wie ein schmales Gerüst an der Seite der Palette hochziehen kann, wenn das Gut drauf steht. Und das könnte für Reihe an Waren so genutzt werden, mit entsprechender Norm.

In dem Kontext wäre dann auch angebracht zu schauen, wie man es bewerkstelligt, damit diese Paletten nicht Gabelstapler benötigen, um die Waren von Zug zu entladen oder beladen. Denn, wenn man also mit dem Postzug so unterwegs ist, und Norm-Waggon für diese Paletten hat, auf denen in dem Fall z.B. Kühlschränke stehen, die an einen Shop in einer Kreisstadt gehen – da wäre ja schon Megapraktisch, wenn man die Ladung einheitlich einfach nur wie rausschubsen könnte, mit wie kompletter offener Waggonseite. Oder sowas wie doppelter Boden des Waggons, wo der obere Boden (bzw. Teil dessen) rausgezogen wird, inkl. aller Paletten drauf, und Boden mit anderen Paletten auf den Zug beladen.

Was man damit hätte, wäre, Tonnen an Fracht innerhalb von Minuten vom Zug zu entladen, und Verladung wie auf die LKWs, das ist dann schon Ding des Güterbahnhofes, während der Postzug oder Frachtzug schon weiter unterwegs ist.

Landkreise, Raumordnung, und Güterbahnhöfe

In einem vorherigen Beitrag nannte ich paar Dinge zu ländlicher Entwicklung. Damit ist die Thematik aber bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Denn, man kann ja gewisse Vorgaben stipulieren. Also Vorgabe wie zum Beispiel zur Nahversorgung, dass es von Haustür im bewohnten Gebiet vom Plan her, maximal 30 Minuten bis zu einem Lebensmittelladen sein sollten. Dabei gehe ich davon, dass Teil der Strecke auch mit Bus zurückgelegt werden kann, der ohne Fahrschein genutzt (weil die Gehälter der Fahrer über die Landkreis-Tax laufen). Dazu gibt es auch weiteres, was man zur Grund-Nahversorgung zählen kann. Wie Arztpraxen, oder sogar Waschautomaten, falls bei jemanden die Waschmaschine ausfällt – wobei man da aber auch von etwas längerer Fahrt ausgehen kann.

Und wenn man also mal sagt, dass 30 Minuten als die Vorgabe für die Nahversorgung der ersten Stufe, wieviel Kilometer sind das denn, wenn dort ein Bus fährt?

Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h, sind das 25 Kilometer. Dazu auch Haltezeit eingerechnet, sowie Fußweg zu Haltestelle, und schon ist man bei weniger als 20 Kilometern. Wenn für den Fußweg und Halt 15 Minuten gerechnet, dann ist man bei 12,5 Kilometern. Und solche Entfernung wäre mit E-Bike auch so ca. halbe Stunde, bzw. mit Fahrrad eine Stunde.

Mit diesem Wert festgelegt, kann man sehen, dass es z.B. von Betzin zum Supermarkt in Fehrbellin locker in den Rahmen passt. Und wenn dazu sowieso etwas Bau, wie z.B. bei der A24 neue Auf-/Abfahrt, dann kann die kommunale Linie, die jemanden z.B. von Königshorst nach Fehrbellin bringt, Teil der Strecke über die Autobahn fahren, was die Fahrtzeit verkürzt. Und bei Fehrbellin wäre dann noch ein Halt der Schnellbahn – der also im Umkreis der 12,5 Kilometer innerhalb von 30 Minuten erreichbar ist. Und somit könnte als Bauland interessant sein.


Weitere Stufe dessen, die Erreichbarkeit z.B. von Waschautomaten, oder auf jeden Fall z.B. Bürgeramt. Als Daumenregel würde ich sagen, dass die Kreisstadt schon als Zentrum zu verstehen ist, wo man alles vorfindet, was man im Kreis vorfinden können sollte. Also auch z.B. Bekleidungsgeschäfte, Bankfilialen, Schulen, usw. Aber, in so manchem Fall sollte es dies mehrfach im Landkreis geben. Also z.B. im Bild oben, Havelland. Dies Kreisstadt dort ist Rathenow. Und wie zu sehen, wenn man mal eventuelle Anpassung der Landkreise außen vor lässt, für Leute vom östlichen Teil des Landkreises, ist es schon eine ziemliche Entfernung, um Dinge zu erreichen, die man im Alltag mehroderweniger braucht.

Dementsprechend würde ich von einem Unterzentrum reden, was fast alles das haben sollte, was auch in der Kreisstadt vorzufinden ist. Im Beispiel von Havelland, wäre z.B. Nauen ein Kandidat dessen. Würde heißen, etwas Mittel in die Hand nehmen, und Bauland erschließen, wo man teils selber baut, wie z.B. an der A10 Berufsfeuerwehrwache (als Zweigstelle der Hauptwache in Rathenow), bzw. eben ready-to-go für private Developer, mit schon Hauptleitungen für Strom usw. im Plan.

Neben diesem wie Zwilling/en der Kreisstadt, würde ich ein noch kleineres Zentrum definieren, wo z.B. zumindest Grundschule vorzufinden ist. Und z.B. Postamt in der Nähe, ist ja auch heutzutage noch was Feines, wenn es das gibt, mit Angeboten wie auch noch klassische Postfächer, die man sich ja auch als Kleinunternehmer mieten kann, wenn man lieber seine Firmen-Briefe abholt, statt diese mit der Familienpost an Hausadresse geliefert zu bekommen. Und auch Angebot von paar Tischplätzen, wo man sich bei seiner Post-Email einloggen kann. Also, von zuhause auch möglich. Aber wenn jemand nur Handy hat, und paar Emails aber lieber schon am Desktop-PC bearbeiten möchte, da wäre halt die Poststelle für alle im Umkreis von ca. halber Stunde erreichbar, vielleicht auch gleich mit Waschautomaten in der Nähe, womit man also während die Wäsche gewaschen wird, seine Emails checken kann.


Und in dem Sinne sehe ich das, um flächendeckend eine solide Nahversorgung zu ermöglichen, wobei bei erstem Schritt hauptsächlich gefragt ist, dass die Landkreise über mehr Busse verfügen, damit auch z.B. am Samstag jede Person im Landkreis innerhalb der 30 Minuten Supermarkt erreichen kann, usw.

Und das Ganze dann auch mit Schnellbahn vernetzt. Also neben der Strecke von Berlin nach Perleberg, könnte weiterer Korridore Richtung Brandenburg an der Havel laufen. Und in den Korridoren auch mal Bahnhof in derzeit noch ländlicher Gegend. Somit wären das dann für die meisten Einwohner in Havelland, so um die 30 Kilometer Entfernung maximal, bis zu Bahnhof des Hauptbahnnetzes. Und an dem Zeitpunkt wird das mit der Entwicklung umso interessanter, weil man an den Korridoren mit zügiger Mobilität rechnen kann, sowie mit der Option, dass man paar Gewerbegebiete um wie Güterbahnhof drum rum legt. Also, an der Hauptstrecke vor oder hinter den Personenbahnhof, Abzweigung zu dem Güterbahnhof. Und entsprechend würde ich sagen, dass sinnvoll wäre, die Bahnkorridore gleich min. 4-spurig zu machen, bzw. parallel die Gleise für den Personenverkehr, und separat zwei Gleise für Güter, die nicht mit den wohl so 200+ km/h unterwegs sind, wie es der Fall bei den meisten Passagieren ist.

Dieser Güterbahnhof würde dabei nicht nur das Gewerbegebiet bedienen, aber auch das Umland. D.h. Container vom Zug z.B. auf LKW oder Tram verladen, und schon fährt das z.B. zum Supermarkt, oder zum Möbelhaus, usw. In anderen Worten, die Vorstellung ist ein gewisses “Streamlining” des Güterverkehrs über die Bahn. Dies natürlich idealerweise zu Kosten, die sogar geringer ausfallen, als was die Fahrt eines LKWs bei Hunderten an Kilometern per Ladung so kostet. Aber so allgemein, Emissionen reduzieren, Straßenverkehr etwas entlasten, auch bessere Arbeitsbedingungen für die Fahrer, wenn man nur mal bei sich im Landkreis paar Touren fährt. Und als Bonus, sowas von Easy für alle Firmen im Landkreis, auch was zu exportieren, wie z.B. sogar zum Hafen in Hamburg, wie z.B. auch vorgefertigte Bauteile für Werft, oder zum noch weiteren Export, wie z.B. komplett fertige Traktoren.