Kriegsgefangene

Dieser Tage mag es voll im Trend liegen, Hauptsache irgendeine Quote an Tötungen zu erfüllen, bald vielleicht sogar nicht nur ICE Agenten damit beauftragt, aber auch KI mit ‘autonomen Waffen’, für welche USA dieser Tage so $54 Milliarden auszugeben scheint. Aber selbst wenn man voll so drauf ist, es kann schon sein, dass sich feindliche Soldaten ergeben, bevor man eine Chance dazu bekommt. Und die dann zu töten, das wäre überhaupt nicht korrekt.

In der deutschen, und teils auch preußischen, Geschichte, ist das überhaupt nicht rühmlich, wie damit umgegangen wurde. Beim Alten Fritz, da gab es schon Bestrebung für Verbesserung, wie ausgedrückt im Freundschaftsvertrag mit USA, mit welchem Preußen einer der ersten war, die die USA anerkannt hatten. Und auch manch weiteres. Aber Fall, wo ganz korrekt mit Kriegsgefangenen verfahren wird, also wie man es sich laut modernen Konventionen eigentlich vorstellt, solchen Fall gab es bei der BRD nicht, schon deshalb weil es an erster Stelle über Jahrzehnte keine Kriegsgefangenen gab.

In dem Kontext, finde ich es schon wichtig, dass man das ordentlich drauf hat, ein Kriegsgefangenenlager, sozusagen nach Norm, zu betreiben. Dies kann man mit Theorie büffeln, und auch mit Modell. Und man kann auch paar Personen eigentlich vom Militär dafür einteilen, dass im Zivilgefängnis als Wärterhelfer tätig sind, um direkt gewissen Trab dafür zu bekommen, dass die Gefangenen zu verpflegen sind. Und damit hätten diese Personen auch was zu tun, wenn (erstmal) kein wirklicher Bedarf ggf. Tausende an POWs zu behüten.

Meine Vorstellung dabei halt, dass es auch bei Offizieren dafür spezialisierte Mann gibt, statt allgemein davon auszugehen, dass es doch nur so sowas wäre, wie eine Kaserne mit geschlossenem Tor zu betreiben. Und dies auch entsprechend in Struktur berücksichtigt – lies, wenn wie beim Bund z.B. der Lazarettzug eingespart wurde, denn hat man nicht mehr in der Struktur, und wenn man in dem Bezug wieder was machen würde, dann müsste man es erstmal überhaupt im Rahmen der Struktur aufstellen, statt davon auszugehen, dass irgendein nominierter Offizier das mal schnell irgendwie auf die Beine improvisiert.

Und entsprechend der Logik, dass man niemanden tötet, der sich ergeben möchte, wenn solche Situation beim Expeditionskorps, der nicht unbedingt an dem Ort Platz hat, die zu versorgen, bzw. mitzuzerren, dann ist logische Schlussfolgerung, dass diejenigen entwaffnet und freigelassen werden, bzw. ausgesetzt, damit erstmal Stunde oder so brauchen, bevor letzte Position mitteilen könnten, und ggf. auch gleich Broschüre in die Hand drückt, in welcher auf die Jahrhunderte bestehende Beziehung zwischen Russland und Preußen hingewiesen wird, wie zu Zeiten, als man sich gemeinsam diesem Bonaparte stellte, und so.

Expeditionsstreitkräfte

Neben der zuvor genannten Invasion, ist insbesondere dieser so modernen Tage aber auch möglich, dass der Feind einfach nur von Weitem auf irgendwelche Dinge schießt. Dabei ist es praktisch, wenn man solche Raketen abwehren kann, wie die Idee mit Dingen wie dem Iron Dome. Aber nur so als Schildkröte dazusitzen, nicht so toll.

Und da kommt Expeditionskorps ins Spiel. Vorstellung hier nicht unbedingt, es wie in Geschichten der Schlachten vergangener Tage handzuhaben, als z.B. Husaren eine feindliche Artilleriestellung stürmten. Und auch nicht unbedingt direkt Gegenoffensive. Aber einfach Dinge, wie z.B. wenn also Russland ganz böse Europa überfällt, dass das Gebüsch aus welchem die Kavallerie springt, z.B. im Nacken der russischen Truppen in/bei Ukraine liegt.

Das mag sich im klassischen Verständnis einer Schlacht merkwürdig anhören, dass der Russe doch vor Berlin lagert, und was macht die doch anscheinend Elite unseres Militärs dort ganz woanders. Aber aus Sicht, in diesem Szenario Russlands bzw. des russischen Generalstabes, befindet man sich der Preuße nun also auf einmal an deren Grenze bzw. sogar schon in deren Gebiet. Und dies ohne die Verteidigungslinie bei Berlin zu nutzen, die eher passiv dasitzt, und für das russische Militär keine so aktive Bedrohung darstellt, wie die Einheiten bei dem anderen Schauplatz.

Ob sowas ausreicht, damit Kreml ganz klar sagt, dass zu all dem Kram, den es überall so gibt, auch noch Berlin zu erobern, definitiv nicht vorhat – keine Ahnung. Aber mit solchem Korps kann man etwas mehr machen, als nur darauf zu setzen, dass man also in Richtung Moskau vorrückt, entlang der Route, an welcher ggf. Großteil des russischen Militärs gerade liegt.

Und in dem Sinne, sowas auch praktisch, um beim Bündnisfall zu unterstützen, und eben auch nicht unbedingt direkt an der Stelle, wo vermeintlich gerade der Schwerpunkt der Front liegt. Wer sich militär-historisch mit dem zweiten Weltkrieg befasst hat, der kann dort sehen, dass viel zu tun hatten, je länger und länger die Frontlinie insgesamt ist, auch wenn es unterdessen von den Politikern als voller Erfolg verkündet wird, dass die Grenzlänge erneut gestiegen ist, damals im Namen von Lebensraum und übrigens auch irgendwas mit angeblichem Anspruch laut historischer Karte, laut welcher die Deutschen doch angeblich vertrieben wurden, als Atilla kam, und die Slawen sich mehr nach Westen gesetzt haben. Eine Auslegung geht da sogar so weit zu behaupten, dass alles bis kurz vor Moskau, ja eigentlich irgendwie zum Reich gehört.

Dies ist im gewissen Sinne eine militärische Realität, die auch für andere gilt, dass je länger die Frontlinie, desto mehr zu tun. Und die Frontlinie mag man eher mit vier Beach-heads dehnen, statt darauf zu setzen, dass also der Kanzler von Portugal Milliarden für Brücken ausgibt, damit dann die Alliierten von dort schön in Kolonne dann mal zum Gegner fahren, wie es die Alliierten dieser Tage so vorzuhaben scheinen, wenn Russland im Baltikum seine Grenze dehnen möchte. Und in dem Sinne Ausrüstung, um einen solchen Flankenschlag durchführen zu können, auch wenn es kaum so Schlagkraft haben mag, wie bei NATO oder Russland ganze Städte in Schutt und Asche zu legen.

Die tote Zone

Im vorherigen Beitrag nannte ich Landstreifen, wo ggf. Evakuierungsorder gilt.

Wenn dies wegen Umständen wie Flut, da ist im Prinzip die gesamte Thematik bei Zivilbehörden bzw. bei Berufsfeuerwehr, die diejenige ist, die entscheidet, wo die Anzahl der vom Lager befüllten und per Bahn schon gelieferten Sandsäcke zu platzieren ist, usw. In Friedenszeiten ist dabei kein Problem zu schauen, ob paar Soldaten wie helfen können. Aber allgemein, es sollte zivil abgedeckt sein.

Wenn dies aber wegen Invasion, da sieht das anders aus. Dabei gehe ich davon aus, dass man im Vorfeld schon paar Stellungen eingerichtet hat, und nicht erst mit Sandsack gerannt kommt. Dementsprechend hat man also einen x Kilometer breiten Streifen, wo man mit Feindberührung rechnet, wenn dieser Feind (aus was auch immer für einem Grund), per Land und wohl auch Luft, eindringen möchte.

Wenn man schon Siegeshymne darüber singen würde, dann kommt der Feind da keinen Meter vorwärts. Realistisch ist das aber nicht wirklich so, wenn der Feind erstmal mit einer riesigen Rauchwand eröffnet, oder einfach nur Nebel usw. Da kann man schon davon ausgehen, dass es paar Mann bis zu den ersten Häusern schaffen. Und diese Häuser könnte man jetzt wegballern… aber, an dem Punkt ist es nicht unbedingt ein Problem, wenn da paar Soldaten sitzen. Was aber an dem Punkt merkwürdig wäre, ist, die feindlichen Soldaten z.B. mit Wasser zu versorgen. Lies, wenn sich ergeben und in Kriegsgefangenschaft, klare Sache, dass u.a. Trinkwasser zur Verfügung gestellt wird. Aber so jetzt bei Schlacht, die eventuell Tage oder Wochen geht, da sollten die gegnerischen Offiziere halt schauen müssen, dass auch Wasser zu deren Soldaten bekommen, durch was nun per Fernsteuerung aktiviertes Minenfeld sein könnte.

In dem Kontext, macht voll Sinn Wasser abzustellen. Z.B. bei Flut, kann auch helfen, Leitungen still zu legen, insbesondere was Strom betrifft, bevor Steckdosen in Kontakt mit Wasser kommen, usw. Hier geht es jedoch spezifisch darum, dass Militär da in etwas eingreift, das zivile Infrastruktur ist. Das betrifft z.B. auch Mobilfunk, ggf. auch im Hinterland, wenn Feind Agenten nutzt, die per Handy Ziele für Drohnen anvisieren, u.ä.

Und aber, kein Grund pauschal alles abzuschalten. In erster Linie, kann paar der Häuser als eigene Posten nutzen, und schon praktisch, wenn mit fließend Wasser und so (und dabei aber auch Zählerstand erfasst, bzw. anderweitig geklärt, dass per Council Tax sowieso erfasste Haushalte, nicht für die direkte Truppenversorgung finanziell zur Kasse gebeten werden).

Dabei dann natürlich noch Fragen, zu was also, wenn Schäden an Gebäuden durch das Kriegstreiben, wie z.B. wenn man Flugzeuge abschießt, und der Rest des Flugzeuges in ein Gebäude kracht. Allgemein würde ich dazu sagen, dass es selbstverständlich der Feind als Teil von Reparationen zu zahlen hat. Und aber, dass es die Eigentümer halt schauen sollen, bei des ehemaligen Feindes Gerichte einzuklagen, das nicht. Lies, ich würde von wie Fond bei Staatsbank reden, von welchem paar Dinge finanziell geklärt werden, damit betroffene Familien nicht irgendwo unter Brücke hausen müssen, wenn die Zivilbehörden alle zu beschäftigt die neuste Story aus dem Weißen Haus zu kommentieren, etc. etc.

Landwehr und mehr

Zur Einleitung, ein Video mit Aufnahmen von vor paar Jahren:

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Und, nachdem Sie das Video gesehen haben… Können Sie wiederholen, was die drei Namen des einen U-Bahnhofs waren?

Falls ja, dann wohl aus einem oder beiden der folgenden Gründe:

a) Sie sind sehr aufmerksam.
b) Für Sie ist die Frage, als wenn ich fragen würde, welche Farbe das Berliner Rathaus hat.


Und nun dreht es sich darum, dass laut NATO also schon sein könnte, dass Russland bald Europa überfällt. Möglicher Schauplatz dessen, wäre eventuell auch Berlin, also irgendwas wie, Million russischer Soldaten mit zig Drohnen, auf dem Vormarsch, im Namen von “Wir befolgen nur Befehle, und ob das so irgendwie Sinn macht, keine Ahnung.”

Bei NATO würde das derzeit so aussehen, dass also paar Tausend Mann, auch aus USA (in Europa stationiert), dem entgegenstoßen werden würden, und groß irgendwelche Panzerverbände hinterher, usw. Und ein Ding dabei ist, dass es auch zu sogenanntem ‘Urban warfare’ kommen kann. D.h. wenn man mal davon ausgeht, dass NATO nicht unbedingt Berlin, so wie Gaza, bombardieren würde, nur weil es Meldung gab, dass irgendwo feindliche Soldaten (vermeintlich) gesehen wurden.

Und in dem schon so ziemlich krassem Notstand bzw. Verteidigungsfall, ist dann argumentativ noch krasser, wenn die russischen Offiziere bessere Ortskenntnis haben, als es der Fall z.B. bei Einheiten der Bundeswehr zu sein scheint. Dabei gibt es zwar sicherlich Karten, aber da muss man sich auch die Zeit nehmen bzw. haben, drauf zu gucken.


Daraus schlussfolgernd, schon praktisch, wenn die Verteidigungskräfte nicht sogar komplett desorientiert, nachdem von irgendwo im Saarland, innerhalb von Stunden irgendwo in oder bei Berlin Stellung beziehen sollen (noch dazu mit sogar nur leichtem Panzerwagen als Deckung), oder sogar direkt Befehl irgendwas zu stürmen, und viel Spaß damit mit so einem Anlauf, und blindes Vertrauen in die Heeresleitung, dass was ausgespäht wurde, u.ä.

Demensprechend ist meine Vorstellung, dass “Landwehr” das reguläre Militär des Landes ist. In anderen Worten, es gibt Offiziere, die werden nicht hinundher verlegt, und aber haben “Revier” mit Stellungen (wobei Ingenieurkorps zentral).

Und das sind dann die Mannschaftsoffiziere auch für die Reserve im Allgemeinen. Damit hätte man dem Bürger gegenüber auch ein argumentativ etwas interessanteres Angebot, wenn einfach klar, dass es beim Wehrdienst erster Stufe darum geht, mitzuhelfen bei der Verteidigung von alle dem, was es hier so gibt, wo man lebt. Und das geht halt mit paar Monaten Grundausbildung einher, sowie dann jedes Jahr einige Zeit (derzeit ist gesetzlich schon geregelt, dass Arbeitgeber 14 Tage im Jahr freistellen, wenn Arbeitnehmer Reservist).


Die zweite Stufe ist dann Dienst wie bei Hussaren, bzw. was ich als “Expeditions Corps” benennen würde, wenn es darum geht, einem Bündnispartner bei der Verteidigung einer Frontlinie zu helfen, u.ä.

Otto Braun würde dabei wohl darauf pochen, dass das aber ganz klar in der Verfassung geregelt ist, dass der Oberbefehlshaber nicht nach Lust und Laune mit seinem Trupp durch alle Länder ziehen kann. Also in der Art, wie man es kennen mag, dass Parlament schon was zu sagen hat, wenn es um die sogenannten Auslandseinsätze geht, usw. Bin ich auf keinen Fall dagegen. Und aber halt schon Rücksicht darauf, dass wenn es ernst wird, nicht unbedingt viel Zeit oder auch Möglichkeit, für einen bürokratischen Wahn, wie z.B. eben, dass wenn Bundeskanzler Fallschirmspringer aus Saarland einsetzen möchte, um einen U-Bahntunnel zu sichern, da deren Kommandant wohl gerne einen Lageplan zu hätte, statt da ggf. einer U-Bahnhaubitze in die Mündung zu laufen, die einem Seitentunnel, der auf ersten Blick vom Tunnelende nicht zu sehen ist. Und dementsprechend an erster Stelle, Landwehr, die, wenn was sein sollte, zumindest den wirklichen Heimvorteil hat.

Mobile Infanterie

In einem Szenario, wo an einem nebeligem Herbstmorgen, ein Trupp an preußischer (mobiler) Infanterie im Feld und z.B. in Schützengraben sitzt, und man sich nicht bei jeder Feindberührung unbedingt auf Feuer-Unterstützung von woanders verlassen kann, was wäre da für den Trupp schon praktisch, um nicht gleich zermalmt zu werden?

Neben Schießgewehren und paar Granaten, auch z.B. Mörser. Die gibt es in Handformat, oder z.B. wie in dem Foto.

Somit kommt man dort an, was es z.B. bei der Bundeswehr gibt, wo ein Infanteriebataillon oftmals mit schwerer Kompanie einhergeht. Also, ich habe hier nichts Neues entworfen. Aber halt schon mal Augenmerk darauf, dass z.B. so ein GTK Boxer zwar nice sein mag, damit rumzufahren. Aber bei so Stückpreis von bis zu 20 Millionen Euro, um 8 Mann von Punkt A zu Punkt B zu bekommen, bei einer Geschwindigkeit von gerade mal so 103 km/h, auf Straße, (und ein Treffer und bis zu 11 Mann weniger), und je nach Art von Gefecht, steht der nur rum, bzw. nützt halt wenig, wenn mal schnelle Truppenverlegung gefragt ist, da bin ich halt nicht so angetan von.

Bzw., aus NATO Fenster betrachtet, wenn es zu Verteidigungsfall in Litauen kommt, da scheint das Vorhaben, dass sich u.a. von Bundeswehr eine Kolonne an Fahrzeugen nach Litauen begibt, um dort zu kämpfen, bis Verstärkung eintrifft. Und wenn man also rechnet, dass die meisten dieser Kämpfer jeweils in so einem GTK Boxer transportiert werden, zu sagen wir mal 10 Millionen Euro pro Fahrzeug, dann sind das eine Milliarde Euro Beschaffungskosten um 1.000 Mann nach Litauen zu bringen. Und das war es dann vielleicht auch schon, wie der GTK Boxer zum Einsatz kam. Denn, schon paar Panzerigel, und schon ist nicht mal über eine Straße ein schneller Stoß möglich. Und hört schon ziemlich teuer an, insbesondere wenn es für ähnlichen Stückpreis z.B. Luftabwehrfahrzeug geben könnte.

Und da meine ich halt, sich flexibler aufzustellen, so das es nicht ein schwerfälliges Unterfangen ist, auch mal paar Tausend Mann paar Kilometer in solche oder jene Richtung zu verlegen, und halt mit schon etwas Geschwindigkeit. Und sich damit bei manchen Szenarien Möglichkeiten zu eröffnen, welche nicht nur auf superior raw fire power setzen.

Light Strike Vehicle

Bei dem zuvor genannten Begriff “Automesse”, Ding ist nicht, dass von den Rüstungsanbietern alles schlechte Fahrzeuge wären (mal abgesehen vom Kostennutzen-Faktor solcher und Extraausstattung). Aber, was vielleicht in Afghanistan als Kugelschutz nützlich war, wo so mancher irgendwie ausgesetzt wurde, und dann irgendwohin 50 Kilometer fahren sollte, um Präsenz zu zeigen oder wie – sowas hat nicht unbedingt so Nutzen wie es eventuell an der Ostsee aussehen würde. D.h., dort wo an vielen Tagen oft Improvised Explosive Devices (IEDs) ein Problem waren, da hat man an der Ostsee eventuell eher mit Dingen zu tun, wie z.B. die russische Panzerhaubitze 2S35 Koalizija-SW, mit Schnelllader und wechselnder Zielerfassung – wodurch also von einer Geschützbatterie ein Einschlag pro Sekunde kommen könnte, in einer Entfernung von über 70 Kilometern.

Was macht man da nun in einer solchen Situation, wenn man kurz vor oder schon in Schussweite einer solchen Panzerhaubitze ist, insbesondere wenn also irgendwie in noch freiem Felde? Nicht aufzufallen, ist schon mal eine Idee. Abhauen, bzw. “taktischer Rückzug”, unter Umständen sicherlich – aber mit vielen der Panzerfahrzeuge scheint man bei sowas (so gut wie) festzusitzen. Und Flugunterstützung u.ä., wenn denn schon die gegnerische Geschützstellung bekannt ist, hört sich plausibel an. Aber, die Stellung hat ja vielleicht Flugabwehr, oder man hat nicht unbedingt die Kapazität.

Und in solchen Fällen, im Feld schon praktisch wenn etwas Mobilität zur Verfügung steht, wie z.B. in Form von Light Strike Vehicles, siehe Bild. Je nach Lage und Umständen, nützt so ein LSV nicht unbedingt viel. Aber so generell, wenn es so bei Scharmützeln anfängt, mit so einem Fahrzeug kann man aus einer befestigten Stellung sozusagen etwas rausgreifen, auch über ein Feld flankieren (ggf. mit Smokescreen), oder auch mal ganzes Bataillon 100 Kilometer weit in Stellung bringen. Oder als Eskorte für Kolonne. Oder je nachdem, wie weit sich Gegner dehnt, da kann schon mit sowas ggf. deren Nachschub gestört werden, mit sogenanntem Hit-and-Run.

In dem Sinne, was Rüstungsausgaben für Fahrzeuge betrifft, sowas in der Art, als wohl neue Baureihe/n, wovon vielleicht zumindest Teil im Umland produziert wird, meine primary choice bei Militärfahrzeugen im Bezug zu Soft Targets.

Wem das kein Begriff ist, Soft Target ist üblicherweise z.B. Infantrie. Um einen Infanterietrupp von weiterem Vormarsch abzuhalten, reicht oft schon MG oder sogar kleiner, im Unterschied zu so einem T-90 Panzer, der ein Hard Target ist. Und wenn man hier nicht unbedingt wie in USA Geschosse ohne Ende hat, um schon wegen einem Infanterietrupp zu verballern, was für härtere Targets bestimmt ist – bzw. man nicht unbedingt alles platt bomben möchte, nur weil da irgendwo ein Sniper zu liegen scheint – da finde ich sowas sinnvoll.

Befestigungsanlagen

Auch wenn man inkliniert sein mag, Neutralität auszurufen, wenn Herr Putin z.B. Brüssel stürmen möchte, um Frau Leyen abzusetzen, da steht man im Weg, und hat nicht unbedingt Lust, russischen Truppen freie Hand im Land zu lassen.

Und sich auf Schutz von NATO zu verlassen, die bomben Einem ggf. auch ganze Viertel weg, weil es dort so manche nicht anders zu kennen scheinen, als irgendwelches: “Feind gesichtet, und Megadestruction, Shock and Awe and all.”, und angeblich alles professionell, auch wenn zig tote Zivilisten, welche einfach als Collateral damage vermerkt werden, und als ob damit alles klar wäre.

Womit ich beim Begriff Befestigungsanlagen ankomme. Verteidigungsbunker sind heutzutage kaum noch ein Begriff. Teils verständlich, weil manche Militärs schon heftige Schlagkraft haben. Auf der anderen Hand, wenn also eine Situation, dass russische Panzer ins Land rollen, und allen alles Böse wünschen – hinter etwas Stahlbeton, oder zumindest im Schützengraben, sitzt es sich da schon angenehmer, als auf Feld in einem der vielzähligen Fahrzeuge, welche da auf den wie Automessen angeboten werden, und zwar Panzerung haben… aber naja, wenn es z.B. um einen T-90 Panzer auf gegnerischer Seite geht, da nützt das eher wenig, und die Panzerung bedeutet üblicherweise eine Mobilitätseinbuße.

Dementsprechend sehe ich es als angebracht, an die Herren anzuknüpfen, welche seit dem 17. Jahrhundert als leitende Ingenieure und Chefs des Ingenieurkorps Dienst leisteten. Also, jemand für den Posten, welcher sich ansieht, was man da so machen kann, um zumindest nicht von irgendeinem Vortrupp überrumpelt zu werden, also man die Stellung halten kann, und von dort auch zurückschießen kann. Und auch mit in Blick, wo gegebenenfalls Schützengräben.

Sollte idealerweise nie gebraucht werden. Aber naja, wenn Russland laut manchen Aussagen von Offizieren bei NATO also sozusagen schon mit einem Fuß in Europa steht, da bin ich schon Fan davon, hier mehr Wehrhaftigkeit an den Tag legen zu können, als sich nur auf irgendwelchen Elektronikkram eines Panzerfahrzeugs zu verlassen, welches im Schlamm feststeckt – und man kann sich auch nicht unbedingt darauf verlassen, dass NATO Lufthoheit und/oder Seehoheit in Europa hat. In anderen Worten, sich etwas einbuddeln, um zumindest etwas Zeit zu verschaffen, damit die Leute vom Katastrophenschutz die Zivilsten von Kampfgebiet weg evakuieren können.

Basisstruktur Militär Preußen

In Details dann auch als Heeresstruktur benannt. Meine Grundgliederung ist da ziemlich einfach:

1) Reihensoldaten und Mannschaftsoffiziere

Eingeteilt für Wachdienst, und dies in Rotation, so das man nicht Monate (fast) jeden Tag am selben Posten. Und dazu auch paar andere Dienste, wie z.B. mal paar Wochen Stalldienst (umgangssprachlich, als Stalljunge), wo man sich um die Verpflegung z.B. von Pferden kümmert, und da idealerweise paar Dinge zu lernt.

2) Husaren

Mag sich altertümlich anhören, oder manchen Lesern nicht viel sagen. Damals gab es Husaren zum Beispiel in Preußen, als Truppengattung der leichten Kavallerie. Und im Sinne einer leichten Kavallerie, mein Verwendungszweck ist als Scouts, welche als Herren, welche nicht gerade erst von Mittelschule abgegangen sind, es auch verkraften können, mal paar Tage und Nächte im Wald zu hocken, und auch mal Pferd z.B. für Patrouillen zu reiten. (Und im Kriegsfall, werden die Pferde bzw. Stall inkl. Stallmeister, dem Zivil-/Katastrophenschutz komplett zur Verfügung gestellt, damit z.B. bei Bergungen helfen können.)

3) Eventuell, Stoßtrupp/s

Ich selbst habe nicht vor, eigene Soldaten zu verbraten. Eine erweiterte Bedrohung mag es geben, aber z.B. bundeseigene Firma kauft weiterhin Gas aus Russland, weil es doch einen langfristigen Betrag gibt, während dann mit dem Geld der Kram finanziert wird, mit welchem dort mehroderweniger kaum sauber Krieg geführt wird. Und da so: “Der heilige Geschäftsvertrag!”, da bin mir nicht sicher, was bei manchen Leute für ein Film abläuft.

Und, wie es sich aus Medien angehört hat, dass ein Krieg dafür geführt wird, damit Ukraine ganz Donbass zurück bekommt – da sehe ich persönlich nicht ein, warum dafür ein Opfer zu bringen, wenn das im Endeffekt bei dem Erfolg nur dazu führt, dass man wieder dort steht, bevor es zur vollen Invasion der russischen Armee kam – d.h. immer noch primär russisch-sprachige Personen, welche sich da wohl schon seit Maidan etwas vernachlässigt gefühlt haben, und so manche weitere Dinge, zu welchen mir aus den Medien nichts bekannt ist, ob z.B. die EU bei der sicher noblen Sache der Verteidigung der Ukraine, der Ukraine also die Freiheit lässt, z.B. per mit wie Beneš-Dekreten, die nicht als ukrainisch erachtete Bevölkerung zu räumen, usw. Dabei verstehe ich zwar das Argument, dass Ukraine de iure Anspruch auf das gesamte Gebiet hat. Aber was sollen wir Preußen dazu als Preußen sagen, wenn es um die Frage geht, ob man sich eventuell aufopfert, um diesen “Anspruch” der Ukraine durchzusetzen – wir Preußen haben nicht mal vor, uns wegen allem was 1930 noch Preußen war, aufzuopfern.

Auf jeden Fall aber, wenn man im konkreten Fall Zivilisten vor wie Überfall durch Dämonen verteidigen oder retten kann, schon tolles Ding, wenn man das kann. Und in dem Sinne, Stoßtrupp, generell für Abwehr, sowie für eventuelle Gegenoffensive, konzipiert. Und dies in erster Linie für das eigene Land, damit wenn gegnerische Panzerbrigade anrollt, und mit Geschützen, welche heutzutage bis zu 100 Kilometer weit schießen, und strategische Bomber, und weiteres, man halt eine Antwort drauf hat.