Zuvor hatte ich schon paar Dinge genannt, die mit IT zu tun haben, wie z.B. das Bürgerforum, Bürger-Email bei Staatspost, und die “Council Tax” Verrechnung, wo dazu ein öffentliches Portal, für alle kommunalen Dienstleistungen, wie Wasseranschluss, unter einem Account.
Und in diesem Beitrag geht es spezifisch um die IT direkt intern bei der Verwaltung – also die Computer, die im Bürgeramt, Rathaus, Fahrzeugzulassung, usw. genutzt werden.
Ich selbst sehe es so, dass wenn sich paar Personen dafür finden, dass ich es von Seiten der Software so ziemlich auf Linux umstellen würde, sogar in eigener “Distro”, also eigene Version eines Operating Systems. Dort, wo es nur um Textbearbeitung geht, wäre das flott machbar. Dort, wo auf den Rechnern eine Software, die nur unter Windows läuft, müsste man für Ersatz sorgen. Aber so allgemein, wenn man PC als Multimedia-Entertainment-Ding nutzen möchte, da ist Windows schon toll. Die Features, die man an vielen Büroplätzen so braucht, die kann man jedoch fast an einer Hand abzählen.
Mit Features meine ich damit Text-Editor, Browser, ggf. E-Mailklient, und Multidisplaysupport. Von der Komplexität der Software dafür, sind das ziemlich einfache Dinge, die dazu kaum Rechenleistung in Anspruch nehmen. Dies ist dann auch bei der Auswahl der Hardware relevant, wo man berechnen kann, was für Rechenleistung welche in Anzahl eingeschränkte Software so braucht – und wenn OS weniger als 1 GB RAM braucht, dementsprechend könnte man wohl locker mit weniger als 4 GB RAM Emails bearbeiten. Dementsprechend braucht es dann auch nicht Mainboards, die jeweils für 128 GB ausgelegt sind, mit Option direkt bei Hersteller eine Serie an Mainboards zu bestellen.
Dies muss man sich natürlich im Detail ansehen, zu dem wie und was. Mit auch Option, die Büro-PCs als Terminals zum Hausserver zu gestalten (womit wohl mehr RAM, aber weniger Speicherplatz und CPU Leistung je Büroplatz gefragt). Aber selbst Computer von vor den 90er Jahren haben schon Textbearbeitung und so geschafft – als Verdeutlichung dessen, dass so manche Tätigkeiten, kaum Hardware-Leistung benötigen (wenn mit menschlichem Hirn, statt KI, gemacht werden).
Etwas komplexer wird es server-seitig. Hochkomplex nun aber auch wieder nicht, weil die meisten Dinge, einfache Dinge sind, wo es technisch betrachtet darum geht, dass Akte angelegt wird, Updates bekommt, und gelesen wird. Und die Hürde hier ist nicht so das Programmieren, aber die Frage zur Vorstellung des “Dienstherren” wie denn eigentlich diese verwaltungstechnischen Dinge aussehen.
D.h., wenn man als Dienstherr eine Vorstellung hat, wie z.B., dass das Melderegister zentral auf Staatsserver, und Zugriff darauf schon mal dadurch gefiltert, ob eine Anfrage über einen der Amtsserver kommt – dann ist das schon eine konkrete, mit welcher “IT-Handwerker” eher was anfangen können, als wenn die allgemeine Ansage mal war, dass irgendwie von analog auf digital alles umstellen sollen, mit “Resultaten” wie, dass Polizei in Bayern Vertrag mit Palantir macht, um bei sich in eigenen Akten etwas zu finden.
Und weitergehend, wenn man sozusagen das “online Aktenschranksystem” hat, da wäre ich schon Fan davon, die Software auch mit weiteren zu teilen. Im Beispiel, wenn man im Nahen Osten über Nord-Süd-Zwei-Staaten redet, wo Jerusalem in Israel, und Hebron Hauptstadt des Südens (mit dazu Abkommen, dass Bürger des Südens zumindest Jerusalem besuchen können, und Bürger des Nordens zumindest Hebron besuchen können, …) – als Herr von Juda (/Palästina), würde ich schon meinen, dass es Hilfe wäre, sowas zur Hand zu haben, um es verwaltungstechnisch gleich digital und ordentlich anpacken zu können, mit auch schon paar verfeinerten Features, wie z.B. dass es je Landkreis Zahlen anzeigt, wie z.B. mit wie vielen Schülern in erster Klasse in zwei Jahren zu rechnen ist. Also schon sehr bürgerlich ausgelegt.
Dieses Teilen hat natürlich seine Grenzen dahingehend, dass nicht jedes Land alles genauso regeln möchte, z.B. bei der Fahrzeugzulassung, wie man es in Berlin tut. Und dementsprechend passt eine komplette Software-Suite nicht unbedingt zu dem, wie es sich jemand anderer vorstellt. Aber so manches Land hat keine Kapazität eigene Software zu entwickeln, und auch nicht unbedingt die Mittel, um die Gewinne an Wall Street zu erhöhen. Und insb. mit Millionen an Einwohnern, schon Bedarf an Verwaltungssachen, und praktisch, dies digital, statt mit Papierbergen, zu machen.



