Die Idee ist im Prinzip ganz einfach. Ein Forum in öffentlicher Hand, wo man sich in Ruhe über paar Dinge unterhalten kann, und wo es eher übersichtlichen Diskussionsfaden gibt, als dies bei den sogenannten “sozialen Netzwerken” der Fall ist.
Im Bild oben ist ein Beispiel eines üblichen Internet-Forums zu sehen. Für User hat das Funktionalität, wie dass Topics als ungelesen markiert sind, bis die Topicseite geöffnet wird – oder Möglichkeit ein Topic “zu subscriben”, und dann bekommt man Benachrichtigung, wenn jemand was Neues in dem Topic postet.
Und es hat auch weitere Funktionalität, wie z.B. Usergruppen zu definieren. Im Beispiel, man fängt bei dem Bürgerforum mit Subforum je Landkreis an. Da könnte man sagen, dass alle User aus einem Landkreis, wie z.B. Prignitz, eine Usergruppe bilden, und dass nur diese Usergruppe Zugang zu dem größten Teil des Landkreis-Forums hat.
Dazu kann das Subforum auch in Kategorien aufgeteilt werden. Also z.B. Landkreisrat hätte eigene Kategorie, mit eigener Usergruppe – und das kann genutzt werden für Dinge wie auch online Meeting, bzw. zum Sharen eines Geschäftsberichts, der direkt mit Forum gehostet wird, und somit auch für Nachfolger (dann im Archiv) noch vorzufinden ist, wenn mal in 10 oder mehr Jahren etwas anliegt, wo etwas Recherche helfen könnte. Dementsprechend kann man also, wie ein virtuelles Haus erstellen, mit wie einzelnen Sitzungssäle und Büros.
Dies könnte mit klassischem Forum erstellt werden. Es ist jedoch noch viel Platz für Innovation vorhanden. Und zwar könnte es eigentlich auch so gemacht werden, dass man auf der Forum-Hauptseite verschiedene Foren miteinander bündelt, und dem User die Möglichkeit gibt, es sich anzupassen.
Als Beispiel, User öffnet Homepage, und hat dort als obersten Kasten, Info zu dem Landkreisforum, wie z.B. wie viele neue Posts es dort gibt, oder die 3 meistdiskutierten Topics, und mit einem Klick direkt dort. Oder aber weiter geguckt auf der Homepage, und weiterer Kasten, solche Zusammenfassung von Forum z.B. eines lokalen Fußballvereins.
Und die Vorstellung ist, dass zum Beispiel der Fußballverein eigenes Forum betreibt, wo aber kaum was mit Usermanagement zu tun hat, weil das zentral geklärt ist, mit auch Verknüpfung zur echten Identität, sowie Bürgerämtern als Anlaufstelle, für Möglichkeiten, wie Yubikey den Bürgern in die Hand zu drücken, und dieses “Identität bestätigt” dann auch mit online Banking verknüpfbar – also wie ein Dreieck, oben Bürger, links unten Staat, und rechts unten Bank, und wenn sich Bürger bei seiner Bank einloggt, wie auch schon bei dem Fußballverein nicht separaten Account braucht, und Bankserver fragt dann eventuell bei Staatsserver kurz nach, ob der Account nicht als kompromittiert gilt, bzw. nutzt halt das wie einheitliche Verifizierungssystem, wo jeder Account einer natürlichen Person gehört.
Des Weiteren, kann man in dem diesem Forum Ecosystem auch sagen, dass wer vollen Account und volljährig, also auf Forums zugreifen kann, die für Erwachsene vorgesehen sind. Lies, wenn man also sagt, dass “Erotik” einen gewissen Wirtschaftszweig darstellt, dann würde den Hosting-Betreibern das erleichtern, wenn die User sozusagen schon gefiltert wurden – und von Seiten des Staates erlaubt man sich da, nur denjenigen Forumkasten zu ermöglichen, die halt eine “Betriebszulassung” dafür haben, womit also komplett unseriöse Betriebe rausgefiltert.
Das Ganze dann auch international ausgelegt. Siehe Mastodon, wo es verschiedene Server-Instanzen gibt. Und in dem Sinne, kann das dann laufende Bürgerforum z.B. Österreich gezeigt werden und anbieten, dass es auch bei sich nutzen können. Müssten es halt nur selber hosten, und paar Leuten entsenden, denen man das User Management zeigt, was bei sich selbst betreiben. Und wenn übernehmen, dann wäre der Stand der Dinge, dass man sich gemeinsam in von EU gehostetem Forum trifft, und aber jeweils mit eigenem Account, der jeweils lokal verwaltet wird.
Und für die Bürger im Allgemeinen, kein Zwang dort teilzunehmen. Aber wenn man sich über paar Dinge unterhalten möchte, oder einfach nur auf dem Laufenden sein möchte, so ein Forum ist viel ordentlicher, als es bei den wie täglichen Jahrmärkten der Fall ist. Und irgendwelcher Kram wie Phishing, ist dort viel eher unterbunden, weil es halt nur einen Account per Person gibt, und nichts von wegen “Bots erlaubt” um die Userstatistiken zu verschönern, oder irgendwelcher Kram, der einen dazu pusht seine Zeit dem Megaspektakel zu widmen, um die Werbeeinnahmen zu erhöhen. Entsprechend meine ich, dass sich damit auch eher gewisse politische Kultur etabliert, wenn es eben als Diskussionsforum ausgelegt ist, und nicht als Megakommerzspektakel.