Sozialpolitik, im Detail zu Obdachlosigkeit

Für Personen, die im Wohlstand aufgewachsen sind und nichts anderes außer dem Wohlstand kennen, mag der Begriff “Sozialpolitik” vielleicht ziemlich fremd klingen, oder sogar als etwas, wovon manche als Belastung reden, weil all die angeblichen Spitzenmanager doch so abhängig von Subventionen sind, und da ggf. sogar mit Lobbyverbänden für die Mittel aus dem Haushalt “konkurrieren”.

Für viele Leute ist “Sozialpolitik” aber so ziemlich der einzige Lebensfaden, den man so hat, weil man sonst nichts hat. Und wenn eine Sozialpolitik Mängel aufweist, dann ist das argumentativ an Dingen zu sehen, wie z.B. in Berlin, Tausende an unfreiwilligen Obdachlosen, die größtenteils von hier sind. Und dazu kommt noch eine Ziffer an Wohnungslosen, die bei Bekannten hausen – womit zumindest wie Standbein haben, um sich Job zu finden, um somit eher eine eigene Mietwohnung finden. Aber Arbeitsmarkt in Berlin, ungefähr zehnmal so viele Arbeitslose, im Vergleich zur Anzahl der ausgeschriebenen Arbeitsstellen.


Ich selbst rede oft im Kontext eines politischen Systems, wo der Staat, neben dem Parlament, eine separate Entität darstellt. Das Parlament als solches, ist oftmals mehroderweniger ein Zusammenschluss privater Interessen, bzw. Interessen wie der Arbeitgeber und der Gewerkschaften. Der Staat als solcher, den interessiert aber eher, ob es denn allen Leuten im Land gut geht – und falls nicht, da gibt es Dinge wie den Notruf, um z.B. eine schlimme Räuberbande dingfest zu machen, oder bei medizinischem Notfall zu helfen.

Und in dem Sinne ist es ja toll für die Leute, wenn es Hilfe auch bei weiterem gibt. Also zum Beispiel eine Situation in derzeitiger gesetzlicher Lage in Berlin, wo jemand obdachlos wurde, nach einer Eigenbedarfskündigung durch jemanden, der neu nach Berlin zuzieht. Die nun obdachlose Person hat dadurch vielleicht auch Job verloren. Und nun gibt es zwar Anlaufstellen, wie z.B. das Jobcenter, um Grundsicherung überwiesen zu bekommen. Aber da hört es schon ziemlich auf, mit dem, wie es weitergeht, mit sogar wie Catch-22, dass man also Job braucht um eher Wohnung zu finden, und aber ohne Wohnung sich kaum auf Jobsuche begeben kann.

Dabei kann sich die Person zwar an das Sozialamt wenden. Aber, wenn überhaupt was verfügbar ist, dann ist das oft ein Platz in einer Sammelunterkunft. Ich selbst hatte vor mehr als Jahrzehnt Glück, dass es Zimmer in einer Pension gab, und hatte von der Unterkunft aus, Job und dann auch Wohnung gefunden. Aber heutzutage sind das mittlerweile wie ganze Barracken, die manche private Firma damit betreibt, und wo selbst ein Hostel als noch vernünftig im Vergleich dasteht. Und solche Wohnbedingungen sind nicht gut genug.


Dementsprechend, auch wenn ich “Sozialpolitik” als eher Angelegenheit des Parlaments sehe, kommissarisch betrachtet, würde ich sagen, dass die Anzahl der Arbeitsstellen in den Sozialämtern erhöht wird. Diese Stellen dabei mehroderweniger mit Personal von freien Trägern besetzt – also, mit neuem Arbeitsvertrag, und bekannte Themenfelder.

Und dann ist die Idee, dass je Sozialamt, Zuständigkeit für Bezirk oder Landkreis hat, und in dieser Zuständigkeit auch für diejenigen zuständig, die ihre letzte Meldeadresse in dem Bezirk oder Landkreis hatten. Das bedeutet, der Fall von vorhin, die obdachlose Person beim Sozialamt, hier wäre ja ideal, wenn eine Wohnung direkt vermittelt werden könnte.

Um das zu erzielen, könnte man den landeseigenen Wohnbaugesellschaften sagen, dass Kontingent an freien Wohnungen vorzubehalten haben, und das diese Wohnungen über das Sozialamt vermittelt werden. Und dazu könnte man sagen zum einen, dass die Jobcenter-Leistung für Miete direkt überwiesen wird, und auch, dass das Sozialamt den Fall erstmal selbst übernimmt, was den Leistungsbezug betrifft, während der Kunde dann mit Wohnung und ausgeschlafen, aber zum Jobcenter wegen Jobsuche kommt.

Das mag sich soweit schick anhören. Aber große Hürde ist, dass nicht einfach so mal Tausende an Wohnungen verfügbar sind. Was man aber schon angehen kann, ist denn überhaupt zu ermitteln, wie groß der Bedarf denn wo ist. Lies, Sozialämter sollten Listen führen, derer die sich insb. als komplett obdachlos gemeldet haben – und anhand dessen, wäre ziemlich genau zu sehen, wie viele Wohnungen mehr, wo gebraucht werden.

Dieses Konzept würde ich dabei auch der EU vorstellen, damit man im Rahmen von Schengen ganz einfach sagen kann, dass wenn jemand aus Paris oder Warschau in Berlin aus dem Zug oder Bus steigt, und dies komplett mittellos, dass es für die Person ein zuständiges Sozialamt gibt, und man die Person zur Botschaft bringen kann bzw. den Weg erklären kann, wenn z.B. beim Sozialamt wegen was zu Wohnen nachfragen kommt, oder weil sich im Bahnhof Zelt aufstellen wollte, u.ä.

Damit wäre dann der Stand der Dinge, dass alle Einwohner vernünftiges Dach über dem Kopf haben, sowie Zugang zu Lebensmitteln. Dazu gibt es dann noch weitere Themenfelder, wie z.B. Pflegeheime. Aber auch deswegen, wären mehr Stellen bei den Sozialämtern praktisch – um da etwas Zahlenerfassung für die Politik zu machen (anhand welcher sehen können, dass wenn 1.000 Millionäre nach Berlin in Altbau ziehen, es entsprechend genauso viele Familien betreffen kann, in Obdachlosigkeit um Hilfe zu bitten) – und allgemein als Kundenbetreuer/in.

Die Staatspost, Postzüge, und Feuerwehrzüge

Wie beschrieben, der Plan ist unter anderem, dass es je Landkreis mehrere Postfilialen gibt, als Teil einer Nahversorgung, mit welcher es maximal 30 Minuten z.B. zum Supermarkt, oder auch zur Poststelle, mit ÖPNV, sind.

Aus Sicht der Post, nicht neu, dass sich die Frage zur Vernetzung der Poststellen ergibt. Also, wenn jemand in der Poststelle in Nauen ein Paket z.B. für seinen Kunden in Rathenow abgibt, dass es logistisch abgesichert ist, dass es auch dort ankommt, also zumindest an der Poststelle dort. Und ob der Landkreis dann paar Cent dafür geben möchte, damit die Poststelle Paketboten anstellen kann, die z.B. überwiegend Abends unterwegs sind, um Pakete zuzustellen – das ist dann eine etwas separate Frage. Aber so oder so, braucht es logistisch die Verknüpfungen, wo es vom Service her schon tolles Ding ist, wenn das werktags über Nacht der Empfänger Poststelle zugestellt wird.

Und das kann man mit Reihe an LKWs bewerkstelligen, wie das dieser Tage oft der Fall ist. Oder man kann auf die Schiene als Hauptadern dieses logistischen Netzwerkes setzen.

Im Beispiel, zwischen Perleberg und Berlin gibt es noch keine Schnellbahn, mit welcher die Fahrtzeit unter einer Stunde. Aber es gibt schon Gleise dorthin, und somit könnte man sagen, dass auf der Strecke spät Abends ein Postzug unterwegs ist, der eine Rundfahrt macht, bzw. zwei Züge auf noch längerer Strecke. Und entsprechend entladen die Züge die Zustellungen für die Poststellen bei dem Bahnhof, und nehmen gleich deren Pakete in die entsprechende Richtung weiter.

Und wenn man also solche Züge unterwegs hat, da kann man verschiedene Waggons nutzen. Zum einen könnte ein Waggon für die Personenbeförderung sein, womit Fahrgäste mit dem Postzug an dem Tag noch wie letzte Verbindung vom oder auf das Land hätten (und somit Schichtpläne bei der regulären Personenverbindung etwas entlastet).

Und auch weiterer Waggon, der auf Business-to-Business Lieferungen ausgelegt ist, also im Sinne von paar Paletten an Fracht. D.h., der Absender muss halt selbst schauen, dass die Fracht spätestens x Minuten vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof ist, und beim Bahnhof, wo es hin geht, sollte es dann auch innerhalb eines Zeitfensters abgeholt werden. Und wenn die Nachfrage für diesen Service groß sein sollte, im Umfang also mehr ein Zug pro Tag, da könnte man zweimal täglich fahren, bzw. es Frachtunternehmen als solchem überlassen, das da dieses Güterbahnhof Infrastruktur mit eigenen Zügen nutzen kann, um den Marktbedarf an Bahngüterlogistik abzudecken.


Weiterer Nutznießer dieser Infrastruktur, auch die Berufsfeuerwehr. Diese mag zwar nicht einen Bahnzug per Landkreis-Berufsfeuerwehr bekommen. Aber so allgemein zentraler Speicher für paar Dinge wie z.B. Zelte, Schlafsäcke, usw., schon praktisch, das zu haben, wenn es mal gebraucht wird. Und noch praktischer, wenn man auch Tausende Liter an Trinkwasser mit Wasserzisternen-Waggons, bei Bedarf in eine Region bringen kann. Oder auch Gerät wie Kran, oder einfach mehr Mann.

Dementsprechend hätte die Berufsfeuerwehr-Zentrale eigene Lokomotiven und Depot, um bei Bedarf, oder auch nur mal so als reguläre Verteilungsrunde von manchen Waren, die die Wachen so verbrauchen und zentral beschafft werden, wenn der Umfang größer als nur paar Paletten für Postzug.

Und wenn man schon dabei ist, wäre angebracht zu schauen, wie man den Verpackungsmüll effizient reduziert. Meines Erachtens ergibt sich die beste Reduzierung, wenn die Verpackungen mehrfach genutzt werden. Und das würde halt gewisse Norm für diese Verpackungen voraussetzen, damit diese von verschiedenen Seiten genutzt werden kann. Im Beispiel, die Frachtcontainer bei Schiffen. Da sind ja alle möglichen Waren drinnen. Und in dem Sinne, auch kleinere Behälter. Im Beispiel, Palette mit Getränkeflaschen müsste nicht mit Plastik für den Transport ummantelt werden, wenn denn der Boden der Palette direkt dafür ausgelegt ist, dass man wie ein schmales Gerüst an der Seite der Palette hochziehen kann, wenn das Gut drauf steht. Und das könnte für Reihe an Waren so genutzt werden, mit entsprechender Norm.

In dem Kontext wäre dann auch angebracht zu schauen, wie man es bewerkstelligt, damit diese Paletten nicht Gabelstapler benötigen, um die Waren von Zug zu entladen oder beladen. Denn, wenn man also mit dem Postzug so unterwegs ist, und Norm-Waggon für diese Paletten hat, auf denen in dem Fall z.B. Kühlschränke stehen, die an einen Shop in einer Kreisstadt gehen – da wäre ja schon Megapraktisch, wenn man die Ladung einheitlich einfach nur wie rausschubsen könnte, mit wie kompletter offener Waggonseite. Oder sowas wie doppelter Boden des Waggons, wo der obere Boden (bzw. Teil dessen) rausgezogen wird, inkl. aller Paletten drauf, und Boden mit anderen Paletten auf den Zug beladen.

Was man damit hätte, wäre, Tonnen an Fracht innerhalb von Minuten vom Zug zu entladen, und Verladung wie auf die LKWs, das ist dann schon Ding des Güterbahnhofes, während der Postzug oder Frachtzug schon weiter unterwegs ist.

Landkreise, Raumordnung, und Güterbahnhöfe

In einem vorherigen Beitrag nannte ich paar Dinge zu ländlicher Entwicklung. Damit ist die Thematik aber bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Denn, man kann ja gewisse Vorgaben stipulieren. Also Vorgabe wie zum Beispiel zur Nahversorgung, dass es von Haustür im bewohnten Gebiet vom Plan her, maximal 30 Minuten bis zu einem Lebensmittelladen sein sollten. Dabei gehe ich davon, dass Teil der Strecke auch mit Bus zurückgelegt werden kann, der ohne Fahrschein genutzt (weil die Gehälter der Fahrer über die Landkreis-Tax laufen). Dazu gibt es auch weiteres, was man zur Grund-Nahversorgung zählen kann. Wie Arztpraxen, oder sogar Waschautomaten, falls bei jemanden die Waschmaschine ausfällt – wobei man da aber auch von etwas längerer Fahrt ausgehen kann.

Und wenn man also mal sagt, dass 30 Minuten als die Vorgabe für die Nahversorgung der ersten Stufe, wieviel Kilometer sind das denn, wenn dort ein Bus fährt?

Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h, sind das 25 Kilometer. Dazu auch Haltezeit eingerechnet, sowie Fußweg zu Haltestelle, und schon ist man bei weniger als 20 Kilometern. Wenn für den Fußweg und Halt 15 Minuten gerechnet, dann ist man bei 12,5 Kilometern. Und solche Entfernung wäre mit E-Bike auch so ca. halbe Stunde, bzw. mit Fahrrad eine Stunde.

Mit diesem Wert festgelegt, kann man sehen, dass es z.B. von Betzin zum Supermarkt in Fehrbellin locker in den Rahmen passt. Und wenn dazu sowieso etwas Bau, wie z.B. bei der A24 neue Auf-/Abfahrt, dann kann die kommunale Linie, die jemanden z.B. von Königshorst nach Fehrbellin bringt, Teil der Strecke über die Autobahn fahren, was die Fahrtzeit verkürzt. Und bei Fehrbellin wäre dann noch ein Halt der Schnellbahn – der also im Umkreis der 12,5 Kilometer innerhalb von 30 Minuten erreichbar ist. Und somit könnte als Bauland interessant sein.


Weitere Stufe dessen, die Erreichbarkeit z.B. von Waschautomaten, oder auf jeden Fall z.B. Bürgeramt. Als Daumenregel würde ich sagen, dass die Kreisstadt schon als Zentrum zu verstehen ist, wo man alles vorfindet, was man im Kreis vorfinden können sollte. Also auch z.B. Bekleidungsgeschäfte, Bankfilialen, Schulen, usw. Aber, in so manchem Fall sollte es dies mehrfach im Landkreis geben. Also z.B. im Bild oben, Havelland. Dies Kreisstadt dort ist Rathenow. Und wie zu sehen, wenn man mal eventuelle Anpassung der Landkreise außen vor lässt, für Leute vom östlichen Teil des Landkreises, ist es schon eine ziemliche Entfernung, um Dinge zu erreichen, die man im Alltag mehroderweniger braucht.

Dementsprechend würde ich von einem Unterzentrum reden, was fast alles das haben sollte, was auch in der Kreisstadt vorzufinden ist. Im Beispiel von Havelland, wäre z.B. Nauen ein Kandidat dessen. Würde heißen, etwas Mittel in die Hand nehmen, und Bauland erschließen, wo man teils selber baut, wie z.B. an der A10 Berufsfeuerwehrwache (als Zweigstelle der Hauptwache in Rathenow), bzw. eben ready-to-go für private Developer, mit schon Hauptleitungen für Strom usw. im Plan.

Neben diesem wie Zwilling/en der Kreisstadt, würde ich ein noch kleineres Zentrum definieren, wo z.B. zumindest Grundschule vorzufinden ist. Und z.B. Postamt in der Nähe, ist ja auch heutzutage noch was Feines, wenn es das gibt, mit Angeboten wie auch noch klassische Postfächer, die man sich ja auch als Kleinunternehmer mieten kann, wenn man lieber seine Firmen-Briefe abholt, statt diese mit der Familienpost an Hausadresse geliefert zu bekommen. Und auch Angebot von paar Tischplätzen, wo man sich bei seiner Post-Email einloggen kann. Also, von zuhause auch möglich. Aber wenn jemand nur Handy hat, und paar Emails aber lieber schon am Desktop-PC bearbeiten möchte, da wäre halt die Poststelle für alle im Umkreis von ca. halber Stunde erreichbar, vielleicht auch gleich mit Waschautomaten in der Nähe, womit man also während die Wäsche gewaschen wird, seine Emails checken kann.


Und in dem Sinne sehe ich das, um flächendeckend eine solide Nahversorgung zu ermöglichen, wobei bei erstem Schritt hauptsächlich gefragt ist, dass die Landkreise über mehr Busse verfügen, damit auch z.B. am Samstag jede Person im Landkreis innerhalb der 30 Minuten Supermarkt erreichen kann, usw.

Und das Ganze dann auch mit Schnellbahn vernetzt. Also neben der Strecke von Berlin nach Perleberg, könnte weiterer Korridore Richtung Brandenburg an der Havel laufen. Und in den Korridoren auch mal Bahnhof in derzeit noch ländlicher Gegend. Somit wären das dann für die meisten Einwohner in Havelland, so um die 30 Kilometer Entfernung maximal, bis zu Bahnhof des Hauptbahnnetzes. Und an dem Zeitpunkt wird das mit der Entwicklung umso interessanter, weil man an den Korridoren mit zügiger Mobilität rechnen kann, sowie mit der Option, dass man paar Gewerbegebiete um wie Güterbahnhof drum rum legt. Also, an der Hauptstrecke vor oder hinter den Personenbahnhof, Abzweigung zu dem Güterbahnhof. Und entsprechend würde ich sagen, dass sinnvoll wäre, die Bahnkorridore gleich min. 4-spurig zu machen, bzw. parallel die Gleise für den Personenverkehr, und separat zwei Gleise für Güter, die nicht mit den wohl so 200+ km/h unterwegs sind, wie es der Fall bei den meisten Passagieren ist.

Dieser Güterbahnhof würde dabei nicht nur das Gewerbegebiet bedienen, aber auch das Umland. D.h. Container vom Zug z.B. auf LKW oder Tram verladen, und schon fährt das z.B. zum Supermarkt, oder zum Möbelhaus, usw. In anderen Worten, die Vorstellung ist ein gewisses “Streamlining” des Güterverkehrs über die Bahn. Dies natürlich idealerweise zu Kosten, die sogar geringer ausfallen, als was die Fahrt eines LKWs bei Hunderten an Kilometern per Ladung so kostet. Aber so allgemein, Emissionen reduzieren, Straßenverkehr etwas entlasten, auch bessere Arbeitsbedingungen für die Fahrer, wenn man nur mal bei sich im Landkreis paar Touren fährt. Und als Bonus, sowas von Easy für alle Firmen im Landkreis, auch was zu exportieren, wie z.B. sogar zum Hafen in Hamburg, wie z.B. auch vorgefertigte Bauteile für Werft, oder zum noch weiteren Export, wie z.B. komplett fertige Traktoren.

Das Postwesen und ePostfächer

Im vorherigem Beitrag zum Bürgerforum, nannte ich eine Homepage, die man sich als User anpassen kann. Sozusagen wie Module auf der Homepage, ähnlich wie hier auf dem Blog rechts zu sehen, wie einzelne Bauteile, die man sich einfügen kann, z.B. wie die Wetterkarte. Dies aber in etwas modernerem und erweitertem Design, spezifisch im Bezug zu Echtzeit-Updates auf der Homepage. Also im Kontext eines Forums, wenn ich z.B. im Forum des Bezirks, wo ich wohne, Topic poste, und jemand sagt was dazu, dass ich auf der Homepage in dem Modul/Kasten des Bezirksforums sehe: “New reply”, und mit einem Klick bin ich dort.

In dem Sinne auch für jedes weitere Forum, wo der Betreiber an diesem Ecosystem teilnehmen möchte. Zum Beispiel bei mir, wäre das neben dem Modul für das Bezirksforum, auch Forum des Parlaments, und Forum der EU. Und nicht nur Forum-Module, aber auch weiteres. Wie z.B. Modul für Kalender, für Radio, für Youtube-Channel, für Abfahrtszeiten der ausgewählten ÖPNV-Haltestelle, … Und auch ein Modul für Emails.


Bei den Emails gibt es verschiedene Anbieter, womit man die Thematik als abgedeckt sehen könnte. Aber, dem Bürger ist da unbedingt kaum etwas klar. Wie z.B.: “In welchem Land sind die Daten (/Emails) denn gespeichert?”, oder “Liest da irgendeine KI mit?”, oder “Was wenn ich mein Passwort vergesse? Kann ich mich an jemanden mit meinem ID-Ausweis wenden?”

Das Parlament würde da wohl über Verbraucherschutz reden. Also, dass Email-Betreiber wie Zertifikat vorweisen sollen, dass den Datenschutz voll ernst nehmen, usw. usw. Aus Sicht der Exekutive stellt sich jedoch die Frage: “Wie willste das denn kontrollieren?” – Lies, wenn Parlament eine Regulierung vorgibt, wie z.B. zu Höchstgeschwindigkeiten auf Straßen, da ist sowas nicht eine Empfehlung per se, aber halt geltendes Recht. Und im Straßenverkehr ist es einfach, mit etwas Gerät und paar Mann zu messen, ob sich denn auch alle brav an das geltende Recht halten. Aber, z.B. beim Server eines Email-Betreibers, selbst wenn man also parlamentarisch gebilligt vollen Zugang auf das System erhält, sich da auszukennen, und dann noch Dinge zu finden, sowas würde ziemlich viel Zeit in Anspruch, und hohe Qualifizierung des Kontrolleurs voraussetzen.

Somit, wenn man also sagt, dass ein Email-Postfach schon zum bürgerlichen Alltag gehört, da würde es voll Sinn machen, wenn es ein Angebot dieser online-Dienstleistung aus öffentlicher Hand gäbe. Und ich sehe da die Staatspost als den Träger dessen.

Der Begriff “Staatspost” mag etwas altmodisch klingen. Für mich selbst ist es unvorstellbar, jedweden Briefwechsel, den man hat, einem Milliardär, wie z.B. in USA, zu überlassen. Der mag davon zwar schon was verstehen, aber es ist nicht so, dass man davon hier überhaupt nichts verstehen würde, oder was davon hätte, wenn von dem Gewinn, Megaparty-Jachten gekauft werden.

Wer von Frau Thatcher geprägt ist, wie so argumentativ manche Person in der Politik, mag da wohl zur Komplettprivatisierung neigen. Ich selbst finde das aber nicht so durchdacht, und z.B. bei der Privatisierung der Wasserwerke, Dutzende Milliarden, die dort an Gewinn abgeschöpft wurden, während aber anscheinend an Kläranlagen gespart wird, weil dort ziemlich viel Schmutzwasser in die Flüsse geleitet wird.

Dementsprechend sehe ich die “Staatspost” als Institution, mit Dienstleistung für alle Bürger aller Nationen im Land. Und modern definiert, im Dienstleistungsangebot auch ePostfach für Emails.


Von der Struktur her, würde ich wohl auf Emailserver der Post je Landkreis setzen. Das mag nicht so cool klingen, wie Megarechenzentrum. Aber was man da hätte, wäre der Fakt der kurzen Strecke der Verbindung zwischen den Usern im Landkreis, sowie dem Emailserver – bis hin zu Option eines Landkreis-Intranets. Und wenn eine Email von Einwohner in Landkreis A an jemanden im benachbartem Landkreis B geht, dann sendet der Server die Email direkt zu dem Postserver im Landkreis B.

Von der Funktionalität her, größtenteils wie man Emailanbieter so kennen mag, inklusive Option sich Weiterleitung einzustellen, wenn man sich z.B. jede Email bei sich auf dem Rechner speichern möchte, und/oder eigenen Emailklienten nutzen möchte, statt dem Webseite-Interface.

Hier kommt dazu zusätzlich, dass das ePostfach mit der natürlichen Person verknüpft ist. D.h., jede Person hätte damit auf Lebzeiten ein ePostfach – und wie damit dann verfahren wird, das wird im Rahmen der Regelungen zum Nachlass geklärt. Also z.B. der Enkelin einer verstorbenen Person würde es helfen, zu sehen, was für Verträge am Laufen sind, um diejenigen über den Todesfall zu informieren. Und sowas halt eindeutig zu regeln, und die Post spielt da ihren Part, wenn es um offizielle Zugangsberechtigung geht, wo die Enkelin mit ihrem eigenem Account, Zugriff auf das ePostfach der verstorbenen Person bekommt.

Das muss aber kein voller Zugriff sein. Denn, man kann Emails allgemein auch kategorisieren. D.h., zum Beispiel “Bankangelegenheiten” als eine Kategorie – und alle Emails, die von bestätigter Bank kommen, landen in dem dafür vorgesehenem Unterpostfach. Und weitere Unterpostfächer, z.B. zu medizinischen Angelegenheiten, oder auch zu online Shops. Lies, ein großes Update wie: “Ihr Bestellung befindet sich nun auf dem Weg.”, das landet in dem Seitenpostfach für solche Angelegenheiten.


Daran anknüpfend würde ich auch gut finden, wenn die Post etwas Business-Angebot hätte, in Form von einfachem Webaushang für kleine Firmen (sowie auch Business ePostfach). D.h. wenn jemand online schon irgendwie präsent sein möchte, und aber von Tätigkeit nicht viel mit Online-Dingen zu tun hat – dem reicht eventuell schon, eine einzige statische Webseite zu haben, wie halt so in Gelben Seiten, nur halt mit eigenem Link zu der Seite, die man sich bearbeiten kann, oder z.B. Grafiker für anfragen kann.

Da würde dann schon eine Gebühr fällig werden, während bei den allgemeinen ePostfächern die Option, über die Landkreis-Tax paar Cent zu berechnen, dafür dass jede Person im Landkreis, ein ePostfach mit x GB zur Verfügung hat. Da müsste man halt schauen, wie viel genau das dann wäre, je Landkreis Server, und Personal dabei. Aber mit je 50 Cent wären das bei 100.000 volljährigen Personen, 50.000 Euro monatlich – wovon man schon Stromkosten und paar Gehälter und mehroderweniger reguläre Hardware-Updates über die Jahre abdecken können sollte.

Und bei den Einnahmen der Post bietet sich auch an, online Werbung zu betreiben. D.h., jemand möchte Bescheid, dass im Landkreis neuen Laden eröffnet. Für etwas Gebühr, wäre die Werbung dann z.B. bei dem Landkreisforum, oder bei Nutzern des ePostfaches. Dies jedoch für die User komplett abstellbar. Also, wer nicht auf dem Laufenden sein möchte, was so auf dem Marktplatz los ist, der kann also in Einstellungen klicken auf: “Keine Werbung.”, und entsprechend ist es eingestellt.

Das Bürgerforum – Entwurf

Die Idee ist im Prinzip ganz einfach. Ein Forum in öffentlicher Hand, wo man sich in Ruhe über paar Dinge unterhalten kann, und wo es eher übersichtlichen Diskussionsfaden gibt, als dies bei den sogenannten “sozialen Netzwerken” der Fall ist.

Im Bild oben ist ein Beispiel eines üblichen Internet-Forums zu sehen. Für User hat das Funktionalität, wie dass Topics als ungelesen markiert sind, bis die Topicseite geöffnet wird – oder Möglichkeit ein Topic “zu subscriben”, und dann bekommt man Benachrichtigung, wenn jemand was Neues in dem Topic postet.

Und es hat auch weitere Funktionalität, wie z.B. Usergruppen zu definieren. Im Beispiel, man fängt bei dem Bürgerforum mit Subforum je Landkreis an. Da könnte man sagen, dass alle User aus einem Landkreis, wie z.B. Prignitz, eine Usergruppe bilden, und dass nur diese Usergruppe Zugang zu dem größten Teil des Landkreis-Forums hat.

Dazu kann das Subforum auch in Kategorien aufgeteilt werden. Also z.B. Landkreisrat hätte eigene Kategorie, mit eigener Usergruppe – und das kann genutzt werden für Dinge wie auch online Meeting, bzw. zum Sharen eines Geschäftsberichts, der direkt mit Forum gehostet wird, und somit auch für Nachfolger (dann im Archiv) noch vorzufinden ist, wenn mal in 10 oder mehr Jahren etwas anliegt, wo etwas Recherche helfen könnte. Dementsprechend kann man also, wie ein virtuelles Haus erstellen, mit wie einzelnen Sitzungssäle und Büros.

Dies könnte mit klassischem Forum erstellt werden. Es ist jedoch noch viel Platz für Innovation vorhanden. Und zwar könnte es eigentlich auch so gemacht werden, dass man auf der Forum-Hauptseite verschiedene Foren miteinander bündelt, und dem User die Möglichkeit gibt, es sich anzupassen.

Als Beispiel, User öffnet Homepage, und hat dort als obersten Kasten, Info zu dem Landkreisforum, wie z.B. wie viele neue Posts es dort gibt, oder die 3 meistdiskutierten Topics, und mit einem Klick direkt dort. Oder aber weiter geguckt auf der Homepage, und weiterer Kasten, solche Zusammenfassung von Forum z.B. eines lokalen Fußballvereins.

Und die Vorstellung ist, dass zum Beispiel der Fußballverein eigenes Forum betreibt, wo aber kaum was mit Usermanagement zu tun hat, weil das zentral geklärt ist, mit auch Verknüpfung zur echten Identität, sowie Bürgerämtern als Anlaufstelle, für Möglichkeiten, wie Yubikey den Bürgern in die Hand zu drücken, und dieses “Identität bestätigt” dann auch mit online Banking verknüpfbar – also wie ein Dreieck, oben Bürger, links unten Staat, und rechts unten Bank, und wenn sich Bürger bei seiner Bank einloggt, wie auch schon bei dem Fußballverein nicht separaten Account braucht, und Bankserver fragt dann eventuell bei Staatsserver kurz nach, ob der Account nicht als kompromittiert gilt, bzw. nutzt halt das wie einheitliche Verifizierungssystem, wo jeder Account einer natürlichen Person gehört.

Des Weiteren, kann man in dem diesem Forum Ecosystem auch sagen, dass wer vollen Account und volljährig, also auf Forums zugreifen kann, die für Erwachsene vorgesehen sind. Lies, wenn man also sagt, dass “Erotik” einen gewissen Wirtschaftszweig darstellt, dann würde den Hosting-Betreibern das erleichtern, wenn die User sozusagen schon gefiltert wurden – und von Seiten des Staates erlaubt man sich da, nur denjenigen Forumkasten zu ermöglichen, die halt eine “Betriebszulassung” dafür haben, womit also komplett unseriöse Betriebe rausgefiltert.

Das Ganze dann auch international ausgelegt. Siehe Mastodon, wo es verschiedene Server-Instanzen gibt. Und in dem Sinne, kann das dann laufende Bürgerforum z.B. Österreich gezeigt werden und anbieten, dass es auch bei sich nutzen können. Müssten es halt nur selber hosten, und paar Leuten entsenden, denen man das User Management zeigt, was bei sich selbst betreiben. Und wenn übernehmen, dann wäre der Stand der Dinge, dass man sich gemeinsam in von EU gehostetem Forum trifft, und aber jeweils mit eigenem Account, der jeweils lokal verwaltet wird.

Und für die Bürger im Allgemeinen, kein Zwang dort teilzunehmen. Aber wenn man sich über paar Dinge unterhalten möchte, oder einfach nur auf dem Laufenden sein möchte, so ein Forum ist viel ordentlicher, als es bei den wie täglichen Jahrmärkten der Fall ist. Und irgendwelcher Kram wie Phishing, ist dort viel eher unterbunden, weil es halt nur einen Account per Person gibt, und nichts von wegen “Bots erlaubt” um die Userstatistiken zu verschönern, oder irgendwelcher Kram, der einen dazu pusht seine Zeit dem Megaspektakel zu widmen, um die Werbeeinnahmen zu erhöhen. Entsprechend meine ich, dass sich damit auch eher gewisse politische Kultur etabliert, wenn es eben als Diskussionsforum ausgelegt ist, und nicht als Megakommerzspektakel.

Finanzierung der öffentlichen Verkehrsbetriebe

Es gibt Verkehrsbetriebe, wie z.B. die BVG in Berlin, oder die Deutsche Bahn, die hier an der Ostsee bis 1920 als Preußische Staatsbahn bekannt war. Bei diesen Betrieben läuft es üblicherweise so, dass der Betrieb Umsatzerlöse durch den Verkauf von Fahrscheinen hat (und etwas für Werbefläche), sowie mehroderweniger Zuschuss vom Land oder Bund, und bei Ausgaben hat der Betrieb u.a. Bauinvestitionen.

Als Fallbeispiel, DB im Jahr 2025, da gab es Umsatzerlöse von knapp 27 Mrd, mit 19 Mrd an Investitionen in die Infrastruktur. Hier ist der Geschäftsbericht.

Ich persönlich finde solche Art der Buchhaltung nicht ideal, und ich finde, dass es nicht effizient ist, wenn mehrere Großbetriebe mit wie Scheuklappen jeweils vor sich hin bauen – in Berlin also BVG, DB, Autobahn GmbH des Bundes, und dann noch kommunal vierte oder schon fünfte Brücke gebaut, um einen Autobahnneubau zu entlasten, der durch bebautes Gebiet gelegt wurde, wobei aber nicht unbedingt naheliegende Kreuzungen ertüchtigt wurden, usw. usw.

Und was ich da als eher sinnvoll erachten, ist, die Baukosten aus den Budgets der Verkehrsbetriebe rauszunehmen, und separat zu finanzieren.

Das bedeutet zum einen, dass die Kosten der Betriebe also nur die eigentlich Betriebskosten sind – und anhand dessen u.a. mit einem Blick zu sehen, wieviel es denn an monatlichem Beitrag der Einwohner über Landkreistax, oder in Berlin wie Bezirkstax, brauchen würde, um eventuell zu sagen, dass man auch in Berlin dem Modell folgt, dass Bus, und sogar U-Bahn und Tram, ohne Fahrscheine nutzbar – und dabei halt stabil finanziert.

Und zum anderen kann man damit die Bauvorhaben eher bündeln. Lies, sowas wie ein Staatsamt, wo geschaut wird, dass wenn es gilt z.B. die Spree mal wieder zu überbrücken, dass man insb. in Innenstadt nicht zimperlich ist, da auch gleich dedizierten Radweg (z.B. auch gleich als Teil von Radtransitnetz) unten dran zu packen, oder mittig, und an beiden Enden der Brücke geht der Radweg in anderes Stockwerk, oder wieauchimmer.

Wie man das genau nennt, ob z.B. Oberbaudeputation, ist offen. Aber Idee ist halt, dass das öffentliche Bauingenieurswesen wie einen eigenen Hof hat, an den weiteres anknüpft, und je Bedarf werden Dinge zusammengelegt – bis hin zu Dingen, wie, z.B. mit einmal Buddeln im Dorf, Nahwärmenetz und Glasfaser gelegt, ggf. auch paar Wasserrohre erneuert. Und um Bauvorhaben zu beschleunigen, ich sehe da kein Problem Soldaten zu involvieren, also nicht mit Gewehr, aber z.B. zum Graben ausheben, und auch mal etwas Landschaft gucken, und so.

Und bei den Baukosten würde ich dann schon noch trennen, ob etwas kommunal oder national ist. Im Beispiel, Landkreis möchte sich schöne breite Promenade/Plaza machen, mit etwas Grünanlage in der Mitte, und Shops und u.a. Britisch Pub rundum – sogar mit paar Cent je Einwohner um paar Gärtner auch für Blumenbeete zu finanzieren. Hört sich Mega an, aber das ist halt schon eine lokale Ausgabe, zu welcher man auch komplett private Firma oder Firmen hinzuziehen kann, um das zu bewerkstelligen.

Oder aber, z.B. das zuvor genannte Schnellbahnnetz im Land, an welches idealerweise jede Kreisstadt zumindest von einer Richtung angebunden ist, das wäre halt schon eher ein wie “Nationalprojekt”. Und für ein solches Projekt finde ich, dass man schon locker Mittel finden könnte. Zum einen kann man argumentieren, dass das Netz wirtschaftlichen Aufschwung mit sich bringen würde, und von daher paar Anleihen begründbar, die sich von selbst abzahlen – insbesondere, wenn in wirtschaftlich-schwachen Regionen die Steuereinnahmen schon mit wenig Wachstum deutlich mitwachsen.

Und des Weiteren, der Bund hat meines Erachtens nach, ziemlich krass hohen Durchschnitt bei den Personalkosten (und auch Pensionen). Dabei ist es nicht so, dass ich es den Leuten nicht gönne, auch wenn ich selbst nie mehr als so 2.100 Euro netto hatte, und derzeit arbeitslos. Aber, das ist eine Menge an Geld, dass bei vielen der Empfänger wohl größtenteils nur rumliegt, also insbesondere, wenn z.B. Haus und Auto abgezahlt sind. Und das finde ich so nicht plausibel, da Handvoll an Leuten irgendwelche goldenen Statuen im Garten zu zahlen, wenn man doch davon gemeinschaftlich Dinge verbessern könnte. Also wie z.B. zu der Infrastruktur, aber auch z.B. Anzahl an Reihenhäuser für junge Familien gebaut, damit solche nicht auf nur überteuerte 50qm bei Briefkastenfirma angewiesen sind, um Dach über Kopf zu haben.

In dem Kontext könnte man wohl locker über 30 Mrd jährlich mehr verfügbar reden, wenn man einfach Deckel draufsetzt, zu dem was wer (und für was eigentlich) bekommt. Und davon z.B. schon locker min. 20 Milliarden jährlich für Bahnnetz eingeplant, während bei der Bahn eine Option die Fahrpreise etwas zu verringern, oder erstmal z.B. den Fuhrpark zu erweitern oder zu erneuern. Und der Zuschuss sollte dann wegfallen können, wodurch auch noch paar Milliarden Euro, zu den 30 Milliarden zusätzlich.

Zu ländlicher Entwicklung

Von Perleberg (Kreisstadt von Prignitz) nach Berlin, sind es ca. 120 Kilometer, was derzeit mit der Bahn per direktem Regional Express ca. zweieinhalb Stunden in Anspruch nimmt.

Über längeren zeitlichen Horizont betrachtet, wäre schon toll, die Fahrzeit mit neuer Strecke auf sogar unter eine Stunde zu bekommen, womit Pendeln eher eine Option wäre.

Baulich nimmt eine neue Strecke, einige Zeit in Anspruch. Aber wenn man schon mal grobe Vorstellung zu dem Streckenverlauf skizziert, dann kann man entsprechend schon Bauland erschließen, zum einen zum wohnen, aber auch Gewerbegebiete – also größtenteils für private Firmen zum selber bauen, während man sich als öffentliche Hand um Infrastruktur kümmert.

Und bei den (neuen) Bahnhöfen, Buslinien gelegt, womit Ortschaften im Landkreis angebunden sind. Das gibt es mancherorts schon, aber, mancherorts fährt z.B. überhaupt Nichts am Wochenende. Das kann man locker verbessern, indem wie in UK Council Tax eingeführt, mit welcher es zu Sammelabrechnung der kommunalen Dienstleistungen kommt. Also z.B. Müllabfuhr und Wasserversorgung, in einer Rechnung der “Landkreis Tax” (womit auch weniger einzelne Register der Kunden, wie es derzeit der oft der Fall ist, dass Verzeichnis der Einwohner jeweils auf verschiedenen Servern sitzt). Und dazu jeweils paar Euro, von welchen bei z.B. 100.000 Einwohnern des Landkreises, locker einige Gehälter von Busfahrern (m/w/d) getragen.

Dazu auch paar dedizierte Radwege, damit man zum Bahnhof radeln kann, ohne zwischen LKWs usw. zu manövrieren. Das geht dann schon etwas in die Kommunalplanung des Landkreises, wo die Idee ist, dass sich der Landkreis den Landkreis sozusagen wie im Aufbauspiel (Videospiel wie Sim City) ansieht, wo es zum einen um Themen geht, wie z.B. zur Wärmeversorgung, wo es Optionen gibt, wie Fernwärmeleitung zu legen (und somit Bauland umso attraktiver zu machen), und zum anderen aber natürlich super, wenn man auch mit Rad locker mal zum Markt fahren kann, und weiteren Dingen der Nahversorgung.

Mit der Landkreis dazu auch paar Euro für Berufsfeuerwehr im Landkreis. Idee ist ganz einfach, statt wie derzeit zu fast 100% auf ehrenamtlich Tätige zu setzen, wird das mehr professionalisiert. D.h. je Landkreis mindestens ein Hauptwache, wo 24/7 Personal, als z.B. Sanitäter, oder im Sommer auch mal Wagen zu Badestrand entsendet, also um den ganzen Tag vor Ort zu sein. Für die Hauptwache je Landkreis, würde ich generell auf Neubau setzen. Also zum Beispiel bei Neuruppin, könnte die Feuerwehrwache in Nähe zur A24 liegen, und im Prinzip auch eigene Auf-/Abfahrt zur Autobahn bekommen.


Und was sich dadurch für die Landkreise insgesamt ergibt, ist verbesserte Mobilität auch für Einwohner ländlich, Wirtschaftswachstum, Schaffung von Arbeitsstellen dort, wo die Arbeitslosenquote oft ziemlich hoch ist und somit flächendeckend diese Thematik verbessert – und dazu auch verbesserte Grundversorgung, für paar Euro mehr, als was die Haushalte derzeit so unter dem Strich an Kommunalabgaben haben, wie für die Wasserversorgung.

In dem Sinne, wenn man sich auch weitere Landkreise ansieht, wenn ein jeder Landkreis an Schnellbahnnetz angebunden, dann wäre das bezüglich der Raumordnung schon eine Megasache, wenn die Fahrtzeit von Kreisstadt zu Kreisstadt bei ca. halber Stunde liegt. Für die Leute wäre das Mega, aber auch für Berliner, wenn das eine Option wäre, dass man sich paar Euro dazu verdienen kann, wenn man im Sommer paar Wochen locker zu landwirtschaftlichem Betrieb pendeln kann, um bei Ernte zu helfen. Oder auch einfach nur für Tourismus am Wochenende, wie z.B. Samstag früh los, und Abends zurück.

Und aber auch ohne erstmal komplettes Schnellbahnnetz, nur schon die Verbesserung des Bus-ÖPNV, würde viel helfen, wirtschaftliche Möglichkeiten zu erschließen. Und mit dem auch im Plan, Bürgerforum, können Einwohner je Landkreis locker darüber reden, was denn noch so im Landkreis gut finden würden. Also zum Beispiel, jeweils paar Cent für Tierheim wären Mega. Oder auch Dinge wie z.B. ob man wie in Berlin kommunales Hallenbad möchte, wovon die Nutznießer ja die Leute im Landkreis wären, und entsprechend halt ein Betrag auch gleich über die Landkreis Tax verrechnet, den man halt nur noch konkret berechnen müsste.

Auf der Seite der öffentlichen Verwaltung, muss das natürlich noch ausgearbeitet werden. Die Vorstellung ist hierbei, dass jeder Landkreis mit Landkreisrat, der Dinge wie z.B. Stadtwerke direkt bei sich hat. Und je Landkreis, der Chef der Stadtwerke bzw. Landkreiswerke, mit auch Chef des kommunalen ÖPNV, und sowie der Feuerwehr… haben mit dem Rat reguläre Meetings, wo Dinge erörtert werden, die so anliegen. Zum Beispiel, Landkreis hat sich mittlerweile schon für einen Hallenbad entschieden – und Dinge zu klären, wie z.B. ob Feuerwehr die Bademeister stellen möchte, um dem Personal gewisse Rotation zu ermöglichen, wo jemand z.B. zwei Monate als Sanitäter, und dann paar Wochen als Bademeister.

Dies würde wohl auf eine ziemlich Reform hinauslaufen, im Vergleich zu wie man es derzeit in den Landkreisen kennt. Beziehungsweise, man könnte es auch sozusagen wie neu aufstellen, und dazu auch Augenmerk, den bürokratischen Aufwand zu vereinfachen. Im Beispiel mit der Landkreis Tax… derzeit sind es mehrere Einzelrechnungen die insbesondere Hauseigentümer bekommen. Aber mit der Landkreis Tax, eine Sammelabrechnung, und eine Telefonnummer, falls etwas nicht geklärt ist – und somit auch für die Einwohner, weniger Aufwand, der damit einhergeht.

Damit einhergehend dann noch Fragen, wie z.B. ob man je Landkreis die Server legen möchte, wo z.B. die Landkreis Tax Dinge hinterlegt. Ich persönlich würde es schon praktisch finden, weil man damit weitergehend bei Rollout neuer Version der Software, diese erstmal nur in einem Landkreis updated, als sozusagen Testlauf, für dann allgemeinen Rollout. Aber das sind dann schon argumentativ die “technischen Details”.


Und dies ist meine Vorstellung dessen, wie man es anpacken könnte, um Wirtschaftswachstum in die Fläche zu bringen, sowie auch weitere Themenfelder zu verbessern.

Bürgergeld und absurde Vorstellungen

Bei CDU/CSU gibt es Bestrebungen, das sogenannte Bürgergeld abzuschaffen, und auf eine harte Gangart zu setzen. Zum Beispiel hieß es dazu vom CDU-Wirtschaftsrat, dass das Bürgergeld allgemein gekürzt werden soll, und dass arbeitslose Personen für nicht-entlohnte Tätigkeiten herangezogen werden sollen, um so diese Personen zur Arbeitsaufnahme zu bewegen.

Für mich persönlich ist die Thematik etwas, was man nicht leichtfertig angehen sollte. Und aber leider scheint die allgemeine Einstellung zu der Thematik sehr leichtfertig zu sein.

Konkret, die Vorstellung, dass die gesamte Bevölkerung im Bundesgebiet wie in einem einzigen Hochhaus wohnt, wo man von Rostock innerhalb von 10 Minuten in München ankommt, oder als ob jeder Job aus Home Office gemacht werden kann, mit remote Bedienung von Robotern und so, sowas mag es vielleicht mal im Jahr 2100 geben. Aber derzeit ist das ziemlich unrealistisch, und eigentlich sind regionale Realitäten ein ziemlicher Faktor, wenn es um Arbeitsmarkt geht.

Im Beispiel, Gelsenkirchen und Barnim-Uckermark haben jeweils ziemlich hohe Arbeitslosenquote. Und z.B. in Barnim-Uckermark sah das letztens so aus, dass 12.349 Personen arbeitslos gemeldet waren, und etwas mehr als 2.000 freie Stellen.

Auch wenn es für manche Leute Neuland sein mag, einfache Mathematik verrät da schon so manches über die Lage in dem Gebiet. Denn, selbst wenn bei den offenen Stellen keine weitere Frage zu Qualifikation oder zur lokalen Erreichbarkeit, und alle diese freien Stellen mit den Arbeitslosen vor Ort besetzt werden, da bleiben ca. 10.000 Personen über, für welche in der Region kein Job mehr verfügbar ist.

Und das bedeutet, wenn man da also wie CDU/CSU einmarschieren möchte, und so: “Allen diesen Schmarotzer z.B. 100 Euro weniger, und am Montag alle um 9 Uhr auf der Matte, um in Arbeitskolonnen eingeteilt zu werden, welche uns dann umsonst die Rasen mähen.”, oder sowas in der Art, dann sind das ca. 1 Million Euro weniger Umsatz für den lokalen Markt, während die Betreuung der Arbeitskolonnen mehr als 1 Million Euro verschlingen würde (selbst wenn man pro 100 Personen nur einen Aufpasser bestellt, welcher darauf achtet, dass ordentlich gemäht wird, da sind das 100 Gehälter).

Dazu kommen dann noch Dinge, wie dass nicht jede Person für jedweden Job geeignet ist, und dass nicht jede arbeitslose Person über ein Auto verfügt oder sich ein solches leisten kann bzw. sich deswegen nicht verschulden möchte. Dadurch ist man dann insbesondere in ländlichen Regionen oftmals ziemlich eingeschränkt was die Mobilitätsmöglichkeiten betrifft. Und dazu noch, dass manche arbeitslose Person mit Kleinkind, und vor Ort nicht unbedingt ein Betreuungsangebot, und selbst wenn, dann deckt es üblicherweise nicht Schichtzeiten bzw. Wochenendarbeit ab, und nicht mal eventuelle Überstunden.


Zu den einzelnen Punkten gibt es da natürlich noch mehr zu sagen. Aber so allgemein, möchte veranschaulichen, dass die Realität schon etwas komplexer als was da von den angeblichen Experten so zu hören und lesen ist.

Und ziemlich primär steht da eben, ob lokal denn überhaupt Jobs verfügbar sind (bzw. ob vor Ort denn Wohnung verfügbar ist, wenn man wie ich im Prinzip schon offen dafür wäre für eine Stelle umzuziehen). Und da gibt es nicht eine einfache Formel, mit welcher man all dies verbessern kann. Also, was da gefragt ist, ist halt Arbeit in den Reihen der Politik, sich eben mit Dingen zu befassen, wie z.B. die Schaffung von Arbeitsplätzen schmackhafter zu machen.

Ich selbst habe mich mit der Thematik hier teils schon befasst, im Bezug zu Landkreisen, und Dingen wie “Council Tax”, um unter anderem Leerstand zu unterbinden (welcher auch z.B. Bürogebäude betreffen kann) bis hin zu ÖPNV-Konzept für Landkreise und Berufsfeuerwehr vor Ort, was jeweils schon ziemlich interessant für manche Unternehmer sein kann, wenn vor Ort gewisse Nahversorgung vorhanden ist. Aber ausgeschöpft ist das damit noch nicht, weil zum Beispiel vereinfachte bürokratische Verwaltungsprozesse schon manches vereinfachen würde, insbesondere auf Ebene vom Mittelstand und Selbstständigen. Aber generell, auch wenn es einen Arbeitsaufwand bedeutet, sich mit solchen Dingen auseinanderzusetzen, meiner Auffassung nach ist das schon ein Soll, statt dem Kram der in BRD vorgeführt wird, laut welchem alles in bester Ordnung, solange man mal ordentlich Druck gegenüber den arbeitslosen Personen macht.

Zur Kritik von ADAC bezüglich privaten eCalls

Bei ADAC werden die sogenannten eCalls beschrieben. ADAC hat da bei spezifisch sogenannten “herstellereignen Notrufen” eine eher kritische Haltung.

Ich selbst habe mal bei einem dieser privaten Dienstleistern gearbeitet, und finde es nicht ganz zutreffend wie es ADAC beschreibt.

Spezifisch, den “herstellereignen Notruf”, den gibt es z.B. bei BMW seit 2007. D.h., da wurde gewisse Pionierarbeit geleistet, mit auch Zulieferer, bevor dann mal überhaupt von dem 112-Notruf die Rede war. Also, es ist nicht so, dass dieses eingebaute eCall-System von Europäischer Kommission als solcher entwickelt wurde.

Dazu kommt, dass auch heute nicht jede Rettungsleitstelle unbedingt ganz so aussieht, wie die Brücke von Raumschiff Enterprise aus Star Trek, bzw. es auch vor Jahren schon für manche Leute Neuland war, sich die Koordinaten aus der übersendeten “SMS” automatisiert als Standort bei sich auf Karte anzeigen zu lassen – während es z.B. bei der Software von BMW (welche wir da für deren eCall nutzten) halt schon so übersetzt wird, dass man der Rettungsleitstelle sagen kann “Oberunterdorf, Hauptstraße 4”, wenn auf der Höhe der Unfall.

Des Weiteren, private Hersteller haben sich da mit mehrsprachigem Support aufgestellt. Und das sah dann so aus, dass wenn z.B. deutscher Tourist in Italien mit seinem Fahrzeug Unfall hat, da jemanden deutschsprachigen als denjenigen hat, mit wem im Fahrzeug kommuniziert, während beim Notrufdienst generell ein zweiter Agent involviert ist, was in dem Fall jemand wäre, wer laut dem Konzept italienisch spricht.

Zum Beispiel einer der Fälle, den ich als “erster Agent” hatte, war Motorrad-Unfall irgendwo in entlegener Gegend in Spanien. Da war eine deutsch-sprachige Gruppe unterwegs, und einer hat sich das Bein gebrochen. Und “zweiter Agent” informierte dementsprechend die Leitstelle, und ich blieb in der Leitung bis der Hubschrauber eingetroffen war.

Und ADAC sagt da, dass es besser gewesen wäre, wenn 112 vor Ort die SMS bekommen hätte, und egal, wenn sich Leitstelle und die Gruppe nicht verständigen können. Auch Sicht solcher Leitstellen, ist sowas aber nicht ganz egal, wenn dann der Alltag so aussieht, dass Notarzt jedes Mal entsendet werden soll, wenn so ein Motorrad nur im Stand umkippt, was bei den Motorrädern von der Sensorik schon als Unfall eingestuft wird, und dementsprechend vom Motorrad ein eCall abgesetzt wird.

Was mich zum nächsten Punkt bringt, es wird viel gefiltert, bevor was an eine Leitstelle geht. Wie genannt, Fälle wo ein eCall eingeht, und Kunde: “Es ist nur umgekippt, alles ok.” – Und von den manuellen eCalls ist vieles nur falscher Alarm, also von Häufigkeit z.B. Abends Kunde: “Ich wollte hier nur das Licht anmachen.” – Und selbst bei den Unfällen, da gibt es schon etwas verschiedene Stufen. Z.B. jemand fährt auf Parkplatz an und kracht gegen Mauer, da wird vom Fahrzeug ein eCall abgesetzt, und wenn Kunde so, dass sich nur erschreckt hat, da braucht es keinen RTW (Rettungswagen), und sowas muss auch nicht unbedingt bei 112 landen. – Und dann noch technische Dinge, wo manche Fahrzeuge manchmal ständig einen eCall auslösen, und die Meldung “eCall beenden” nicht entgegenzunehmen scheinen, und dadurch an einem Tag auch mal locker mehr als Hunderte von eCall-Anrufen von diesem einem Fahrzeug. – Und da kommt in Gesamtanzahl und gesamter Gesprächsdauer schon was zusammen, was nicht in der Leitung von 112 landet.


Auf der anderen Hand gibt es aber schon Kritikpunkte. Spezifisch hier, z.B. bei genannten BMW, wenn man Kunde von ADAC ist und BMW fährt, meines Wissens ist es generell nicht möglich über den Bordcomputer direkt mit ADAC verbunden zu werden, und statt dessen gibt es im Menü nur den BMW Mobilen Service. Dabei gibt es bei modernen Fahrzeugen zwar die Möglichkeit einer Ferndiagnostik, welche unter Umständen helfen kann. Aber diese modernen Fahrzeuge sind wie ein fahrendes Handy, und im Hintergrund passiert da nicht mehr, als das über die im Fahrzeug verbaute SIM-Karte ein Handy-Gespräch aufgebaut wird. Und da würde sicherlich Sinn machen, den Kunden zu ermöglichen auch jemanden zu erreichen (wie ADAC oder jedwede Nummer, mit eigenem Handy-Vertrag oder gegen Aufgebühr). Das hat aber nicht so direkt mit eCall an für sich zu tun.

Was ich bei eCall in der Firma, wo ich war, aber schon ziemlich kritisch fand, war dass wegen paar Euro Ersparnis an Personalkosten die Abdeckung mangelhaft war, während sich von Teamleitern und Großteil der Supervisor niemand mal mit in die Leitung setzte.

Also, wie das dort über Jahre läuft, es gibt z.B. für die europäischen Märkte im Allgemeinen, mehrere Standorte der Firma, in verschiedenen Ländern. Z.B. in Berlin werden für BMW deutsch-sprachige eCalls betreut, und in Barcelona spanisch-sprachige eCalls. Und mit den Kollegen hatte man nicht nur während der Tourismus-Saison zu tun, aber insbesondere an Abenden und Wochenenden ständig. Denn, das System mit welchem eCall-Anrufe spezifischen Agenten zugewiesen wird, das nutzt einen sogenannten “English fallback”.

Dieser Fallback sieht so aus: Situation als Beispiel, dass in der Leitung zwei BMW DE Agenten verfügbar sind. Da kommt dann ein automatischer eCall, z.B. Aquaplanning, wo der Fahrer auf Autobahn gegen Leitplanke gekracht ist, und von den zwei Agenten ist der Eine derjenige, der mit dem Kunden verbunden wird, und der andere Agent derjenige, der zuständig ist, die entsprechende Leitstelle zu informieren, mit dem was schon ersichtlich ist, wie Position (wenn die PSAP keinen Datenempfang dafür hat), und mit dem was der erste Agent erfährt und im Chat mit zweitem Agent mitteilt.

Während die beiden da also mit dem eCall zu tun haben, kommt ein weiterer eCall, auch wieder BMW DE, und oh-ha, kein deutsch-sprachiger Agent mehr verfügbar. Aber zu einer Wartezeit kommt es da nicht unbedingt, weil das System sagt: “Tja, wenn kein deutsch-sprachiger Agent verfügbar, dann wird dieser eCall halt als ein englisch-sprachiger eCall bewertet, und den bekommt dann jemand von den anderen Agenten, wie z.B. spanisch-sprachigem Agenten in Barcelona. Und da hofft die Firma so ziemlich, dass in solchem Fall halt alle in der Runde Englisch können.

Technisch betrachtet mag sich da das Management zwar schon damit rühmen können, dass es ja schon eine beachtliche Leistung ist, jeden Tag viele Anrufe jeweils innerhalb von Sekunden anzunehmen zu schaffen. Aber bei durchlaufend auch ziemlich vielen Fallbacks, wo dann z.B. so eine Leitstelle in Berlin zwar Englisch sprechen mag, aber der Agent nicht unbedingt viel besser als brüchig, oder mit starkem Akzent – während in der Zwischenzeit ein spanisch-sprachiger eCall eingeht, für welchen nun kein spanisch-sprachiger Agent verfügbar, und deswegen der eCall z.B. einem der beiden BMW DE Agenten zugewiesen wird, von welchen der Zweite wieder in der Leitung verfügbar ist und nun in Gespräch mit Leitstelle in Spanien, was sich ggf. wegen Sprachbarriere auch in die Länge zieht – und da sah ich den Nutzen sehr verringert. Also, z.B. zu versuchen von spanischem-sprachigem Kunden in Englisch zu erfahren was vorgefallen war, um es weiterem Agenten mitzuteilen, welcher bei Anruf an Leitstelle auch kein Spanisch kann, das macht da für mich nicht so Sinn wie wenn der Kunde direkt mit dortiger 112 verbunden werden würde.

Und das beschriebene war da oftmals sozusagen wie ein Kaskadeneffekt. Also, während spanisch-sprachiger Agent versucht der Leitstelle z.B. in Berlin den Unfallort zu beschreiben, und deutsch-sprachiger Agent ebenso, aber halt mit Leitstelle in Madrid, schon weitere eCalls in der Leitung. Und aus Logs z.B. der Nachtschicht gesehen, dass dann eCalls sogar Minuten in Warteschleife hingen, bevor mal angenommen wurden, weil niemand mehr verfügbar war, um weiteren Fallback entgegenzunehmen. Und das betraf dann also BMW eCall in mehreren Ländern, wie Deutschland, Frankreich, UK, Spanien, Italien, dass zu dem Zeitpunkt jeder weitere Unfall in diesen Ländern mit dem BMW eCall in dieser minuten-langer Warteschleife gelandet wäre.


Zusammengefasst, wie von ADAC gefordert, dass man sich als Verbraucher entscheiden kann, ob man bei eCall direkt mit 112 verbunden wird, oder mit dem hersteller-eigenem Vertragspartner – das finde ich ok. Zum Beispiel als Geschäftsreisender mit eigenem Wagen, da mag man sich bewusst für den privaten Dienst entscheiden, um generell jemanden an der Strippe zu haben, mit wem man sich verständigen kann, und wer Kollegen für die Landessprache hat.

Aber sowas ist halt ein 24/7 Service, wo es für die Betroffenen schon gut ist, wenn der Service dementsprechend aussieht. Und halt wie ADAC auch hinweist, in so manchem Fall geht es direkt um Menschenleben.

Expats, and the German language

Reportedly, there have been cases, where English-speaking expats living in Berlin for years, got dissed for not speaking German.

Underlying to this sort of diss, seems to be the notion, that one should learn the language of the country one resides in.

Personally, I lived and worked in three countries, with three different languages, I all learned to speak. But I generally wouldn’t expect it of every foreigner in Berlin. In example, tourists. I worked in hotels (in three different countries), and from my experience, a hotel e.g. in Spain employing staff speaking also German, and restaurants offering a menu also in German, they may likely have more revenue from tourists than a hotel, where the management is like: “No room for everyone, who can not recite Romance sonámbulo (surrealistic poem by Federico García Lorca) in Spanish.”

And then there is perhaps a 80-year old granny from Ukraine in Berlin. At that age, some persons are still fit enough to learn a new language. But to generally expect it, would be weird. Which then opens a bit different topic, in particular how to ensure that the granny can receive proper medical attention (beyond emergency per se), when she speaks only Ukrainian and just about every (licensed to practice) doctor in the city doesn’t. But there are options, such as having translator service, where staff translates remotely – that is, the granny doesn’t have to bring her own translator, but doctor uses PC or simply phone with loudspeaker to have a translator join the meeting.

Then there may be war orphans, who have arrived as minors on their own at the border. In such a case, it sure is nice if they get kind of adopted, as e.g. Germany does, by saying who their legal guardian is, and taking them to school etc. But, I am not sure if it is ok in such a case, to straight away basically “germanize” the minor, as in teaching it German, with no single lesson with their mother tongue. And that also isn’t a case, where I could plausibly agree with a general notion of “They have to learn German!”. Depending on the circumstances, if it is e.g. a Polish-speaking minor, contacting the Polish authorities about it, would seem a way more appropriate thing to do, than to “ethnically reeducate” the minor. And if the minor happens to be indeed a war orphan, well, to me it seems plausible for the child to have a teacher speaking their mother tongue, such as in form of a boarding school. At such school, the child may then also learn a new language, such as the local one. But to me that isn’t a primary concern.

Like, when a 16-year old arrives, who once had dreams about studying before their country was torn apart by war, there is no reason why the 16-year old couldn’t finish their highschool classes in their mother tongue – and if there is a prospect for them to then study in perhaps yet another country, or in a field that heavily relies on English anyhow, well, then English lessons would sound primarily important for the 16-year old, to boost the study path, and then also job opportunities.

That also brings me to international students in general. Like, when someone arrives in Berlin to study for 5 years, not necessarily in German, but i.e. computer science in English. Sure nice if they learn at least a few phrases in German. But generally, they are likely busy with their study. As is everyone in Berlin for a work-stay.

And as far as I see it, there is no problem at large, when not everyone in the city speaks the same language with each other. There are cases, where it sure is even practical to speak one common language. I.e. when a family is in Berlin with child in school, it sure is nice when also parent and teacher can understand each other. But generally, when e.g. David Bowie, Iggy Pop, and Nick Cave lived in Berlin, it wasn’t like the world would have necessarily gained much, if they would have happened to start singing German Schlager-music, in the name of integration into the one German society.