EU und UK sind dieser Tage fleißig dabei, einen Plan aufzustellen, laut welchem also Personen, denen ein Asylantrag abgelehnt wurde, und aber nicht in Herkunftsland abgeschoben werden, vielleicht weil das Land eigentlich nicht so sicher ist, wie die Politiker so meinten – dass diese Personen in Drittländer abgeschoben werden sollen, wie z.B. Uganda.
Ich finde sowas totalen Quark. Beziehungsweise, also zu sagen, dass nur weil z.B. Afghanen nicht in den Heimatfilm passen (während man selbst bei denen Jahrzehnte “zu Gast” war), dass deswegen sogar ganze Familien in irgendwelche Lager in der Wüste gesteckt werden, und sogar ganze Nationalitäten also davon betroffen sein können, dass nirgendwo Asyl und üblicherweise also damit keine höheren Bildungs- und Berufsaussichten – sowas ist doch total mies.
Dabei mag man bei sich sicherlich Bedenken haben, wie zur Verfügbarkeit von Wohnungen, usw. Aber deswegen ganze Nationalitäten, wie untern Teppich zu kehren, hört sich ziemlich nach 19. Jahrhundert an. Das Jahrhundert brachte dabei so manches, wie man es heutzutage im Alltag kennt. Aber bei so manchen Punkten hatte es kein Niveau – wie z.B. die Sklaverei, die in USA vor gerade mal 160 Jahren abgeschafft wurde, und wo es vor 60 Jahren um Gleichberechtigung ging. Und das Mindset der “Opas des Westens”, die da z.B. in den USA Politik im Namen von Segregation gemacht haben, solches Mindset mag man sich als mickriges Land erlauben, wo man Sorge hat, wenn paar Fremde im Land schon die Hälfte der gesamten Bevölkerung ausmachen. Aber insbesondere im 21. Jahrhundert, noch dazu bei den großen Ländern mit starken Wirtschaften und allem Kram, ist solches Mindset, und Abhandlungen dessen, doch einfach nur Quark.
Im Unterschied dazu, mein Mindset setzt viel auf Kommunikation und Kooperation. Ganz konkret, die Nachbarschaftsversammlung, wo im Land lebende Nationalitäten (online) gewählte Repräsentanten haben. Dazu auch eine Weltkarte geführt, mit verschiedenen Layers, wie z.B. zur Anzahl der Ärzte per 100.000 Einwohner im Land, um gemeinsam sehen zu können, welche Länder da in dem Bezug Unterstützung benötigen.
Und so manch weiteres, wie auch allgemein zu den Thematiken bei den Flüchtlingen. Im Beispiel, mit afghanischer Vertretung sich mal angesehen, wie so der Stand der Dinge zu Bildungsgrad der Afghanen im Land, usw., und ggf. Programm zur Unterstützung. Und auch afghanische Journalisten-im-Exil unterstützt. Bis hin zu Option einen AfghanCorps aufzustellen, also z.B. 50.000 Mann, die erstmal wie damals auch die Finnen beim preußischen Militär dabei sind.
Und aus den Vertretungen der Nationalitäten, deren Heimatland unfrei ist, könnte man wie Ausschuss der Versammlung machen, die den “Flüchtlingsrat” darstellen, also direkte Vertretungen der Nationalitäten, die von den ganzen Thematiken weit eher betroffen sind, als dies der Fall bei den Entscheidungsträgern ist, die aber eben aus deren Position da eher helfen können, als was sich paar arme Leute selbst so auf die Beine stellen können.

