Es gibt Verkehrsbetriebe, wie z.B. die BVG in Berlin, oder die Deutsche Bahn, die hier an der Ostsee bis 1920 als Preußische Staatsbahn bekannt war. Bei diesen Betrieben läuft es üblicherweise so, dass der Betrieb Umsatzerlöse durch den Verkauf von Fahrscheinen hat (und etwas für Werbefläche), sowie mehroderweniger Zuschuss vom Land oder Bund, und bei Ausgaben hat der Betrieb u.a. Bauinvestitionen.
Als Fallbeispiel, DB im Jahr 2025, da gab es Umsatzerlöse von knapp 27 Mrd, mit 19 Mrd an Investitionen in die Infrastruktur. Hier ist der Geschäftsbericht.
Ich persönlich finde solche Art der Buchhaltung nicht ideal, und ich finde, dass es nicht effizient ist, wenn mehrere Großbetriebe mit wie Scheuklappen jeweils vor sich hin bauen – in Berlin also BVG, DB, Autobahn GmbH des Bundes, und dann noch kommunal vierte oder schon fünfte Brücke gebaut, um einen Autobahnneubau zu entlasten, der durch bebautes Gebiet gelegt wurde, wobei aber nicht unbedingt naheliegende Kreuzungen ertüchtigt wurden, usw. usw.
Und was ich da als eher sinnvoll erachten, ist, die Baukosten aus den Budgets der Verkehrsbetriebe rauszunehmen, und separat zu finanzieren.
Das bedeutet zum einen, dass die Kosten der Betriebe also nur die eigentlich Betriebskosten sind – und anhand dessen u.a. mit einem Blick zu sehen, wieviel es denn an monatlichem Beitrag der Einwohner über Landkreistax, oder in Berlin wie Bezirkstax, brauchen würde, um eventuell zu sagen, dass man auch in Berlin dem Modell folgt, dass Bus, und sogar U-Bahn und Tram, ohne Fahrscheine nutzbar – und dabei halt stabil finanziert.
Und zum anderen kann man damit die Bauvorhaben eher bündeln. Lies, sowas wie ein Staatsamt, wo geschaut wird, dass wenn es gilt z.B. die Spree mal wieder zu überbrücken, dass man insb. in Innenstadt nicht zimperlich ist, da auch gleich dedizierten Radweg (z.B. auch gleich als Teil von Radtransitnetz) unten dran zu packen, oder mittig, und an beiden Enden der Brücke geht der Radweg in anderes Stockwerk, oder wieauchimmer.
Wie man das genau nennt, ob z.B. Oberbaudeputation, ist offen. Aber Idee ist halt, dass das öffentliche Bauingenieurswesen wie einen eigenen Hof hat, an den weiteres anknüpft, und je Bedarf werden Dinge zusammengelegt – bis hin zu Dingen, wie, z.B. mit einmal Buddeln im Dorf, Nahwärmenetz und Glasfaser gelegt, ggf. auch paar Wasserrohre erneuert. Und um Bauvorhaben zu beschleunigen, ich sehe da kein Problem Soldaten zu involvieren, also nicht mit Gewehr, aber z.B. zum Graben ausheben, und auch mal etwas Landschaft gucken, und so.
Und bei den Baukosten würde ich dann schon noch trennen, ob etwas kommunal oder national ist. Im Beispiel, Landkreis möchte sich schöne breite Promenade/Plaza machen, mit etwas Grünanlage in der Mitte, und Shops und u.a. Britisch Pub rundum – sogar mit paar Cent je Einwohner um paar Gärtner auch für Blumenbeete zu finanzieren. Hört sich Mega an, aber das ist halt schon eine lokale Ausgabe, zu welcher man auch komplett private Firma oder Firmen hinzuziehen kann, um das zu bewerkstelligen.
Oder aber, z.B. das zuvor genannte Schnellbahnnetz im Land, an welches idealerweise jede Kreisstadt zumindest von einer Richtung angebunden ist, das wäre halt schon eher ein wie “Nationalprojekt”. Und für ein solches Projekt finde ich, dass man schon locker Mittel finden könnte. Zum einen kann man argumentieren, dass das Netz wirtschaftlichen Aufschwung mit sich bringen würde, und von daher paar Anleihen begründbar, die sich von selbst abzahlen – insbesondere, wenn in wirtschaftlich-schwachen Regionen die Steuereinnahmen schon mit wenig Wachstum deutlich mitwachsen.
Und des Weiteren, der Bund hat meines Erachtens nach, ziemlich krass hohen Durchschnitt bei den Personalkosten (und auch Pensionen). Dabei ist es nicht so, dass ich es den Leuten nicht gönne, auch wenn ich selbst nie mehr als so 2.100 Euro netto hatte, und derzeit arbeitslos. Aber, das ist eine Menge an Geld, dass bei vielen der Empfänger wohl größtenteils nur rumliegt, also insbesondere, wenn z.B. Haus und Auto abgezahlt sind. Und das finde ich so nicht plausibel, da Handvoll an Leuten irgendwelche goldenen Statuen im Garten zu zahlen, wenn man doch davon gemeinschaftlich Dinge verbessern könnte. Also wie z.B. zu der Infrastruktur, aber auch z.B. Anzahl an Reihenhäuser für junge Familien gebaut, damit solche nicht auf nur überteuerte 50qm bei Briefkastenfirma angewiesen sind, um Dach über Kopf zu haben.
In dem Kontext könnte man wohl locker über 30 Mrd jährlich mehr verfügbar reden, wenn man einfach Deckel draufsetzt, zu dem was wer (und für was eigentlich) bekommt. Und davon z.B. schon locker min. 20 Milliarden jährlich für Bahnnetz eingeplant, während bei der Bahn eine Option die Fahrpreise etwas zu verringern, oder erstmal z.B. den Fuhrpark zu erweitern oder zu erneuern. Und der Zuschuss sollte dann wegfallen können, wodurch auch noch paar Milliarden Euro, zu den 30 Milliarden zusätzlich.