Versorgungstechnik und Landkreise

Der Begriff “Versorgungstechnik” taucht im Alltag eher selten auf, außer im Zusammenhang wie: “Wo ist hier ‘ne Steckdose, damit wir uns den Megagötzenbildschirm anschließen können, von welchem uns Milliardäre erzählen, dass der Mammon das Maß aller Dinge ist, während sich während Massentötungen bereichern, und dafür noch Respekt einfordern, weil man seinen angeblichen Wert gesteigert hat, durch die mehr Ziffern auf irgendeinem Kontodisplay.”

Bei dem Begriff gibt es aber viele Dinge, die im Alltag relevant sind. Wie z.B. die Steckdose, um sich PC anzuschließen, mit dem man sich u.a. das Musikvideo zu The Specials’ Rat Race ansehen kann:

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Oder auch z.B. Wärmetechnik. Also Dinge, rund um die Heizung. Und da hat man ein paar Optionen.

Der Stand der Dinge ist dabei, dass viele Haushalte (noch) Gas- oder sogar Ölkessel haben. In EU gibt es Bemühungen, dass auf Wärmepumpe umgestellt wird, und teils auch Erweiterungen bei Fernwärmenetzen, auch wenn dort oft noch kaum Konzept zur Umstellung weg von Fossilen vorliegt.

Ich selbst finde, dass es diesbezüglich zu schleppend vorangeht – was insbesondere absurd dahingehend, dass es bei den Heizkosten schon deutliche Ersparnis ist, wenn eine Wärmepumpe genutzt wird. Solche kann sogar mit PV aufm Dach vernetzen kann (oder Solarthermie), womit Großteil des Jahres, Warmwasser mit etwas Sonnenschein. Mit einem Boiler, kann das auch gleich paar Liter aufwärmen, wie tagsüber wenn man unterwegs ist, und abends warme Dusche oder sogar Bad.

Dabei ist mir bewusst, dass das für so manchen Haushalt schon deutliche Anschaffungskosten sind. Denn nur weil jemand in einem eigenem Haus lebt, bedeutet nicht, dass eine Million auf dem Konto hat. Aber an dem Punkt könnte man ansetzen, dass es über Privatbanken Kredit für Wärmepumpe gibt, wo die Rate weniger als die Ersparnis die man mit der Umstellung auf Wärmepumpe hat. Und bei denen, die eben auf den Kredit angewiesen sind, um das überhaupt stemmen zu können, da würde dann eher Sinn machen, mit paar Mitteln zu helfen, statt per Gießkanne.

Dazu aber, ist auch eine Option, überhaupt mal darüber zu reden, wie groß denn eine “Wärmepumpe” Anlage wäre, die darauf ausgelegt ist, z.B. 100 Häuser eines Dorfes, mit Wärme zu versorgen, wie bei Fernwärme über Wasserrohre. Oder auch Option, zu berechnen, wie viel es denn so kosten würde, wenn man z.B. eine Stadt, oder zumindest alle Städte in einem Landkreis, mit Fernwärme versorgen wollen würde, und was damit so einhergeht.

Vom Aufwand her, ist das natürlich mehr für die öffentliche Hand, als wenn man sagt, dass halt jeder selber schauen soll, wie damit klarkommt. Aber, ganz spezifisch bei dem Punkt der Erschließung von Bauland, da ist meines Erachtens nach schon ein tolles Argument für Developer, wenn sogar Versorgungsanschluss für Wärme professionell vorliegt, was dem Developer Kosten für Kessel u.ä. erspart.

Dementsprechend würde ich sagen, Fernwärme-Technik etwas zu modernisieren, und im Detail zu schauen, wo es schon Sinn machen würde, paar Leitungen zu legen – und wo es nicht so Sinn macht, praktisch wenn die Bankfilialen vor Ort da mit dem Kreditangebot, idealerweise inklusive Konzept, damit es relativ zügig läuft. D.h. statt je Hauseigentümer Anfragen an alle Klempner im Umkreis von 500 Kilometern, könnten die Banken eine Liste derjenigen haben, die für Aufträge bereitstehen, wie erstmal überhaupt die Vermessung in/am Gebäude, um Dinge berechnen zu können, wie z.B. wie viele Meter welcher Rohre es dort braucht. Und in dem Sinne.

Nutzung von Second Level Domains

Auf Wikipedia sind paar Beispiele dessen zu sehen, was diese Second Level Domains sind. Dabei geht es darum, dass es zu einer Endung einer Webadresse, wie z.B. das .de bei “tagesschau.de”, noch weiter Endung gibt, wie bei “bbc.co.uk”.

Dabei hat man als Gesetzgeber die Möglichkeit, diese Thematik etwas zu gestalten. Und zwar konkret, dass die Registrierung von Second Level Domains nur unter bestimmten Bedingungen möglich ist. Lies, für Preußen hätte man z.B.:

jo.pr – journalistische Webseiten
edu.pr – Schulen und Bildungsträger, bzw. noch ac.pr
med.pr – medizinische Träger
par.pr – parlamentarische Webseiten
lan.pr – Landkreis-Webseiten, wie z.B. einer Stadt
co.pr – Firmen allgemein
Usw. Und die Vorstellung halt, dass z.B. unter jo.pr Domänen, journalistische Webseiten, usw.

Was man damit erzielt, ist zum einen, viel bessere Orientierung für die User allgemein – und somit manche Undinge, wie z.B. Phishing, eher unterbunden. Im Beispiel, jemand bekommt Email, dass sich unter dem Link anmelden soll. Und dem Phisher wird so ein Vorhaben erschwert, wenn die User ein Auge darauf haben, was die eigentliche Webadresse da sagt – und mit dem System, wenn da kein z.B. bank.pr in der Webadresse, umso ersichtlicher, dass es keine Bankwebseite ist.

Und zum anderen geht es auch darum, dass man im Rahmen von Internet-Verkehr, die Server besser verifizieren kann. Im Beispiel, der DDoS Kram, der kommt üblicherweise nicht von Servern wie die der Banken. Und allgemein bin ich zwar Fan der Net-Neutrality – aber mit eigenem Server kann unter Umständen schon praktisch sein, denn ziemlich genau zu wissen, was für Internetverkehr man so hat, um eben zu differenzieren, zwischen der Alltagskommunikation mit anderen Servern, und Server dessen Domäne vor zwei Tagen registriert wurde, u.ä.

Als Bonus hat man dann noch Dinge, wie z.B. bei der Staatspost ein Verzeichnis, wo alle User auf einen Blick sehen können, welche Webseiten es mit jo.pr gibt, ggf. auch gleich mit Link zu deren Social-Media-Outlet, falls manche User lieber dort wie News-Ticker haben, statt auf der Webseite in Rubriken zu stöbern.

Das Ganze könnte man so visualisieren, dass wenn man das Internet wie ein MMO-Videospiel darstellt, dass Anzahl an Webseiten, wie an der Hauptpromenade des Landes liegen (bzw. mittelalterlich gefasst, innerhalb der Stadtmauern liegen). Und dies für alle schön übersichtlich, einfach durch die Nutzung von Second Level Domains.

Zensurbüro und das Internet

Beim Kontrollwesen allgemein, halte ich nichts davon, wenn das gesamte Internet durchsucht wird, um Beleidigung z.B. gegen Herrn Merz oder Frau Weidel usw. zu finden. Und ich halte auch nichts davon, dass sogar sogenannte Künstliche Intelligenz genutzt wird, um z.B. an Grenze zur USA die Gesinnung der Einreisenden zu überprüfen.

Jedoch gibt es argumentativ Bedarf, manche Dinge effektiv zu unterbinden. Im Beispiel, jemand hat sich verleiten lassen, ein Selfie von sich nackig an jemanden zu senden – und der Empfänger teilt das Foto weiter. Solchen Fall mag man dabei FKK-mäßig sehen, aber der erste Empfänger des Fotos, hatte keine Lizenz um dieses Foto anderweitig zu nutzen, außer es sich anzusehen.

Und nun meldet sich die Person, bzw. will es zur Anzeige bringen, nachdem irgendwie festgestellt hatte, dass das Foto weiter geteilt wurde, und ggf. sogar irgendwo auf Webseite. Derzeit sieht es bei sowas so aus, dass die betroffene Person bzw. Anwalt gefragt ist, sogenannten Cease and Desist Letter zu senden. Und ich finde, dass man die Thematik etwas anders angehen könnte.

Meine Vorstellung dabei ist konkret, dass eine KI genutzt wird, die mit solchen Fotos gefüttert wird, und eine Meldung gibt, wenn dieses Foto irgendwo findet. Dabei bräuchte man zwar Rechenzentrum wie z.B. bei Google, wenn man also alle Bilder, die im Internet gepostet werden, sozusagen “scannen” wollen würde. Aber an erster Stelle geht es um Durchsuchung von beschlagnahmten Datenträgern, wie z.B. in dem genannten Fall, wenn man also sagt, dass die Geräte des einzigen Empfänger des Fotos, Aufschluss darüber geben können, wem es weitergeteilt wurde. Und so eine Dursuchung geht da auch weit flotter, als wenn wie derzeit beim Bund als ob komplette Studie zu dem Inhalt des Datenträgers erstellt wird. Womit der Datenträger auch eher schneller zurück an dessen Eigentümer geht, in den Fällen wo es halt um ziemlich spezifisches Ding geht, wie des einen Fotos.

Und die Idee halt, Mittel zu haben, um eine Weiterverbreitung des Fotos einzudämmen. In dem Fall, mag sich das wie großer Aufwand dafür anhören, dass die betroffene Person das Selfie halt nicht an den Empfänger hätte senden sollen. Aber das ist nur ein Beispiel von verschiedenen Fällen, wo das Bildmaterial auch nicht weiter verbreitet werden sollte. Als Beispiel, bei Leichenschau werden Fotos gemacht, und die landen irgendwie bei Politikern und in sozialen Netzwerken.

Da gibt es zwar sicherlich eine gewisse Grauzone, wie z.B. Fotos von toten Kindern zu nutzen, um die Leute wachzurütteln, dass dies der Alltag für viele Menschen, unter den Bomben von UN Sicherheitsratsmitgliedern, usw. Unter den Umständen würde ich sagen, dass die betroffenen Personen, die z.B. in Ukraine oder Iran getötet wurden, zumindest vielleicht schon gerne gewusst hätten, weswegen denn ihr Leben geben mussten.

Aber so allgemein, das sind halt nicht Fotos, die irgendwie in der Public Domain liegen würden. Und dementsprechend macht es meines Erachtens nach Sinn, wenn solche Dinge professionell unterbunden werden, inklusive dessen, dass Betreiber von Webseiten direkt kontaktiert werden, wenn da Fotos oder Videos, die z.B. ein Ex-Partner aus Rache dort gepostet hat, ohne Zustimmung der (weiteren) Person, die deswegen keinen Anwalt braucht, wenn eben der Rechtsweg diesbezüglich etwas anders ausgelegt wird.

Radtransitstrecken und farbliche Markierungen

In manchen Ländern werden Fußwege und/oder Fahrradwege farblich markiert, wie in dem Bild oben aus Istanbul zu sehen ist.

Ich selbst würde dabei anderes Piktogramm für die Fußgänger auswählen. Aber so eine farbliche Markierung im Allgemeinen, finde ich praktisch. Zum Beispiel an einer Plaza, halt klar, wo man sich in Ruhe hinstellen darf, um z.B. die Fassaden der Gebäude zu bewundern – d.h., überall, bis auf diese markierten Korridore. Und argumentativ wird damit eine Plaza auch schicker gemacht.

Dabei würde ich nicht alle Wege im Land farblich markieren. Aber in so manchen Fällen, hilft es mit der Übersicht, insbesondere auf Kreuzungen.

Als Beispiel, siehe Niederlande:

Der Radverkehr macht da eine kleine Biegung. Und wenn ein PKW von links oben fährt, und rechts nach links unten abbiegt, da sieht der PKW-Fahrer deutlich, dass dort ein Radweg verläuft, und mit einfachem Rechtsblick sieht der Fahrer, ob da ein Rad von der Seite kommt. (Mehr Details zu dem Design, auf diesem Blog.)

In dem Sinne wäre gut, wenn man da auch eigenes Konzept hat, das zumindest dann an neuen Kreuzungen angewendet wird, bzw. auch bei sozusagen Upgrades alter Kreuzungen einhergeht.


Und bei der Thematik, meines Erachtens nach wäre es auch praktisch, wenn es Radtransitstrecken gibt. Also Strecken, die etwas wie die Autobahnen ausgelegt sind, aber halt für Rad (und Blick auch auf Nutzung von Scootern). Und Idee halt, dass man z.B. 10 Kilometern radeln kann, ohne mit anderem Verkehr zu tun zu haben.

Sowas gibt es teils schon – siehe z.B. die Humboldtbrücke in Potsdam. Aber der Radverkehr landet dann in den Kreuzungen an beiden Enden. Und insbesondere bei Verbindungsstraßen, wäre eigentlich nicht so großer Aufwand, z.B. Unterführung für einen zweispurigen Radweg zu machen.

Und auch auf dem Land hat sowas einen Nutzen für Verkehrsteilnehmer. Denn wenn man sagt, dass es neben Straßenverbindung z.B. zwischen einer Stadt um umliegenden Dörfern, eben separat noch einen Radtransitweg gibt, dann muss der Radverkehr nicht an der Seite einer Landstraße fahren, wenn eben ein designierter Weg vorhanden ist, der das abdeckt.

Beispiel, an der B5 zwischen Nauen und Zeestow, gibt es sowas schon. Und aber auf Höhe von Bredow, landet der Radverkehr im Kreisverkehr mit LKWs usw. Und da wäre eben toll, in Zukunft darauf zu achten, dass wenn so eine Straßenbrücke gebaut wird, dass auch gleich Unterführung für Radweg separat von der Straße einplant wird.

Verkehrsplanung – Beispiele

Wie oben im Illustrationsfoto (aus Indien) zu sehen, Verkehr im Allgemeinen, geht mit so einigem einher. Damit das alles sozusagen miteinander kompatibel ist, sind sogenannte Verkehrslenkung und Verkehrsführung wichtig. In dem Beispiel, siehe den Steg für Fußgänger, auf welchen der Fußverkehr gelenkt wird – und damit erübrigt sich auf der Höhe der Straße ein Ampelübergang.

Und wenn man in dem Bereich nicht komplett sorgfältig ist, dann kommt es zu Dingen, wie Nutzung einer Straße in einer Wohnsiedlung, als Zufahrtsstraße für auch LKWs zu einem Stahlwerk – siehe die Woltersdorfer Straße in Brandenburg an der Havel.

Das finde ich so nicht gut genug. Bzw., wenn über modernen Standard geredet, wäre schon toll, sowas bei weiterer Planung zu vermeiden. Und ich würde es auch als sinnvoll erachten, etwas Mittel in die Hand zu nehmen, um die Fahrtstrecken etwas zu verbessern.

Also in dem Beispiel, da würde sich anbieten, dass Abzweigung von der Caasmannstraße, bzw. von dem Gewerbegebiet dort, gelegt wird. Und somit wäre das der Zufahrtsweg zu Stahlwerk usw. für auch PKWs von der Richtung, und somit auch die Magdeburger Landstraße entlastet.

Dabei könnte man auch darüber reden, ob der Solarpark da mittig so Sinn macht, wo die Bahn vielleicht Halle haben wollen würde, die man modern auch gleich dafür auslegt, PV einfach oben drauf zu legen. Dazu könnte man dem Tierheim ein neues Zuhause finden, und Verbindung an die Bahnstrecken südlich und südöstlich machen, womit Bahnverkehr aus/von den Richtungen nicht komplette Schleife durchs Stadtgebiet fahren müsste. Und da wäre kein Unding, motorisierten Personenwagen zu nutzen, der zwischen Brandenburg-Hauptbahnhof und Haltestelle bei dem Stahlwerk pendelt, entsprechend der Schichtzeiten.

Da muss natürlich geschaut werden, dass was man macht, auch gewisse Kostennutzeneffizienz hat. Also Brücke über oder Tunnel unter Brandenburger Niederhavel, nur für den Shuttleservice, das würde kaum Sinn ergeben. Aber wenn man dort östlich von dem Stahlwerk z.B. Großwerkstatt für Lokomotiven machen würde, und/oder Berufsfeuerwehr hätte dort gerne eigenes Gleis und Halle, wo teils z.B. zentrale Werkstatt für Kraftfahrzeuge (wie RTWs usw.) betreiben möchte – dann sieht das schon anders aus.

Und in Details auch zu Dingen, wie z.B. die Kreuzung der Caasmannstraße mit der Zanderstraße usw. Da könnte man z.B. sagen, dass der Rad-/Fußverkehr unterirdischen wie Kreisverkehr bekommt – etwas was auch an so manch weiterer Kreuzung angebracht wäre, um die Schnittpunkte zu reduzieren, die die verschiedenen Verkehrsarten haben. Und somit weniger Stress für alle Verkehrsteilnehmer.

In dem Sinne würde ich gut finden sich das auch flächendeckend anzusehen, wo man die Dinge ertüchtigen könnte, und damit auch wirtschaftlichem Wachstum beiträgt, wenn so ein Gewerbegebiet Zufahrt hat, die für LKWs ausgelegt ist, und kaum was mit Kiezverkehr zu hat. Und wenn Developer Interesse haben, wäre kein Unding, weiteres Bauland zu erschließen, wo man nicht von Stadt erwarten muss, dass sich um die Legung der Zufahrt kümmern, wenn paar solcher Dinge über wie zentrales Planungsbüro gehen.

Und separat davon, ist dann noch der Punkt der City-Güterbahnhöfe (also modern mit flotter Verladung von Paletten). In Brandenburg an der Havel, würde der wohl nördlich oder südlich vom Bahnhof Brandenburg-Altstadt Sinn machen, schön an der Verbindung der Verbindungsstrecken, womit die lokalen Speditionen, wenn vom Güterbahnhof fahren, zügig die Stadtteile sowie Umland erreichen.

Lokale Speditionen und Liefervergütung

Wie genannt ist die Vorstellung also, dass es mit der Staatspost entwickeltes Bahnnetz gibt, vorerst zumindest so, dass jeder Landkreis/Bezirk bei sich oder im Nachbarkreis einen der Güterbahnhöfe dieses Bahnnetzes vorfindet, bis hin dazu, dass es flächendeckend in bebauten Gebieten maximal so 30 – 50 Kilometer bis zu einem dieser Güterbahnhöfe sind.

Entsprechend macht für die Post Sinn, also gleich schon jeweils an jedem der Güterbahnhöfe etwas Platz zu reservieren, für die eigene Bearbeitung dessen, was an welche Poststelle im Landkreis geht, und auch dessen was von den Poststellen kommt.

In dem Sinne mag da auch vielleicht z.B. ein Getränkegroßhändler anfragen, wie das denn mit der Platzreservierung so läuft, um am Güterbahnhof Lagerhalle zu betreiben, von wo seine Kunden oder Filialen beliefert werden. Dafür hat der Großhändler eigene Fahrzeuge, oder aber Option ist auch, dass es Speditionen gibt, die auf Lieferungen vom Güterbahnhof in den Landkreis, und andersrum, spezialisiert sind – und zwischendurch die Fahrer z.B. auch mit Take-Away Lieferungen beschäftigen.

Meine Vorstellung ist diesbezüglich, dass die Speditionen also Fuhrpark haben (und ggf. auch Interessen an Platzreservierung am Güterbahnhof haben könnten, mit in Nähe wohl auch Kfz-Werkstatt). Der Fuhrpark als solcher gekennzeichnet, und idealerweise moderner als was z.B. in dem Illustrationsfoto oben zu sehen ist. Im Beispiel, wenn man sich so einen Daihatsu Hijet ansieht:

Photo by Tokumeigakarinoaoshima, wie Wikipedia

In der Art könnte das ein Einsitzer sein, und hinten wie Module vertauschbar, wo man z.B. Modul für Pakete drauf packt, die man von der Seite rausnehmen kann, ggf. sogar mit kleiner Hebebühne, oder sowas, um den Leuten das manuelle Hieven zu verringern, und kein Bedarf irgendwohin zu klettern.

Anhand dessen gäbe es dann noch Tabelle, die sich mit der Vergütung für die Lieferaufträge befasst. Lies, jemand wie Amazon könnte daran interessiert sein, dass eine Spedition an einem Landkreis die Amazon-Pakete in dem Landkreis an die Haushalte zustellt. Dabei gilt in dem Landkreis in den Anwohnerstraßen Verbot von allem größerem als solchen Mini-Trucks für die Zustellung von Paketen. Dementsprechend kann man also ausrechnen, wie viel Zeit das so ungefähr in Anspruch nimmt, z.B. 20 Kilometer zu Kunden in eine Ortschaft zu fahren, und so ungefähr, wie viel Zeit für eine persönliche Übergabe benötigt wird.

Und meine Idee dabei ist, mit der Tabelle einem Stand der Dinge vorzubeugen, wo die Lieferpreise zu Dumpingpreisen verkommen, und somit dann umso eher unvernünftig am technischen Stand der Fahrzeuge und/oder des Personals gespart wird. Dies betrifft auch Take-Away Lieferungen. Also, wenn jemand für 2,90 Euro Gebühr eine Portion Pommes von 20 Kilometer weit weg bestellt, wie derzeit dieser Markt so zu laufen scheint – selbst wenn der Fahrer da 100 km/h fahren kann, davon kann man kein ordentliches Gehalt zahlen, geschweige denn noch etwas Wartezeit zwischen Aufträgen, und die Kosten für das Fahrzeug, usw.

Dementsprechend finde ich gewisse Regelung sinnvoll, damit einfach klar, dass der Preis für die Zustellung insbesondere von gefahrenen Kilometern abhängt. Im Detail geht es dann noch dazu, wie die Aufträge vergeben werden. Aber das Grundprinzip halt, dass z.B. so eine Pommes-Lieferung auch entsprechend vergütet werden sollte, oder auch die Zustellung von Paketen.

In dem Sinne auch bei den Lieferungen des Getränkegroßhändlers per Spedition, in welchem Fall die Kosten für paar gefahrene Paletten dem Endpreis je Artikel auf der Palette weit weniger beitragen. Und diese Spedition mit zumindest Weste für die Fahrer, und weiteres Personal, wie z.B. wenn Spedition auch Möbeltragen bei Umzügen anbietet.

Ich selbst gehe dabei eher von privat-geführten Speditionen aus. Im Prinzip ist es zwar auch möglich, dass es eine wie kommunale Spedition gibt, die sozusagen alle Lieferanfragen im Landkreis abarbeitet. Aber finde eher, dass wenn überhaupt kein Interesse von Privatspeditionen den Speditionsmarkt in einem Landkreis abzudecken, dass dann die Rede davon sein könnte, eine Firma in Landkreishand zu gründen, die als Speditionsfirma geschäftlich aufgestellt ist.

Frachtverkehr und City-Güterbahnhöfe

Im Bild oben zu sehen, der Lageplan des Berliner Westhafens, aus dem Jahr 1923.

In Berlin ist die Binnenschifffahrt, ein großer Teil der Stadtgeschichte. Siehe zum Beispiel, dass der erste Verbindungskanal zwischen Oder und Spree im 17. Jahrhundert eingeweiht wurde, als die Einwohnanzahl von so erstem Stadtgebiet Berlins an die 50.000 Seelen war. Anfang des 19. Jahrhunderts waren es so um die 172.988. Und das stieg dann relativ rasant an, mit mehr als Million an Einwohnern im Jahr 1878, nur was den damaligen Kern des seit 1920 vergrößerten Stadtgebiets darstellt. Und 1925 waren es mehr als 4 Millionen Einwohner, auf dem Stadtgebiet, wie man es auch heute noch kennt.

Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhunderts kam es auch zur Nutzung der Bahn als Transportmittel. Hierzulande wurde das sehr gepflegt, mit technologischen Generationen an Lokomotiven, usw. Und entsprechend sah das dann, und teils auch heute noch, so aus, wie dem Bild oben.

Und dazu gab es separat noch, in unmittelbarer Nähe, Güterbahnhof, wie in diesem Bild von 1896 zu sehen. Dort wurde auch, direkt vom Bahnwagen auf Straßenwagen (oder andersrum) geladen.


Direkt nachbauen würde ich es so nicht, u.a. weil das Gebiet dieser Tage anderweitig bebaut ist. Aber so vom Konzept, im Kontext von Logistik und Stadtversorgung, finde ich es schon tolle Sache, wenn eine Frachtladung sogar im Stadtzentrum in Empfang nehmen kann, oder auch senden kann. Dies betrifft auf Bauvorhaben. Also, warum groß Dutzende LKWs mit Bauteilen Hunderte Kilometer, und dann noch durch den gesamten Stadtverkehr, entsenden, wenn es mit einem Zug geliefert sein kann, und dies so, dass das auf Abstellgleis auch Weile stehen kann, wenn die Bahnwagen nicht dringend anders benötigt, bzw. für kleine Gebühr Fläche dafür.

Dementsprechend meine ich, dass es schon angebracht wäre, mindestens einen Güterbahnhof wieder nach Berlin zu bringen – den ich als “City-Güterbahnhof” bezeichne. D.h., ein solcher Bahnhof dient vorrangig der Versorgung mit Kleingütern, wie z.B. Paletten oder Container für Supermärkte und so manches weiteres.

Im Unterschied zu Güterbahnhof auf dem Land, der sich etwas Platz nehmen kann, um vielerlei Dinge abzudecken, ist beim City-Güterbahnhof jedoch gewisse Kompaktheit gefragt. An diesem Punkt kommen die Postzüge ins Spiel, von denen ich zuvor redete, mit dem also staatlich entwickeltem (oder beauftragtem) Konzept der wie Schnelllogistik, um Tonnen an Fracht vom Zug auf den Bahnsteig, und andersrum, zu bekommen. Denn, wenn man sowas hat, dann kann man nämlich auch nur einfache Lade/Entlade-Rampen entlang bestehender Strecken planen.

Als Beispiel, der Abschnitt zwischen Spandau und Beusselstraße. An Charlottenburger Ch dort, wäre locker Platz für Bahnsteig. Und Frachtzug, liefert ab, und dann haben die umliegenden Betriebe es dort, und holen es sich z.B. mit Transporter ab. Oder auch z.B. mit wie auf den Flugplätzen, die das Zugfahrzeug beim Gepäck, wenn es zum Flugzeug gebracht wird. Nur halt mit Paletten hinten dran, oder so. Oder lokale Spedition beauftragt.

Teils könnte man da auch gleich schauen, ob man das auch für U-Bahn hinbekommt. Also als Prototyp, erneut Postzug. Und entlang der üblichen Strecke Bucht, wo es entladen wird, und dann irgendwie hochgehievt, oder per Servicetunnel, wenn da großer Betriebe nur paar Meter weiter liegt, wo man z.B. auch sowas wie Laufband, oder einfach nur wie Paketen die Laufrollen, legen kann, so, dass es vielleicht sogar direkt vom Zug von selbst in das Lager des Betriebs rollt.


Und was man damit hätte, ist einfach die Option für alle Betriebe in der Stadt, sich etwas z.B. aus Gewerbegebiet bei Rathenow zu bestellen, was in Größe von Palette aufwärts geliefert wird, und in relativer Nähe zum Betrieb ziemlich flott bereit steht. Oder auch, wenn der Betrieb selbst etwas in dem Umfang versenden möchte, praktisch wenn man es als Betrieb im eigenen Zeitfenster zur Abholung abstellen kann, und es dann per Güterzug dort ankommt, wo es hin soll.

Die Post als solche, würde da solche Infrastruktur auf jeden Fall für die Logistik von Paketen nutzen. Die Idee halt, die Masse an einzelnen Transportern, die in Anwohnerstraßen unterwegs sind, um etwas zu liefern, was oft nicht geliefert wird, weil der Empfänger nicht zuhause ist – diesen Straßenverkehr zu reduzieren. Dabei gibt es zwar schon diese Paketautomaten, die bei der Thematik helfen. Aber die Vorstellung wie derzeit, dass sich jeder Versandhandel die Gegend mit zig solcher Paketautomatenstationen zupflastern kann, wo derzeit hier in der Gegend schon der aus USA, und dazu also im Namen von gleichem Anspruch, wo Bezirk nicht sagen kann, dass OTTO aber nicht darf, oder Zalando, oder wie sie alle heißen – das finde ich absurd. Und für die Zustellung eines Pakets mit Großwagen in Anwohnerstraße zu fahren, finde ich auch absurd. Dementsprechend bin ich da viel eher ein Fan davon, dass sich so ein Versandhandel seine Paletten an Paketen für eine Nachbarschaft per Bahn sendet, und diese Pakete dann entweder in Poststelle zum Abholen, oder von dem Versandhandel selbst gekümmert, dass dieses Pakete z.B. mit elektrischem Lastenrad oder Kleintransporter verteilt werden.

Sozialpolitik, im Detail zu Obdachlosigkeit

Für Personen, die im Wohlstand aufgewachsen sind und nichts anderes außer dem Wohlstand kennen, mag der Begriff “Sozialpolitik” vielleicht ziemlich fremd klingen, oder sogar als etwas, wovon manche als Belastung reden, weil all die angeblichen Spitzenmanager doch so abhängig von Subventionen sind, und da ggf. sogar mit Lobbyverbänden für die Mittel aus dem Haushalt “konkurrieren”.

Für viele Leute ist “Sozialpolitik” aber so ziemlich der einzige Lebensfaden, den man so hat, weil man sonst nichts hat. Und wenn eine Sozialpolitik Mängel aufweist, dann ist das argumentativ an Dingen zu sehen, wie z.B. in Berlin, Tausende an unfreiwilligen Obdachlosen, die größtenteils von hier sind. Und dazu kommt noch eine Ziffer an Wohnungslosen, die bei Bekannten hausen – womit zumindest wie Standbein haben, um sich Job zu finden, um somit eher eine eigene Mietwohnung finden. Aber Arbeitsmarkt in Berlin, ungefähr zehnmal so viele Arbeitslose, im Vergleich zur Anzahl der ausgeschriebenen Arbeitsstellen.


Ich selbst rede oft im Kontext eines politischen Systems, wo der Staat, neben dem Parlament, eine separate Entität darstellt. Das Parlament als solches, ist oftmals mehroderweniger ein Zusammenschluss privater Interessen, bzw. Interessen wie der Arbeitgeber und der Gewerkschaften. Der Staat als solcher, den interessiert aber eher, ob es denn allen Leuten im Land gut geht – und falls nicht, da gibt es Dinge wie den Notruf, um z.B. eine schlimme Räuberbande dingfest zu machen, oder bei medizinischem Notfall zu helfen.

Und in dem Sinne ist es ja toll für die Leute, wenn es Hilfe auch bei weiterem gibt. Also zum Beispiel eine Situation in derzeitiger gesetzlicher Lage in Berlin, wo jemand obdachlos wurde, nach einer Eigenbedarfskündigung durch jemanden, der neu nach Berlin zuzieht. Die nun obdachlose Person hat dadurch vielleicht auch Job verloren. Und nun gibt es zwar Anlaufstellen, wie z.B. das Jobcenter, um Grundsicherung überwiesen zu bekommen. Aber da hört es schon ziemlich auf, mit dem, wie es weitergeht, mit sogar wie Catch-22, dass man also Job braucht um eher Wohnung zu finden, und aber ohne Wohnung sich kaum auf Jobsuche begeben kann.

Dabei kann sich die Person zwar an das Sozialamt wenden. Aber, wenn überhaupt was verfügbar ist, dann ist das oft ein Platz in einer Sammelunterkunft. Ich selbst hatte vor mehr als Jahrzehnt Glück, dass es Zimmer in einer Pension gab, und hatte von der Unterkunft aus, Job und dann auch Wohnung gefunden. Aber heutzutage sind das mittlerweile wie ganze Barracken, die manche private Firma damit betreibt, und wo selbst ein Hostel als noch vernünftig im Vergleich dasteht. Und solche Wohnbedingungen sind nicht gut genug.


Dementsprechend, auch wenn ich “Sozialpolitik” als eher Angelegenheit des Parlaments sehe, kommissarisch betrachtet, würde ich sagen, dass die Anzahl der Arbeitsstellen in den Sozialämtern erhöht wird. Diese Stellen dabei mehroderweniger mit Personal von freien Trägern besetzt – also, mit neuem Arbeitsvertrag, und bekannte Themenfelder.

Und dann ist die Idee, dass je Sozialamt, Zuständigkeit für Bezirk oder Landkreis hat, und in dieser Zuständigkeit auch für diejenigen zuständig, die ihre letzte Meldeadresse in dem Bezirk oder Landkreis hatten. Das bedeutet, der Fall von vorhin, die obdachlose Person beim Sozialamt, hier wäre ja ideal, wenn eine Wohnung direkt vermittelt werden könnte.

Um das zu erzielen, könnte man den landeseigenen Wohnbaugesellschaften sagen, dass Kontingent an freien Wohnungen vorzubehalten haben, und das diese Wohnungen über das Sozialamt vermittelt werden. Und dazu könnte man sagen zum einen, dass die Jobcenter-Leistung für Miete direkt überwiesen wird, und auch, dass das Sozialamt den Fall erstmal selbst übernimmt, was den Leistungsbezug betrifft, während der Kunde dann mit Wohnung und ausgeschlafen, aber zum Jobcenter wegen Jobsuche kommt.

Das mag sich soweit schick anhören. Aber große Hürde ist, dass nicht einfach so mal Tausende an Wohnungen verfügbar sind. Was man aber schon angehen kann, ist denn überhaupt zu ermitteln, wie groß der Bedarf denn wo ist. Lies, Sozialämter sollten Listen führen, derer die sich insb. als komplett obdachlos gemeldet haben – und anhand dessen, wäre ziemlich genau zu sehen, wie viele Wohnungen mehr, wo gebraucht werden.

Dieses Konzept würde ich dabei auch der EU vorstellen, damit man im Rahmen von Schengen ganz einfach sagen kann, dass wenn jemand aus Paris oder Warschau in Berlin aus dem Zug oder Bus steigt, und dies komplett mittellos, dass es für die Person ein zuständiges Sozialamt gibt, und man die Person zur Botschaft bringen kann bzw. den Weg erklären kann, wenn z.B. beim Sozialamt wegen was zu Wohnen nachfragen kommt, oder weil sich im Bahnhof Zelt aufstellen wollte, u.ä.

Damit wäre dann der Stand der Dinge, dass alle Einwohner vernünftiges Dach über dem Kopf haben, sowie Zugang zu Lebensmitteln. Dazu gibt es dann noch weitere Themenfelder, wie z.B. Pflegeheime. Aber auch deswegen, wären mehr Stellen bei den Sozialämtern praktisch – um da etwas Zahlenerfassung für die Politik zu machen (anhand welcher sehen können, dass wenn 1.000 Millionäre nach Berlin in Altbau ziehen, es entsprechend genauso viele Familien betreffen kann, in Obdachlosigkeit um Hilfe zu bitten) – und allgemein als Kundenbetreuer/in.

Die Staatspost, Postzüge, und Feuerwehrzüge

Wie beschrieben, der Plan ist unter anderem, dass es je Landkreis mehrere Postfilialen gibt, als Teil einer Nahversorgung, mit welcher es maximal 30 Minuten z.B. zum Supermarkt, oder auch zur Poststelle, mit ÖPNV, sind.

Aus Sicht der Post, nicht neu, dass sich die Frage zur Vernetzung der Poststellen ergibt. Also, wenn jemand in der Poststelle in Nauen ein Paket z.B. für seinen Kunden in Rathenow abgibt, dass es logistisch abgesichert ist, dass es auch dort ankommt, also zumindest an der Poststelle dort. Und ob der Landkreis dann paar Cent dafür geben möchte, damit die Poststelle Paketboten anstellen kann, die z.B. überwiegend Abends unterwegs sind, um Pakete zuzustellen – das ist dann eine etwas separate Frage. Aber so oder so, braucht es logistisch die Verknüpfungen, wo es vom Service her schon tolles Ding ist, wenn das werktags über Nacht der Empfänger Poststelle zugestellt wird.

Und das kann man mit Reihe an LKWs bewerkstelligen, wie das dieser Tage oft der Fall ist. Oder man kann auf die Schiene als Hauptadern dieses logistischen Netzwerkes setzen.

Im Beispiel, zwischen Perleberg und Berlin gibt es noch keine Schnellbahn, mit welcher die Fahrtzeit unter einer Stunde. Aber es gibt schon Gleise dorthin, und somit könnte man sagen, dass auf der Strecke spät Abends ein Postzug unterwegs ist, der eine Rundfahrt macht, bzw. zwei Züge auf noch längerer Strecke. Und entsprechend entladen die Züge die Zustellungen für die Poststellen bei dem Bahnhof, und nehmen gleich deren Pakete in die entsprechende Richtung weiter.

Und wenn man also solche Züge unterwegs hat, da kann man verschiedene Waggons nutzen. Zum einen könnte ein Waggon für die Personenbeförderung sein, womit Fahrgäste mit dem Postzug an dem Tag noch wie letzte Verbindung vom oder auf das Land hätten (und somit Schichtpläne bei der regulären Personenverbindung etwas entlastet).

Und auch weiterer Waggon, der auf Business-to-Business Lieferungen ausgelegt ist, also im Sinne von paar Paletten an Fracht. D.h., der Absender muss halt selbst schauen, dass die Fracht spätestens x Minuten vor Abfahrt des Zuges am Bahnhof ist, und beim Bahnhof, wo es hin geht, sollte es dann auch innerhalb eines Zeitfensters abgeholt werden. Und wenn die Nachfrage für diesen Service groß sein sollte, im Umfang also mehr ein Zug pro Tag, da könnte man zweimal täglich fahren, bzw. es Frachtunternehmen als solchem überlassen, das da dieses Güterbahnhof Infrastruktur mit eigenen Zügen nutzen kann, um den Marktbedarf an Bahngüterlogistik abzudecken.


Weiterer Nutznießer dieser Infrastruktur, auch die Berufsfeuerwehr. Diese mag zwar nicht einen Bahnzug per Landkreis-Berufsfeuerwehr bekommen. Aber so allgemein zentraler Speicher für paar Dinge wie z.B. Zelte, Schlafsäcke, usw., schon praktisch, das zu haben, wenn es mal gebraucht wird. Und noch praktischer, wenn man auch Tausende Liter an Trinkwasser mit Wasserzisternen-Waggons, bei Bedarf in eine Region bringen kann. Oder auch Gerät wie Kran, oder einfach mehr Mann.

Dementsprechend hätte die Berufsfeuerwehr-Zentrale eigene Lokomotiven und Depot, um bei Bedarf, oder auch nur mal so als reguläre Verteilungsrunde von manchen Waren, die die Wachen so verbrauchen und zentral beschafft werden, wenn der Umfang größer als nur paar Paletten für Postzug.

Und wenn man schon dabei ist, wäre angebracht zu schauen, wie man den Verpackungsmüll effizient reduziert. Meines Erachtens ergibt sich die beste Reduzierung, wenn die Verpackungen mehrfach genutzt werden. Und das würde halt gewisse Norm für diese Verpackungen voraussetzen, damit diese von verschiedenen Seiten genutzt werden kann. Im Beispiel, die Frachtcontainer bei Schiffen. Da sind ja alle möglichen Waren drinnen. Und in dem Sinne, auch kleinere Behälter. Im Beispiel, Palette mit Getränkeflaschen müsste nicht mit Plastik für den Transport ummantelt werden, wenn denn der Boden der Palette direkt dafür ausgelegt ist, dass man wie ein schmales Gerüst an der Seite der Palette hochziehen kann, wenn das Gut drauf steht. Und das könnte für Reihe an Waren so genutzt werden, mit entsprechender Norm.

In dem Kontext wäre dann auch angebracht zu schauen, wie man es bewerkstelligt, damit diese Paletten nicht Gabelstapler benötigen, um die Waren von Zug zu entladen oder beladen. Denn, wenn man also mit dem Postzug so unterwegs ist, und Norm-Waggon für diese Paletten hat, auf denen in dem Fall z.B. Kühlschränke stehen, die an einen Shop in einer Kreisstadt gehen – da wäre ja schon Megapraktisch, wenn man die Ladung einheitlich einfach nur wie rausschubsen könnte, mit wie kompletter offener Waggonseite. Oder sowas wie doppelter Boden des Waggons, wo der obere Boden (bzw. Teil dessen) rausgezogen wird, inkl. aller Paletten drauf, und Boden mit anderen Paletten auf den Zug beladen.

Was man damit hätte, wäre, Tonnen an Fracht innerhalb von Minuten vom Zug zu entladen, und Verladung wie auf die LKWs, das ist dann schon Ding des Güterbahnhofes, während der Postzug oder Frachtzug schon weiter unterwegs ist.

Landkreise, Raumordnung, und Güterbahnhöfe

In einem vorherigen Beitrag nannte ich paar Dinge zu ländlicher Entwicklung. Damit ist die Thematik aber bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Denn, man kann ja gewisse Vorgaben stipulieren. Also Vorgabe wie zum Beispiel zur Nahversorgung, dass es von Haustür im bewohnten Gebiet vom Plan her, maximal 30 Minuten bis zu einem Lebensmittelladen sein sollten. Dabei gehe ich davon, dass Teil der Strecke auch mit Bus zurückgelegt werden kann, der ohne Fahrschein genutzt (weil die Gehälter der Fahrer über die Landkreis-Tax laufen). Dazu gibt es auch weiteres, was man zur Grund-Nahversorgung zählen kann. Wie Arztpraxen, oder sogar Waschautomaten, falls bei jemanden die Waschmaschine ausfällt – wobei man da aber auch von etwas längerer Fahrt ausgehen kann.

Und wenn man also mal sagt, dass 30 Minuten als die Vorgabe für die Nahversorgung der ersten Stufe, wieviel Kilometer sind das denn, wenn dort ein Bus fährt?

Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h, sind das 25 Kilometer. Dazu auch Haltezeit eingerechnet, sowie Fußweg zu Haltestelle, und schon ist man bei weniger als 20 Kilometern. Wenn für den Fußweg und Halt 15 Minuten gerechnet, dann ist man bei 12,5 Kilometern. Und solche Entfernung wäre mit E-Bike auch so ca. halbe Stunde, bzw. mit Fahrrad eine Stunde.

Mit diesem Wert festgelegt, kann man sehen, dass es z.B. von Betzin zum Supermarkt in Fehrbellin locker in den Rahmen passt. Und wenn dazu sowieso etwas Bau, wie z.B. bei der A24 neue Auf-/Abfahrt, dann kann die kommunale Linie, die jemanden z.B. von Königshorst nach Fehrbellin bringt, Teil der Strecke über die Autobahn fahren, was die Fahrtzeit verkürzt. Und bei Fehrbellin wäre dann noch ein Halt der Schnellbahn – der also im Umkreis der 12,5 Kilometer innerhalb von 30 Minuten erreichbar ist. Und somit könnte als Bauland interessant sein.


Weitere Stufe dessen, die Erreichbarkeit z.B. von Waschautomaten, oder auf jeden Fall z.B. Bürgeramt. Als Daumenregel würde ich sagen, dass die Kreisstadt schon als Zentrum zu verstehen ist, wo man alles vorfindet, was man im Kreis vorfinden können sollte. Also auch z.B. Bekleidungsgeschäfte, Bankfilialen, Schulen, usw. Aber, in so manchem Fall sollte es dies mehrfach im Landkreis geben. Also z.B. im Bild oben, Havelland. Dies Kreisstadt dort ist Rathenow. Und wie zu sehen, wenn man mal eventuelle Anpassung der Landkreise außen vor lässt, für Leute vom östlichen Teil des Landkreises, ist es schon eine ziemliche Entfernung, um Dinge zu erreichen, die man im Alltag mehroderweniger braucht.

Dementsprechend würde ich von einem Unterzentrum reden, was fast alles das haben sollte, was auch in der Kreisstadt vorzufinden ist. Im Beispiel von Havelland, wäre z.B. Nauen ein Kandidat dessen. Würde heißen, etwas Mittel in die Hand nehmen, und Bauland erschließen, wo man teils selber baut, wie z.B. an der A10 Berufsfeuerwehrwache (als Zweigstelle der Hauptwache in Rathenow), bzw. eben ready-to-go für private Developer, mit schon Hauptleitungen für Strom usw. im Plan.

Neben diesem wie Zwilling/en der Kreisstadt, würde ich ein noch kleineres Zentrum definieren, wo z.B. zumindest Grundschule vorzufinden ist. Und z.B. Postamt in der Nähe, ist ja auch heutzutage noch was Feines, wenn es das gibt, mit Angeboten wie auch noch klassische Postfächer, die man sich ja auch als Kleinunternehmer mieten kann, wenn man lieber seine Firmen-Briefe abholt, statt diese mit der Familienpost an Hausadresse geliefert zu bekommen. Und auch Angebot von paar Tischplätzen, wo man sich bei seiner Post-Email einloggen kann. Also, von zuhause auch möglich. Aber wenn jemand nur Handy hat, und paar Emails aber lieber schon am Desktop-PC bearbeiten möchte, da wäre halt die Poststelle für alle im Umkreis von ca. halber Stunde erreichbar, vielleicht auch gleich mit Waschautomaten in der Nähe, womit man also während die Wäsche gewaschen wird, seine Emails checken kann.


Und in dem Sinne sehe ich das, um flächendeckend eine solide Nahversorgung zu ermöglichen, wobei bei erstem Schritt hauptsächlich gefragt ist, dass die Landkreise über mehr Busse verfügen, damit auch z.B. am Samstag jede Person im Landkreis innerhalb der 30 Minuten Supermarkt erreichen kann, usw.

Und das Ganze dann auch mit Schnellbahn vernetzt. Also neben der Strecke von Berlin nach Perleberg, könnte weiterer Korridore Richtung Brandenburg an der Havel laufen. Und in den Korridoren auch mal Bahnhof in derzeit noch ländlicher Gegend. Somit wären das dann für die meisten Einwohner in Havelland, so um die 30 Kilometer Entfernung maximal, bis zu Bahnhof des Hauptbahnnetzes. Und an dem Zeitpunkt wird das mit der Entwicklung umso interessanter, weil man an den Korridoren mit zügiger Mobilität rechnen kann, sowie mit der Option, dass man paar Gewerbegebiete um wie Güterbahnhof drum rum legt. Also, an der Hauptstrecke vor oder hinter den Personenbahnhof, Abzweigung zu dem Güterbahnhof. Und entsprechend würde ich sagen, dass sinnvoll wäre, die Bahnkorridore gleich min. 4-spurig zu machen, bzw. parallel die Gleise für den Personenverkehr, und separat zwei Gleise für Güter, die nicht mit den wohl so 200+ km/h unterwegs sind, wie es der Fall bei den meisten Passagieren ist.

Dieser Güterbahnhof würde dabei nicht nur das Gewerbegebiet bedienen, aber auch das Umland. D.h. Container vom Zug z.B. auf LKW oder Tram verladen, und schon fährt das z.B. zum Supermarkt, oder zum Möbelhaus, usw. In anderen Worten, die Vorstellung ist ein gewisses “Streamlining” des Güterverkehrs über die Bahn. Dies natürlich idealerweise zu Kosten, die sogar geringer ausfallen, als was die Fahrt eines LKWs bei Hunderten an Kilometern per Ladung so kostet. Aber so allgemein, Emissionen reduzieren, Straßenverkehr etwas entlasten, auch bessere Arbeitsbedingungen für die Fahrer, wenn man nur mal bei sich im Landkreis paar Touren fährt. Und als Bonus, sowas von Easy für alle Firmen im Landkreis, auch was zu exportieren, wie z.B. sogar zum Hafen in Hamburg, wie z.B. auch vorgefertigte Bauteile für Werft, oder zum noch weiteren Export, wie z.B. komplett fertige Traktoren.