Klimawandel und Landwirtschaft

Auf meinem Mastodon Account hatte ich die Umgebung von Wolgograd mit Nevada verglichen. Dies ist eine Zuspitzung. Aber Fakt ist halt, dass es bei Wolgograd anfängt etwas anders auszusehen, als dies um den Breitengrad rum westlich der Fall ist, wie z.B. direkt in Bayern zwischen dem 48. und 49. Breitengrad.

Und ich selbst bin bei der Thematik an erster Stelle so, dass ich die Dinge viel mehr messen würde. Also, Temperaturen, Niederschlagsmengen, sowie z.B. den Pegel der Wolga zu welcher Jahreszeit, usw. – um anhand dieser Messwerte besser sehen zu können, wenn sich eine Lage regional über die Jahre rasant verschlechtert. Und damit gezielt Maßnahmen treffen kann, bzw. eben was in der Hand hat, warum man z.B. nicht endlos die durstige Baumwolle überall erlauben möchte, für die paar Euro Umsatz, während man mit z.B. Hanf auch locker paar Kleidungsstücke machen könnte, auch wenn das Endprodukt halt paar Euro mehr kostet (und aber auch einige Zeit nutzbar).

Dabei bin ich auch für paar allgemeine Maßnahmen. Zum Beispiel eben bei Wolgograd, z.B. südlich davon, könnte man schauen, ob denn ein Mischwald dort gedeihen würde, der gegen Bodenerosion hilft sowie wohl etwas von dem Regenwasser sozusagen speichern würde. Und in dem Sinne, weiter in Osten, alles akademisch begleitet, um zu schauen, wie weit man sich da mit Beforstungstechniken eigentlich helfen kann – und damit könnte man einfach einplanen, dass große Flächen einfach zu Wald gemacht werden.

Und Teil der Flächen für landwirtschaftlichen Wald. Ich selbst wäre dabei sehr großer Fan davon, wenn man sagt, dass was wir hier alles an Kiefer und so haben, für Baumaterial usw., dass es eigentlich schon Mega wäre, wenn solche Baumfarmen eher in kaum besiedelten Gebieten, und hier statt dessen Plan, die Monokulturen mit Mischwald zu ersetzen, teils als wie Parkanlage angelegt. Damit hätten Vögel auch mehr Brutstätten, und somit eher verfügbar, um eventueller Insektenplage Einhalt zu gebieten, statt Masse an Pestiziden zu verwenden, die dann mit im Wasser landen und so, und da eher toxischen Charakter haben, der auch Flüsse betrifft.


Und spezifisch bei den Landwirten, zum einen bin ich ein Fan von landwirtschaftlichen Akademikern. Ich selbst würde da sogar auf dem Tempelhofer Feld in Berlin ein wie Forschungsinstitut aufstellen, das spez. als vertikale Farm gestaltet, mit auch Führungen für Schulklassen und so (also, man stelle sich Planetarium vor, nur halt für Pflanzen). Und mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen, auch spez. Material für Landwirte produziert, wie z.B. als fundiertes Sachbuch – um z.B. zu beschreiben, dass man sich das mal angesehen hat, wie doch hier und da eine Baumlinie schon so bei manchen Dingen hilft (während es z.B. in Brandenburg unter SED oft zu Legung von Großfeldern kam). Des Weiteren auch zu Dingen, wie Fischteiche und so.

Und zum anderen aber auch ein Fan von landwirtschaftlicher Technik. Also z.B. die Traktoren – die haben nicht so viel PS wie Oberklassen-SUVs und so, aber werden gebraucht, für das Pflügen und weiteres. Bei solchem Gerät würde ich die Produktion steigern, um dies subventioniert an Landwirte insbesondere in Afrika bringen zu können, und aber auch Forschung, bezüglich dessen, wie man das denn eigentlich auch noch gestalten könnte, wenn man am Feld elektrischen Strom hat.

Als Beispiel, Krangerät, von welchem ein Kabel hängt, der den elektrischen Motor eines Traktors speist. Ähnlich im Prinzip auch bei Baugerät möglich, wie z.B. Bagger. Dies wäre insbesondere praktisch in städtischen Gebieten, wo Strom üblicherweise vorhanden ist, und schon besser, wenn man es auf die Reihe bekommt, mit Elektromotoren die Geräte zu betreiben, statt zig Dieselmotoren oder sogar Dieselgeneratoren, die da ggf. nur paar Meter von einer Kita usw. laufen.

In dem Sinne finde ich es angebracht, insbesondere diese Themen zu pushen, von welchen so manche eben mit jahrelanger Anlaufzeit einhergehen, um auch dahin zu kommen, dass es wie derzeit bundesweit um Million Hektar für Biokraftstoffe gar nicht braucht, wenn sich z.B. Landwirte bei Wolgograd darüber freuen würden, sowas bei sich zu produzieren, während man hier diese Million Hektar auch etwas anders nutzen könnte, wie z.B. mit etwas mehr Wald, oder auch um die Lebensmittelproduktionsinfrastruktur, die man hier hat, mehr auszulasten, für z.B. Konserven in Speicher der Berufsfeuerwehr, bzw. humanitär, dass man z.B. jeden Monat einen Frachter voll mit Lebensmittelgütern sehen möchte, und sich den Bedarf halt hier vor Ort kauft, wo man klaren Überblick hat, dass man nichts vom Markt wegkauft, also deswegen keine leeren Regale.

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