Der Begriff “Versorgungstechnik” taucht im Alltag eher selten auf, außer im Zusammenhang wie: “Wo ist hier ‘ne Steckdose, damit wir uns den Megagötzenbildschirm anschließen können, von welchem uns Milliardäre erzählen, dass der Mammon das Maß aller Dinge ist, während sich während Massentötungen bereichern, und dafür noch Respekt einfordern, weil man seinen angeblichen Wert gesteigert hat, durch die mehr Ziffern auf irgendeinem Kontodisplay.”
Bei dem Begriff gibt es aber viele Dinge, die im Alltag relevant sind. Wie z.B. die Steckdose, um sich PC anzuschließen, mit dem man sich u.a. das Musikvideo zu The Specials’ Rat Race ansehen kann:
Oder auch z.B. Wärmetechnik. Also Dinge, rund um die Heizung. Und da hat man ein paar Optionen.
Der Stand der Dinge ist dabei, dass viele Haushalte (noch) Gas- oder sogar Ölkessel haben. In EU gibt es Bemühungen, dass auf Wärmepumpe umgestellt wird, und teils auch Erweiterungen bei Fernwärmenetzen, auch wenn dort oft noch kaum Konzept zur Umstellung weg von Fossilen vorliegt.
Ich selbst finde, dass es diesbezüglich zu schleppend vorangeht – was insbesondere absurd dahingehend, dass es bei den Heizkosten schon deutliche Ersparnis ist, wenn eine Wärmepumpe genutzt wird. Solche kann sogar mit PV aufm Dach vernetzen kann (oder Solarthermie), womit Großteil des Jahres, Warmwasser mit etwas Sonnenschein. Mit einem Boiler, kann das auch gleich paar Liter aufwärmen, wie tagsüber wenn man unterwegs ist, und abends warme Dusche oder sogar Bad.
Dabei ist mir bewusst, dass das für so manchen Haushalt schon deutliche Anschaffungskosten sind. Denn nur weil jemand in einem eigenem Haus lebt, bedeutet nicht, dass eine Million auf dem Konto hat. Aber an dem Punkt könnte man ansetzen, dass es über Privatbanken Kredit für Wärmepumpe gibt, wo die Rate weniger als die Ersparnis die man mit der Umstellung auf Wärmepumpe hat. Und bei denen, die eben auf den Kredit angewiesen sind, um das überhaupt stemmen zu können, da würde dann eher Sinn machen, mit paar Mitteln zu helfen, statt per Gießkanne.
Dazu aber, ist auch eine Option, überhaupt mal darüber zu reden, wie groß denn eine “Wärmepumpe” Anlage wäre, die darauf ausgelegt ist, z.B. 100 Häuser eines Dorfes, mit Wärme zu versorgen, wie bei Fernwärme über Wasserrohre. Oder auch Option, zu berechnen, wie viel es denn so kosten würde, wenn man z.B. eine Stadt, oder zumindest alle Städte in einem Landkreis, mit Fernwärme versorgen wollen würde, und was damit so einhergeht.
Vom Aufwand her, ist das natürlich mehr für die öffentliche Hand, als wenn man sagt, dass halt jeder selber schauen soll, wie damit klarkommt. Aber, ganz spezifisch bei dem Punkt der Erschließung von Bauland, da ist meines Erachtens nach schon ein tolles Argument für Developer, wenn sogar Versorgungsanschluss für Wärme professionell vorliegt, was dem Developer Kosten für Kessel u.ä. erspart.
Dementsprechend würde ich sagen, Fernwärme-Technik etwas zu modernisieren, und im Detail zu schauen, wo es schon Sinn machen würde, paar Leitungen zu legen – und wo es nicht so Sinn macht, praktisch wenn die Bankfilialen vor Ort da mit dem Kreditangebot, idealerweise inklusive Konzept, damit es relativ zügig läuft. D.h. statt je Hauseigentümer Anfragen an alle Klempner im Umkreis von 500 Kilometern, könnten die Banken eine Liste derjenigen haben, die für Aufträge bereitstehen, wie erstmal überhaupt die Vermessung in/am Gebäude, um Dinge berechnen zu können, wie z.B. wie viele Meter welcher Rohre es dort braucht. Und in dem Sinne.
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