Von Perleberg (Kreisstadt von Prignitz) nach Berlin, sind es ca. 120 Kilometer, was derzeit mit der Bahn per direktem Regional Express ca. zweieinhalb Stunden in Anspruch nimmt.
Über längeren zeitlichen Horizont betrachtet, wäre schon toll, die Fahrzeit mit neuer Strecke auf sogar unter eine Stunde zu bekommen, womit Pendeln eher eine Option wäre.
Baulich nimmt eine neue Strecke, einige Zeit in Anspruch. Aber wenn man schon mal grobe Vorstellung zu dem Streckenverlauf skizziert, dann kann man entsprechend schon Bauland erschließen, zum einen zum wohnen, aber auch Gewerbegebiete – also größtenteils für private Firmen zum selber bauen, während man sich als öffentliche Hand um Infrastruktur kümmert.
Und bei den (neuen) Bahnhöfen, Buslinien gelegt, womit Ortschaften im Landkreis angebunden sind. Das gibt es mancherorts schon, aber, mancherorts fährt z.B. überhaupt Nichts am Wochenende. Das kann man locker verbessern, indem wie in UK Council Tax eingeführt, mit welcher es zu Sammelabrechnung der kommunalen Dienstleistungen kommt. Also z.B. Müllabfuhr und Wasserversorgung, in einer Rechnung der “Landkreis Tax” (womit auch weniger einzelne Register der Kunden, wie es derzeit der oft der Fall ist, dass Verzeichnis der Einwohner jeweils auf verschiedenen Servern sitzt). Und dazu jeweils paar Euro, von welchen bei z.B. 100.000 Einwohnern des Landkreises, locker einige Gehälter von Busfahrern (m/w/d) getragen.
Dazu auch paar dedizierte Radwege, damit man zum Bahnhof radeln kann, ohne zwischen LKWs usw. zu manövrieren. Das geht dann schon etwas in die Kommunalplanung des Landkreises, wo die Idee ist, dass sich der Landkreis den Landkreis sozusagen wie im Aufbauspiel (Videospiel wie Sim City) ansieht, wo es zum einen um Themen geht, wie z.B. zur Wärmeversorgung, wo es Optionen gibt, wie Fernwärmeleitung zu legen (und somit Bauland umso attraktiver zu machen), und zum anderen aber natürlich super, wenn man auch mit Rad locker mal zum Markt fahren kann, und weiteren Dingen der Nahversorgung.
Mit der Landkreis dazu auch paar Euro für Berufsfeuerwehr im Landkreis. Idee ist ganz einfach, statt wie derzeit zu fast 100% auf ehrenamtlich Tätige zu setzen, wird das mehr professionalisiert. D.h. je Landkreis mindestens ein Hauptwache, wo 24/7 Personal, als z.B. Sanitäter, oder im Sommer auch mal Wagen zu Badestrand entsendet, also um den ganzen Tag vor Ort zu sein. Für die Hauptwache je Landkreis, würde ich generell auf Neubau setzen. Also zum Beispiel bei Neuruppin, könnte die Feuerwehrwache in Nähe zur A24 liegen, und im Prinzip auch eigene Auf-/Abfahrt zur Autobahn bekommen.
Und was sich dadurch für die Landkreise insgesamt ergibt, ist verbesserte Mobilität auch für Einwohner ländlich, Wirtschaftswachstum, Schaffung von Arbeitsstellen dort, wo die Arbeitslosenquote oft ziemlich hoch ist und somit flächendeckend diese Thematik verbessert – und dazu auch verbesserte Grundversorgung, für paar Euro mehr, als was die Haushalte derzeit so unter dem Strich an Kommunalabgaben haben, wie für die Wasserversorgung.
In dem Sinne, wenn man sich auch weitere Landkreise ansieht, wenn ein jeder Landkreis an Schnellbahnnetz angebunden, dann wäre das bezüglich der Raumordnung schon eine Megasache, wenn die Fahrtzeit von Kreisstadt zu Kreisstadt bei ca. halber Stunde liegt. Für die Leute wäre das Mega, aber auch für Berliner, wenn das eine Option wäre, dass man sich paar Euro dazu verdienen kann, wenn man im Sommer paar Wochen locker zu landwirtschaftlichem Betrieb pendeln kann, um bei Ernte zu helfen. Oder auch einfach nur für Tourismus am Wochenende, wie z.B. Samstag früh los, und Abends zurück.
Und aber auch ohne erstmal komplettes Schnellbahnnetz, nur schon die Verbesserung des Bus-ÖPNV, würde viel helfen, wirtschaftliche Möglichkeiten zu erschließen. Und mit dem auch im Plan, Bürgerforum, können Einwohner je Landkreis locker darüber reden, was denn noch so im Landkreis gut finden würden. Also zum Beispiel, jeweils paar Cent für Tierheim wären Mega. Oder auch Dinge wie z.B. ob man wie in Berlin kommunales Hallenbad möchte, wovon die Nutznießer ja die Leute im Landkreis wären, und entsprechend halt ein Betrag auch gleich über die Landkreis Tax verrechnet, den man halt nur noch konkret berechnen müsste.
Auf der Seite der öffentlichen Verwaltung, muss das natürlich noch ausgearbeitet werden. Die Vorstellung ist hierbei, dass jeder Landkreis mit Landkreisrat, der Dinge wie z.B. Stadtwerke direkt bei sich hat. Und je Landkreis, der Chef der Stadtwerke bzw. Landkreiswerke, mit auch Chef des kommunalen ÖPNV, und sowie der Feuerwehr… haben mit dem Rat reguläre Meetings, wo Dinge erörtert werden, die so anliegen. Zum Beispiel, Landkreis hat sich mittlerweile schon für einen Hallenbad entschieden – und Dinge zu klären, wie z.B. ob Feuerwehr die Bademeister stellen möchte, um dem Personal gewisse Rotation zu ermöglichen, wo jemand z.B. zwei Monate als Sanitäter, und dann paar Wochen als Bademeister.
Dies würde wohl auf eine ziemlich Reform hinauslaufen, im Vergleich zu wie man es derzeit in den Landkreisen kennt. Beziehungsweise, man könnte es auch sozusagen wie neu aufstellen, und dazu auch Augenmerk, den bürokratischen Aufwand zu vereinfachen. Im Beispiel mit der Landkreis Tax… derzeit sind es mehrere Einzelrechnungen die insbesondere Hauseigentümer bekommen. Aber mit der Landkreis Tax, eine Sammelabrechnung, und eine Telefonnummer, falls etwas nicht geklärt ist – und somit auch für die Einwohner, weniger Aufwand, der damit einhergeht.
Damit einhergehend dann noch Fragen, wie z.B. ob man je Landkreis die Server legen möchte, wo z.B. die Landkreis Tax Dinge hinterlegt. Ich persönlich würde es schon praktisch finden, weil man damit weitergehend bei Rollout neuer Version der Software, diese erstmal nur in einem Landkreis updated, als sozusagen Testlauf, für dann allgemeinen Rollout. Aber das sind dann schon argumentativ die “technischen Details”.
Und dies ist meine Vorstellung dessen, wie man es anpacken könnte, um Wirtschaftswachstum in die Fläche zu bringen, sowie auch weitere Themenfelder zu verbessern.
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